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Manufacturing-Execution-SystemeDie selbstregelnde Fabrik

Mobile MES-Anwendungen mit Hydra von MPDV

Begriffe wie Selbstregelung, Selbstoptimierung oder selbstlernende Maschinen tauchten bereits in den Anfängen der Industrie 4.0 auf. Sie halten sich hartnäckig, werden in jüngster Zeit sogar häufiger genannt.

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Lasersintern von SerienteilenSeine Grenzen längst gesprengt

hat das Lasersintern. Entwickelt als Methode des Rapid Prototyping, wird es heute zunehmend als Verfahrensalternative für die Serienproduktion von Kunststoffteilen eingesetzt. Bei Kleinteilen lassen sich inzwischen ganz ordentliche Stückzahlen realisieren.

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Techno-SCOPE: Seine Grenzen längst gesprengt

Zu den führenden Dienstleistern auf diesem Gebiet zählt hierzulande FKM Sintertechnik im hessischen Biedenkopf. Das Unternehmen hat über verschiedene Innovationsstufen (vorangetrieben durch Anlagenbauer EOS, München) die Entwicklung dieser Technologie begleitet zu einem Verfahren für die Herstellung von mittleren Serien einbaufertiger Kunststoffteile. Als einer der ersten realisiert der Dienstleister Serien von mehreren Tausend Stück – und übernimmt damit die Aufgabe des klassischen Zulieferers.

Dazu ein konkretes Beispiel: Auf EOS-Maschinen produzieren die Hessen serienweise eine Schutzkappe zum Einbau in Kunststofftanks. Diese Kappe ist von einfacher Geometrie und wurde in einer Stückzahl von bislang 6.500 Teilen hergestellt. Das Entscheidende dabei: In nur wenigen Stunden und ohne teures Formwerkzeug zu einem extrem günstigen Preis! Denn genau darin liegen die Vorteile der heutigen Lasersinter-Anlagen. Die zum Teil mit Doppelkopf-Lasern und großen Bauräumen (bis zu 700 × 380 × 580 Millimetern) ausgerüsteten Maschinen sind nicht mehr nur Werkzeuge der Produktentwicklung, sondern ermöglichen die Losgrößen angepasste Serienproduktion von Kunststoff-Produkten. Im Fall der Schutzkappe bedeutete dies: Bis 4500 Stück des 33 × 27 × 15 Millimeter großen Teils wurde vollautomatisch über Nacht gefertigt.

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Das Lasersintern ist im Gegensatz zur Stereolithografie ein trockenes Verfahren. CO2-Laser erstellen die Teile schichtweise aus pulverförmigem Material und versintern sie. Abhängig von Komplexität, Größe und Anzahl der Teile dauert das nur wenige Stunden. Die steuerungstechnischen Informationen dafür werden aus den Geometriedaten von 3D CAD-Systemen gewonnen. ms

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