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Manufacturing-Execution-SystemeDie selbstregelnde Fabrik

Mobile MES-Anwendungen mit Hydra von MPDV

Begriffe wie Selbstregelung, Selbstoptimierung oder selbstlernende Maschinen tauchten bereits in den Anfängen der Industrie 4.0 auf. Sie halten sich hartnäckig, werden in jüngster Zeit sogar häufiger genannt.

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KennzeichnungssystemFrischen Wind

in den dicht besetzten Identtechnik-Markt bringt der deutsche Hersteller Printolux. Denn sein neues Kennzeichnungsverfahren hat das Zeug dazu, bisher übliche Graviertechniken oder den Sieb- und Laserdruck in vielen Einsatzbereichen zu ersetzen. Es zeichnet sich aus durch sehr hohe Beständigkeit, ist kostengünstig, einfach aufzubringen und übertrifft dabei noch die qualitativen Merkmale der derzeit verfügbaren Systeme.

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Kennzeichnungssystem: Frischen Wind

Ein Expertenteam um den Weinheimer Kennzeichnungstechniker und Unternehmensgründer Peter Jakob entwickelte das Printolux-System, das seit etwa zwei Jahren von kleinen Unternehmen bis hin zu Konzernen erfolgreich eingesetzt wird. Dabei werden zertifizierte Materialien aus Metall, Kunststoff oder Folie nach Vorbehandlung direkt digital bedruckt. Das Besondere daran ist die verwendete spezielle Tinte. Diese härtet bei Temperaturen zwischen 90 und 180 Grad Celsius schnell aus und bildet dabei starke Vernetzungen mit dem Basismaterial. Sie verfügt über hohe Kratzfestigkeit, chemische Resistenz, UV-Beständigkeit und farbliche Brillanz. Und sie eignet sich für den Einsatz im Ex-Bereich! Das eigens dafür konzipierte Drucksystem bedruckt Flächen von 210 oder 300 Millimeter Breite und bis zu 500 Millimeter Länge bei einer Materialhöhe von derzeit maximal 150 Millimeter. Optional kann sogar ein Areal von 600 bis 1200 Millimeter bearbeitet werden. Auch der Druck in die Tiefe (bis drei Millimeter) ist möglich. Das System kann als Stand-Alone-Version oder integriert in Anlagen eingesetzt werden.

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Die Frankenthaler Entwickler hatten bei ihrer Arbeit nicht nur das Druckobjekt im Blick, sondern den gesam- ten Kennzeichnungsprozess einschließlich Arbeitsvorbereitung, Handling und Montage. So gelang es ihnen, ein System zu kreieren, das flexibler, schneller und kostengünstiger als vergleichbare arbeitet. Direkt vor Ort eingesetzt, erlaubt es Änderungen der Beschriftung bis unmittelbar vor dem Einsatz der gekennzeichneten Medien. Der Vierfarb-Druck in einem Arbeitsgang sorgt für Tempo bei der Herstellung. Und die Kostenersparnis lässt sich in Euro und Cent belegen.

Die Palette möglicher Anwendungen erscheint gewaltig. Die bedruckten Informationsträger kennzeichnen, warnen, weisen hin, werben oder dienen als Tastatur, Frontplatte, Zifferblattskala und Dekorfolie. Bei zahlreichen Anwendern im In- und Ausland ersetzt das System inzwischen die Gravur sowie den Sieb- und Laserdruck. So etwa in der Elektrotechnik, in Mess- und Prüftechnik sowie in Medizintechnik. Auch große Automobilhersteller nutzen das neue Verfahren.

Zum Lieferumfang gehören neben Drucker, Wärmeeinheit und Spezialtinte auch die vorkonfektionierten Basismaterialien und ein umfangreiches Zubehörprogramm inklusive Finanzierung, Schulung, Wartung und Service. Für große Serien bietet das Unternehmen den Druck komplett als Dienstleistung an. Und für besondere Wünsche steht dem Kunden sogar das hauseigene Testlabor offen. ms

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