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Manufacturing-Execution-SystemeDie selbstregelnde Fabrik

Mobile MES-Anwendungen mit Hydra von MPDV

Begriffe wie Selbstregelung, Selbstoptimierung oder selbstlernende Maschinen tauchten bereits in den Anfängen der Industrie 4.0 auf. Sie halten sich hartnäckig, werden in jüngster Zeit sogar häufiger genannt.

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IT-Dienstleistungen, Software, HardwareWo der ROI König ist

Insellösungen, veraltete Software oder ineffiziente Geschäftsprozesse sind nur einige Gründe, die die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen bremsen. Zwar bieten viele IT-Häuser umfangreiche Softwaresysteme an, bei der Einführung und Verankerung im Betrieb offenbaren sich dann aber Schwächen. Sollen zudem ERP- mit PDM- oder CAD-Systemen gekoppelt werden, oder ein ERP-System als Basis für einen Webshop dienen, dann winkt so mancher Anbieter ab. Nicht so Steinhilber-Schwehr. Dieser Anbieter richtet mit seinem „Computer Komplett“ Angebot den Blick über den IT-Tellerrand hinweg. Das Systemhaus wächst seit seiner Gründung beständig und zählt mittlerweile rund 2.000 Kunden.

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Techno-SCOPE: Wo der ROI König ist

Der Erfolg der Komplettanbieter basiert nicht auf knallhartem Geschäftsgebaren. Bei der Steinhilber-Schwehr AG menschelt es. Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Eberle spricht immer wieder von den Menschen in seinem Unternehmen, vom fairen Umgang mit den Kunden, von emotionalen Entscheidungen. Trotzdem ist der Kaufmann genauso Geschäftsmann, der Ziele konsequent verfolgt und das IT-Systemhaus als Partner für mittelständische Unternehmen weiter in Richtung Marktführerschaft bringen will. Die Aktiengesellschaft beschäftigt rund 250 Mitarbeiter und erzielte in 2004 einen Umsatz von etwa 38 Millionen Euro.

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Seine IT-Wurzeln hat Eberle bei dem einst renommierten Büromaschinen-Anbieter Kienzle, 1993 legte er mit weiteren Gesellschaftern den Grundstein für die Schwehr System GmbH, die im Jahr 2000 mit Steinhilber fusionierte und seit 2001 als nicht börsennotierte Aktiengesellschaft firmiert. Die Kunden der in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiven IT-Spezialisten kommen aus den Bereichen Industrie und Handel. Namhafte Mittelständler aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Kunststoff- und Elektrotechnik, Werkzeugbau sowie Zulieferer stehen auf der Kundenliste.

Eine Frage der Betreuung

Mit dem Slogan „Computer Komplett“ setzt der IT-Dienstleister auf eine Philosophie, die nicht neu aber erfolgreich zu sein scheint. Von der Betriebsdatenerfassung über C-Systeme, Produktdatenmanagement bis bin zu CRM oder ERP reicht die Spanne des Software- und Projektportfolios. Auf Wunsch in Verbindung mit moderner Hardware.

Und doch ist das nicht ausschlaggebend für erfolgreiche Kundenprojekte. „Das Produkt ist zweitrangig, das Gelingen eines Projektes ist wichtig“, gibt Eberle zu bedenken. „Die Grundlagen der Computer Komplett-Philosophie umfassen zwar Software-Markenprodukte für alle Unternehmensbereiche und Hardwareprodukte namhafter Hersteller, entscheidend ist aber das Dienstleistungsspektrum unserer motivierten und qualifizierten Mitarbeiter – von der Beratung und Prozessanalyse über Implementierung, Schulung, Support und technischen Service bis hin zum kompletten IT-Outsourcing“, betont er. Am Anfang stehe immer der Blick auf das Unternehmen des Kunden. Dies müsse ein ganzheitlicher Ansatz sein, der sämtliche Geschäftsprozesse und Wertschöpfungspotenziale einschließt. Es nutze wenig, nur an einigen Stellschrauben zu drehen, denn ein Unternehmen sei ein komplexer Organismus. Gleichzeitig sollte der Fokus auf der Harmonisierung der Firmen-Ressourcen liegen. „Der wahre Mehrwert liegt in der intelligenten Verknüpfung aller Abteilungen sowie in der Optimierung und Ausgewogenheit der Ressourcen Personen, Prozesse und Produkte“, erklärt Eberle.

Wer möchte dem widersprechen? Auch dem IT-Branchenkenner Eberle ist klar, dass in diesem Markt in der Vergangenheit viel Vertrauen verspielt wurde. All zu oft ist beispielsweise von PDM- oder ERP-Projekten zu hören, die sowohl Projektlaufzeiten als auch Budgets gesprengt haben. Der Markt für Unternehmenssoftware ist hart umkämpft und nicht immer läuft es fair ab. Dabei blieben schon manche Anbieter aber auch Unternehmen auf der Strecke, die ein ERP-Projekt nicht überlebt haben.

„Für uns zählt nicht das schnelle Geschäft, sondern eine vertrauenswürdige, langfristige Partnerschaft mit unseren Kunden. Für sie muss die Funktionsfähigkeit und Verfügbarkeit der implementierten Systeme durch uns sichergestellt sein“, betont Eberle. Diese Verpflichtung geht für ihn einher mit der Verantwortung als Arbeitgeber, der in der Zusammenarbeit auf Werte wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Offenheit setzt. Den Faktor „Mensch“ hat Eberle immer im Blick: „Entscheider sollten sich auch ein Bild von den Menschen machen, die hinter den Produkten stehen“, rät er.

Je größer das Projekt, umso wichtiger sei die Fairness im Umgang miteinander. Und zwar Fairness für beide Seiten. „Wir können nach einem knappen Briefing kein Angebot für ein ERP-Projekt machen. Dazu müssen wir das Unternehmen und vor allem die betrieblichen Abläufe kennen lernen. Nur dann können wir ein ehrliches Angebot abgeben“, gibt er zu bedenken. Dazu seien in der Regel drei seiner Leute für drei Tage beim potenziellen Kunden. Dadurch entstehen zwar Kosten noch bevor ein Angebot auf dem Tisch liegt, aber das sei auf jeden Fall günstiger als der Start in ein Projekt mit ungewissem Ausgang.

Eine Formel für den Projekterfolg

Zur Erreichung der hochgesteckten Ziele und zur Standardisierung von Projekten haben Steinhilber-Schwehr eine Vorgehensweise entwickelt, die sie „W.I.A.” nennen – Workshop, Implementierung und Audit. „Im ersten Schritt definiert der Kunde zusammen mit uns das Ziel, plant den Weg dorthin und legt ihn fest. Danach erfolgt die Implementierung der umfassenden IT-Lösung mit Hardware und bewährter Standardsoftware im Betrieb des Kunden. In einem Audit wird schließlich gemeinsam überprüft, ob wir das Ziel erreicht haben“, erklärt Eberle und ergänzt: „Gleichzeitig zeigen wir weitere Nutzungspotenziale auf, die oft zu Anschlussaufträgen führen, weil für den Kunde der Nutzen und der Erfolg unserer Arbeit offensichtlich wurde.“Stefan Graf

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