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Manufacturing-Execution-SystemeDie selbstregelnde Fabrik

Mobile MES-Anwendungen mit Hydra von MPDV

Begriffe wie Selbstregelung, Selbstoptimierung oder selbstlernende Maschinen tauchten bereits in den Anfängen der Industrie 4.0 auf. Sie halten sich hartnäckig, werden in jüngster Zeit sogar häufiger genannt.

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MCAD-LösungJede Menge Apps

PTC hat eine neue System-Plattform für CAD entwickelt. In ihr vereinen rollenspezifische MCAD-Apps und ein durchgängiges Datenmodell sämtliche, traditionell isolierte Modellierungsansätze und Prozessschritte. Die neue Software soll Mitte 2011 auf den Markt kommen. Aber schon jetzt zieht der Name Creo in das Produkt-Portfolio des Unternehmens ein.
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MCAD-Lösung: Jede Menge Apps

Einfacher, schneller, flexibler – das sind die Stichworte mit denen PTC seine neue skalierbare Suite von Software-Applikationen beschreibt. Creo soll das gesamte Spektrum der Produktentwicklung abdecken. Im Mittelpunkt stehen dabei die einfache Benutzbarkeit, der einfache Wechsel zwischen 2D-, direkter 3D- und parametrischer 3D-Modellierung, die Interoperabilität mit anderen CAD-Systemen sowie die Baugruppenverwaltung. Und auch andere Entwickler können ihre Apps in die Creo-Plattform integrieren. Apps werden für jede „Rolle“ (Any Role Apps) im Produktentwicklungsprozess zur Verfügung stehen – für den Designer andere als für den 3D-Konstrukteur, den Simulationsexperten oder für das Produktmanagement oder das Marketing. Jedes dieser Apps wird die Funktionalitäten enthalten, die für die jeweiligen Aufgaben benötigt werden. Damit können Unternehmen Anwender mit verschiedenen Aufgaben, Fähigkeiten und Ansprüchen (2D oder 3D, direkte oder parametrische Modellierung, Design oder Viewing, Konfiguration und Validierung, Prozesspartner der Konstruktion) ohne Reibungsverluste verbinden und deren gewohnte Datenformate ineinander überführen.

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„Unsere Lösung ist die größte Errungenschaft der CAD-Branche seit 1987, seit Sam Geisberg das erste parametrische CAD-Programm vorstellte“, ist sich James E. Heppelmann, Präsident und Vorstandsvorsitzender von PTC, sicher. „Möglicherweise dachte Sam mit 3D würde 2D verschwinden – aber es verschwand nicht. Wir haben Creo entwickelt, damit Fertigungsunternehmen sich auf das fokussieren können, was sie am besten können: Innovationen vorantreiben und erfolgreiche Produkte entwickeln. Dabei sollen sie nicht durch die IT-Werkzeuge eingeschränkt werden, die sie dafür benötigen.“ Die strikte Anwenderorientierung der neuen Suite manifestiert sich in den Any Role Apps. Sie bieten jedem Anwender das für ihn richtige Werkzeug im benötigten Umfang und versetzen jeden Beteiligten im Unternehmen in die Lage, wirkungsvoll am Produktentwicklungsprozess teilzunehmen. Vorgesehen sind diese drei:

  • Any Mode Modeling bietet die weltweit erste Entwicklungsplattform, mit der Anwender wahlweise 2D-, 3D-direkt oder 3D-parametrisch modellieren können. Unabhängig vom jeweiligen Modellierungsansatz sind die Daten vollständig zugänglich und in jedem beliebigen anderen Modellierungsmodus wieder verwendbar. Dadurch können Anwender mit ihren eigenen Daten oder den Daten anderer Beteiligter arbeiten und dabei jeweils den Modellierungsansatz ihrer Wahl verwenden. Darüber hinaus können die Anwender schnittstellenlos zwischen den Modi hin- und herwechseln, ohne dass die Intelligenz oder Entwicklungsabsicht in den Modellen verloren geht. Die Teamarbeit wird erheblich erleichtert und effizienter.
  • Any Data Adoption versetzt die Anwender in die Lage, Daten aus jedem beliebigen CAD-System einzupflegen. Dies ermöglicht einen großen Wertbeitrag im Multi-CAD-Bereich. Wertvolle Informationen, die während des gesamten Produktentwicklungsprozesses in den Creo Apps oder anderen Systemen entstehen, sind für alle Beteiligten im gesamten Entwicklungsprozess zugänglich und wieder verwendbar. Der bisher häufig abschreckende Aufwand für Datenmigration und Ablösung von Altsystemen sinken.
  • Any BOM Assembly verleiht Teams die erforderliche Leistungsstärke und Skalierbarkeit, um Produktdaten für komplex konfigurierbare Produkte zu entwickeln, zu validieren und wiederzuverwenden. Stücklisten-basierte Baugruppen und durch eine optionale, enge Integration in die Windchill-PLM-Plattform erlauben bislang ungekannte Niveaus an Komplexitätsbeherrschung.

Kapazitäten besser nutzen

„Creo löst die großen Probleme, die im Markt für mechanische CAD-Lösungen noch vorhanden sind: Schwere Bedienbarkeit, mangelnde Interoperabilität, ungenügend leistungsstarkes Baugruppen-Management und das Festhalten an veralteten Technologien“, erläutert James E. Heppelmann die neue Plattform. „Creo stellt fokussierte Apps bereit, deren Umfang genau den Anforderungen des jeweils zur Produktentwicklung Beitragenden entspricht. Damit können Unternehmen ihre Innovationskapazität signifikant besser nutzen, weil einmal erstellte Daten und Änderungsstände wesentlich leichter und früher in die verschiedenen Aufgaben einfließen können.“

Creo 1.0 wird voraussichtlich im Sommer 2011 verfügbar sein. Besonders wichtig für SCOPE-Leser, die bereits bestehende Produkte des Unternehmens anwenden: Die bestehenden Produktfamilien von PTC für Entwicklungssoftware und die dazugehörigen Module, Erweiterungen und Pakete werden beibehalten, aber wie folgt umbenannt: Pro Engineer wird Creo/Elements/Pro, Co Create wird Creo/Elements/Direct und Product View wird Creo/Elements/View. Daten, die in diesen Lösungen erstellt wurden, sind vollständig aufwärtskompatibel mit der Creo Produktfamilie. ee

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