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Manufacturing-Execution-SystemeDie selbstregelnde Fabrik

Mobile MES-Anwendungen mit Hydra von MPDV

Begriffe wie Selbstregelung, Selbstoptimierung oder selbstlernende Maschinen tauchten bereits in den Anfängen der Industrie 4.0 auf. Sie halten sich hartnäckig, werden in jüngster Zeit sogar häufiger genannt.

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Neue LufterhitzerHeiße Luft im Prozess

Zu den ersten Adressen auf dem Gebiet der industriellen Heißluft-Technik gehört das in der Schweiz ansässige Unternehmen Leister Process Technologies. Es entwickelt und produziert Lufterhitzer und Heissluftgebläse mit Leistungen von 400 W bis 40 kW für Temperaturen von bis zu 900 ºC. Hinzu kommt eine breit gefächerte Auswahl an Gebläsen, Düsen und Zubehör. Die große Stärke des Unternehmens ist die Realisierung von Komplettlösungen.

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ti 9: Heiße Luft im Prozess

Die neueste Generation der Lufterhitzer aus dem Hause Leister sind modular konzipierte Aggregate mit Leistungen von 1 bis 16 kW. Sie werden in drei Baugrößen mit unterschiedlicher Elektronik und in den drei Produktlinien LHS Classic, LHS Premium und LHS System angeboten. Dabei steht das Kürzel LHS für Leister Heat Source.

Kompakte Bauform

Alle drei Baugrößen sind mit dem Gebläse- und Düsensortiment des Herstellers kompatibel. Geräte- und Heizelementschutz sowie ein Alarmkontakt zur Prozessüberwachung sind standardmäßig eingebaut. Damit der Lufterhitzer zum Beispiel bei einer Unterbrechung der Luftversorgung keinen Schaden nimmt, schaltet der Heizelementschutz das Gerät bei Überhitzung automatisch ab. Die neuen Lufterhitzer überzeugen zudem durch ihre geringe Baugröße.

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Die Geräte der Serie LHS Classic kommen dort zum Einsatz, wo keine Temperaturregelung gefordert ist und ständig eine konstante Leistung benötigt wird. Die Geräte der Premium-Linie verfügen hingegen über eine integrierte Temperatursonde, eine Temperaturregelung sowie eine Leistungselektronik. Die Temperatur ist mit dem Potentiometer bis 700 ºC stufenlos einstellbar. Selbst bei wechselnder Umgebungstemperatur und schwankenden Luftmengen bleibt sie mit hoher Präzision konstant. Prozesse können sehr schnell eingestellt, optimiert oder neuen Prozessbedingungen angepasst werden. Ein Update auf die System-Linie ist möglich.

Bus-fähige Systematik

Hoch integriert sind die Lufterhitzer der System-Linie, die über den Leister-Bus extern konfiguriert und überwacht werden. Auch hier sind Sonde, Temperaturregelung und Leistungselektronik eingebaut. Mit entsprechenden Bedieneinheiten lassen sich bis zu 15 Lufterhitzer gleichzeitig regeln. An den Bedieneinheiten werden die Sollwert-Temperatur eingestellt und die Ist-Temperatur angezeigt. Für jedes Gerät können alle Regelparameter individuell gewählt werden.

Die Lufterhitzer der System-Linie können mit einem Schnittstellenadapter auch an eine SPS oder zentrale Steuerung angeschlossen werden. Dabei werden alle gängigen Industrie-Schnittstellen unterstützt. Und: Der Anwender benötigt laut Hersteller „keine speziellen Kenntnisse zur Inbetriebnahme des Systems“. Die neuen System-Komponenten sind so konzipiert, dass die Installation plug-and-play vonstatten geht. Das vereinfacht Planung, Installation und Inbetriebnahme.

Vielseitiger Einsatz

Die LHS-Lufterhitzer von Leister eignen sich grundsätzlich für den Einbau in Maschinen, Anlagen oder Geräten. Sie sind für den Dauerbetrieb ausgelegt. Mit ihrer Hilfe lassen sich Arbeitsgänge wie das Trocknen, Schrumpfen, Kunststoff-Schweißen, Entfernen, Trennen oder Verschmelzen bewältigen.Stefan Hösli, Leister Process Technologies/ms

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