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Manufacturing-Execution-SystemeDie selbstregelnde Fabrik

Mobile MES-Anwendungen mit Hydra von MPDV

Begriffe wie Selbstregelung, Selbstoptimierung oder selbstlernende Maschinen tauchten bereits in den Anfängen der Industrie 4.0 auf. Sie halten sich hartnäckig, werden in jüngster Zeit sogar häufiger genannt.

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Norm- und Bedienteile, SpannelementeÜber die Norm hinaus

Als Spezialist für Spannwerkzeuge, Normelemente und Bedienteile gilt das Unternehmen Heinrich Kipp seit über 90 Jahren als zuverlässiger Partner für Industrie und Handwerk. Der Vollsortimenter ist für Konstrukteure, Entwickler und Einkäufer eine der ersten Adressen. SCOPE-Redakteur Michael Stöcker stellt den Zulieferer vor.
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Spannelemente: Über die Norm hinaus

Spannwerkzeuge, Norm- und Bedienteile sind unverzichtbare Konstruktionselemente für alle Branchen. So wundert es auch nicht, dass Kipp – einer der führenden Hersteller auf diesem Gebiet – Kunden in fast allen Industriezweigen und Märkten hat. Seit vielen Jahrzehnten bedient das Unternehmen Produktentwickler, Konstrukteure und Beschaffer mit einer wachsenden Vielfalt an Produkten in Metall und Kunststoff. Als Vollsortimenter bietet Kipp heute eines der umfangreichsten Angebote seiner Branche. Produziert wird eigener Darstellung nach „auf höchstem Qualitäts-Niveau“ am Standort Deutschland.

Allerdings: Allein mit einem breit aufgestellten Produktprogramm kann ein Normteile-Anbieter im Markt nicht mehr dauerhaft bestehen. Denn sowohl Entwickler und Einkäufer als auch Instandhalter und Servicebetriebe erwarten heute mehr. Beispielsweise brauchen sie meist kurzfristig und schnell die benötigten Teile – zumal sich ja kaum ein Unternehmen mehr mit großen Vorräten oder Ersatzteillagern belastet.

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Auf diese Situation hat sich Kipp in den letzten Jahren sehr gut eingestellt: Mehr als 20.000 Artikel von Norm- und Bedienteilen werden am Lager gehalten und sind kurzfristig verfügbar. Moderne Hochregallager-Technologie macht das Logistik-Zentrum in Sulz zum Dreh- und Angelpunkt von Tausenden von Teilen. Konkret bedeutet das: Bis 16 Uhr eingehende Eilbestellungen von lagerhaltigen Teilen können noch am selben Tag ausgeliefert werden. Mit dieser hohen Verfügbarkeit sichert Kipp seinen Kunden den gewünschten Vorsprung.
Das dritte Standbein des Unternehmens – neben der wachsenden Produktvielfakt und der schnellen Logistik – ist die Qualifikation der inzwischen 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sulz, den Auslandsniederlassungen und in den mittlerweile über 30 Auslandsvertretungen. Das eigenem Bekunden nach hohe Niveau der Aus- und Weiterbildung gewährleistet, dass Beratung, Unterstützung und Service nicht hinter der Produktqualität hinterherhinken. „Engagiert und kundenorientiert stellt sich das Kipp-Team den globalen Anforderungen des Marktes – auch in konjunkturell schwierigen Zeiten wie diesen“, sagt Otto Braun, der Vertriebsleiter der Traditionsfirma. Selbst für Frühaufsteher und Feierabend-Tüftler bietet das Unternehmen mit seiner durchgehend erreichbaren Hotline eine permanente Erreichbarkeit und einen schnellen Auskunftsdienst.

„Ein weiterer Faktor für den Erfolg von Kipp ist die kontinuierliche Entwicklung neuer oder verbesserter Produkte“, betont Vertriebschef Braun. Viele Kunden nutzen das Knowhow und die Innovationsfreude des Unternehmens inzwischen auch im Rahmen von Entwicklungsprojekten. Immer wieder entstehen dabei weitere neue Produkte, die Jahr für Jahr in das Standard- beziehungsweise Katalogprogramm mit aufgenommen werden. So entstehen dann oft auch maßgeschneiderte Sonder- und Spezialteile, die nach Kundenwunsch entwickelt und gefertigt werden. Das sind nicht selten anspruchvolle integrative Funktionsteile, Baugruppen oder gar Systeme, die den speziellen Anforderungen einzelner Branchen oder Nischen gerecht werden. Eine Zahl ist in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung: „Ein Drittel unseres Umsatzes machen wir inzwischen mit individuellen Kundenlösungen“, berichtet Otto Braun.

Ergonomisches Design und integrierte Funktionen

Das Katalogprogramm von Kipp besteht inzwischen insgesamt aus über 13.000 Teilen. Dazu gehören Spannwerkzeuge, Normelemente und Bedienteile, deren modernes, mehrfach ausgezeichnetes Design die Bedienung von Maschinen, Anlagen und Geräten verbessert und erleichtert. In vielen Fällen werten sie das Endprodukt auf, in jedem Fall sind sie unverzichtbare Mensch-Maschine-Schnittstellen. „Gutes, vorbildliches Design, verbunden mit technischer Qualität und optimalem Bedienkomfort sind die Vorteile der Kipp-Bedienteile und werden von vielen Kunden geschätzt“, sagt Vertriebsleiter Braun.

Neben den vielen Griffen, Knöpfen und Hebeln bietet das Unternehmen auch im Bereich Spannwerkzeuge zunehmend integrative Lösungen. Viele Spannwerkzeuge aus Sulz eignen sich beispielsweise hervorragend für die Verbindung von mehreren Elementen. Basierend auf ihrem Erfahrungsschatz und dem umfangreichen Teilespektrum planen, entwickeln und fertigen die Mitarbeiter von Kipp auch Komplettlösungen auf dem Spezialgebiet der Werkstück-Spannvorrichtungen. Michael Stöcker

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