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Manufacturing-Execution-SystemeDie selbstregelnde Fabrik

Mobile MES-Anwendungen mit Hydra von MPDV

Begriffe wie Selbstregelung, Selbstoptimierung oder selbstlernende Maschinen tauchten bereits in den Anfängen der Industrie 4.0 auf. Sie halten sich hartnäckig, werden in jüngster Zeit sogar häufiger genannt.

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Online-MarktplatzNoch mal mit Gefühl

Was sind die wesentlichen Vorteile des E-Business? Eigentlich eine einfach zu beantwortende Frage: E-Business ermöglicht es, bestehende Geschäftsprozesse mit Lieferanten, Kunden und Partnern effizienter zu gestalten. Die Teilnahme an Internet-Portalen bietet hier Potenzial für Kostensenkung und Effizienzsteigerung. Statt per Briefpost, Fax oder Telefon zu kaufen und zu verkaufen, verspricht die Web-basierte Abwicklung über elektronische Marktplätze nach Einschätzung von Fachleuten ein Einsparpotential von bis zu drei Prozent des Umsatzes. Doch nur die Marktplatzlösungen, die die bestehenden Geschäftsprozesse für alle Marktteilnehmer vereinfachen, haben Chancen auf Erfolg.

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Techno-SCOPE: Noch mal mit Gefühl

Nach einer wahren Flut von Neugründungen zieht die seit 2001 anhaltende Konsolidierungswelle jetzt eine Marktbereinigung nach sich, die nur diejenigen Lösungen überstehen werden, die den teilnehmenden Firmen einen echten Mehrwert bieten. Für die Plattformen jedoch, die sich behaupten können, klingen die aktuellen Prognosen positiv: Nach Erkenntnissen der Marktforscher von Forrester Research wird sich der Umsatz des gesamten B2B-Onlinehandels in Europa von 2003 nach 2004 auf 946 Milliarden Euro verdoppeln. Gerade in Branchen mit mehrstufigen Vertriebsprozessen – also vom Lieferanten über einen Fach- oder Großhändler zum Endanwender – können spezialisierte Fachhandelsportale einen Mehrwert für alle Beteiligten bieten. Solche Online-Portale erlauben etwa den Zugriff auf eine Vielzahl von Lieferanten, EDV-Systeme können ohne Medienbruch, das heißt ohne die Überführung von Daten von einem Medium in ein anderes, miteinander verbunden werden und erleichtern so die Bestellprozesse.

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Kampf um die kritische Masse

Laut einer von Pembroke Consulting herausgegebenen Studie vom November 2002 ist die größte Herausforderung der noch aktiven Marktplätze, die Teilnehmer zu überzeugen, ihr bisheriges (Beschaffungs-)Verhalten zu ändern. Denn nur so kann die kritische Masse an Teilnehmern gewonnen und langfristig gebunden werden. Chancen sehen die Wirtschaftsforscher vor allem für Integrations-Plattformen, die Kosteneinsparungen durch effiziente Beschaffungsprozesse ermöglichen. Dabei sollte die Anbindung der Warenwirtschaftssysteme von Kunden und Zulieferern an diese Plattformen vorrangiges Ziel sein. Auch vertikale Nischenmarktplätze, die branchenspezifische Lösungen anbieten, hätten weiterhin Potenzial.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist, wenn sich eine Branche für eine Lösung entscheidet, mit der dann auch die notwendige Nutzerzahl erreicht wird. Nur so kann mittelfristig gewinnbringend gearbeitet werden und die Investitionen halten sich in einem überschaubaren Rahmen. Nicht nur Großunternehmen, sondern auch kleine und mittelständische Betriebe erkennen die Potenziale des Internets und möchten diese nutzen.

Bei der Umsetzung von E-Business-Projekten gibt es jedoch noch Hemmnisse zu überwinden: Zum einen sind dies verkrustete Strukturen und mangelnde Ressourcen, zum anderen das Nichtvorhandensein gut gepflegter und konsistenter Stammdaten. Die Datenintegration ist jedoch ein elementarer Faktor für den Erfolg von E-Business-Projekten. Denn ohne eine umfassende Einbindung und vorherige Aufbereitung der Daten können die Potenziale der internetbasierten Anwendungen nicht voll ausgeschöpft werden.

Ein besonderes Augenmerk der Anwender liegt auf Echtzeit-Funktionen, also Anwendungen, bei denen die Informationen minuten-, oft sogar sekundenschnell zwischen den EDV-Systemen ausgetauscht werden. Gerade bei elektronischen Marktplätzen ein kritischer Faktor. Viele Unternehmen erkennen deshalb erst jetzt die Bedeutung eines gut gepflegten Datenbestandes im Hinblick auf eine Verwendung etwa für Warenwirtschaftssysteme oder den eigenen Online Shop.

Chancen für den Handel

Noch immer bauen die klassischen Handelsprozesse, etwa im Schloss- und Beschlagmarkt, auf komplexe Vertriebsstrukturen, bei der Geschäftsbeziehungen häufig noch über Punkt-zu-Punkt-Verbindungen abgewickelt werden. Ein Lieferant, der unter Umständen an einen Verband angeschlossen ist, liefert seine Produkte an verschiedene Fachhändler, deren Kunden aus dem Handwerk, der Industrie oder den Kommunen kommen. Diese Struktur macht Handelsprozesse unnötig kompliziert und zeitaufwändig. Der Fachhändler aber braucht Produkt- und Preisinformationen sowie Liefertermine einfach und schnell. Zudem soll seine Bestellung, die er in seinem Warenwirtschaftssystem erzeugt, auch automatisch weiterverarbeitet werden. Entsprechend sind qualifizierte und bedarfsgerechte Branchenlösungen für das E-Business gefordert, die verschiedene Lieferantensysteme miteinander verbinden und die den Informationsfluss und die Arbeitsprozesse beschleunigen, dabei aber nicht die gewachsenen Geschäftsbeziehungen außer Acht lassen.

Eine solche Lösung bietet das Internet-Fachhandelsportal Nexmart seit März 2001. Auf dem unabhängigen Marktplatz sind führende Industrieunternehmen und Handelsverbände der Branchen Eisenwaren, Werkzeuge und Beschläge vereint. Darunter befinden sich so renommierte Namen wie Bosch, Dewalt, Festool, Hazet, Metabo oder und Trumpf sowie die Handelskooperationen E/D/E und Nordwest. Nexmart kombiniert Commerce-Know-how mit Branchenwissen. Das Portal integriert sowohl die Bestellsysteme der Fachhändler als auch die Vertriebssysteme der Lieferanten. ,,Wir sehen uns als Bindeglied und Mittler zwischen Fachhändlern und Lieferanten und sorgen mit unserem Portal für einfache und schnelle Handelsprozesse. Fachhändler erhalten mit nur einer Internetadresse Zugriff auf eine Vielzahl von Lieferantensystemen", sagt Geschäftsführer Uwe Schneider.

Interessant sind auch die multimedialen Produktinformationen und aktuellen Daten unter http://www.nexmart.de, die von den Herstellern zum Download bereitgestellt werden. Zum Beispiel für Katalogproduktionen oder zur Aktualisierung des eigenen Artikelstamms in den EDV-Systemen der Fachhändler. Gute Aussichten für einen Neustart der E-Business-Ära.Stefan Graf

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