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Manufacturing-Execution-SystemeDie selbstregelnde Fabrik

Mobile MES-Anwendungen mit Hydra von MPDV

Begriffe wie Selbstregelung, Selbstoptimierung oder selbstlernende Maschinen tauchten bereits in den Anfängen der Industrie 4.0 auf. Sie halten sich hartnäckig, werden in jüngster Zeit sogar häufiger genannt.

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Infos zu Terratec und EnertecBlickrichtung Osten

Die Umwandlungs- und Verschiebungsprozesse in den Umweltwirtschaften der Staaten Osteuropas und die daraus entstehenden Absatzchancen für deutsche Industrieunternehmen und Dienstleister bilden im kommenden Jahr einen Schwerpunkt der Terratec (8. bis 11. März 2005). Gerade für die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas hat sich die Internationale Fachmesse für Umwelttechnik und Umweltdienstleistungen als eine der wichtigsten Drehscheiben in Sachen Umwelttechnik etabliert. „Zahlreiche Entscheidungsträger aus Osteuropa nutzen die Messe zur Information und zur Anbahnung von Kooperationen“, weiß Dr. Deliane Träber, die verantwortliche Bereichsleiterin der Leipziger Messegesellschaft, zu berichten. Besonders reges Interesse registrierten die Veranstalter bislang bei den kommunalen Vertretern aus Polen, Bulgarien, Litauen, Rumänien, Weißrussland und der Ukraine. Auch 2005 werden Fachleute in diversen Veranstaltungen über die Anforderungen bei der Umgestaltung der Infrastruktur ihrer Länder berichten.

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Chancen für deutsche Anbieter

Techno-SCOPE: Blickrichtung Osten

Die sächsischen Messemacher unterstützen diesen Bedarf. Unter anderem mit dem internationalen Kontaktforum „Marktplatz der Märkte“, das die Investitionsmöglichkeiten, Markteintrittschancen und Rahmenbedingungen in den osteuropäischen Ländern beleuchtet. Weitere international angelegte Unternehmertreffen sollen deutsche Anbieter und Nachfrager aus Ost- und Westeuropa zusammenführen. Die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) – ein ideeller Träger der Messe – lädt darüber hinaus zu einer Veranstaltung ein, bei der es um praktische Erfahrungen in der Abfallwirtschaft in Bulgarien, Rumänien und der Ukraine geht. Die Umsetzung der EU-Richtlinien in den Bereichen Wasser und Abwasser stellt das Internationale Dialogzentrum Umwelt und Entwicklung (IDCED) in den Mittelpunkt. Und der Verein zur Förderung des internationalen Transfers von Umwelttechnologie (ITUT) plant eine Veranstaltung zu Umwelt-Förderprogrammen in den Ländern Mittel- und Osteuropas.

Thematisch betrachtet bilden die Ver- und Entsorgungsdienstleistungen sowie die Wasser-, Abwasser- und Abfalltechnik auch im nächsten Jahr wieder die größten Ausstellungsbereiche der Terratec. Stärker als bisher thematisiert die Leipziger Fachmesse in einer Ausstellung und mit begleitendem Fachprogramm aber das Flächenrecycling und Konzepte zum präventiven Hochwasserschutz. Mit Veranstaltungen zum Kyoto-Protokoll und zur Europäischen Wasserrahmenrichtlinie greift die Messe weitere Fragen auf, die seit längerem in der Umweltbranche diskutiert werden.

Inzwischen ebenfalls fast schon ein Markenzeichen der Leipziger Messemacher ist die parallel zur Terratec stattfindende Energie-Fachmesse Enertec. Durch diese clevere Kombination zweier ohnehin thematisch eng verknüpften Bereiche ergibt sich für manchen Besucher ein Doppelnutzen. Er trifft gleichzeitig Vertreter aus den Fachgebieten Wasser- und Energieversorgung sowie Abwasser- und Abfallentsorgung an einem Ort. Nicht nur die Besucher aus den Kommunen dürften von dieser Bündelung der Informationen profitieren.

Neues Forum Geodaten-IT

Erstmalig mit einer eigenständigen Plattform vertreten ist 2005 der Bereich Geo­daten-Netzwerke und Geo-Services für den Umwelt- und Energiesektor. Unter dem Titel Geonet beschäftigt sich der neue Ausstellungsbereich mit geoinformationsgestützten Branchenlösun­gen, Software und Dienstleistungen zur Netzberechnung, GPS-Diensten, ­eGovernment-Lösungen und mobilen GIS-Lösungen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema Geodaten-Management. Hier werden Erfassungstechnologien, Infrastrukturen, Datenmanagementsysteme und Datenbanken präsentiert. Dazu wieder Deliane Träber: „Mit der Geonet wollen wir vor allem Kommunen und öffentliche Verwaltungen, Ver- und Entsorger sowie Ingenieur- und Planungsbüros aus den neuen Bundesländern und Osteuropa ansprechen. Durch die beiden parallel stattfindenden Fachmessen haben die Aussteller den großen Vorteil, ihre Produkte und Dienstleistungen direkt in der Umwelt- und Energiebranche anbieten zu können. Außerdem erreichen sie in Leipzig Zielgruppen, die auf keine andere Messe gehen.

Während die gesamte Terratec unter der Schirmherrschaft des Bundesumweltministers steht, wird der neue Bereich Geonet von zahlreichen Branchenverbänden gestützt. So etwa dem Verband der Geoinformationswirtschaft Berlin/Brandenburg e.V. Geokomm, der Geo-Daten-Infrastruktur Sachsen e.V. (GDI Sachsen) und der Geo Leipzig e.V. ­„Terratec und Enertec starten mit dieser Ausstellung eine wichtige Initiative zur Liberalisierung des Geodatenmarktes, auf die Wirtschaftsunternehmen und Behörden sowie Fachleute und Manager innovativer Geoinformationssysteme seit langem drängen“, erklärt Professor Horst Lilienblum, Vorstandsvorsitzender des GDI Sachsen. „Vielfach bleiben Geodaten noch ungenutzt. Die Zugänglichkeit ist eingeschränkt. Wie wichtig aber ein schneller Zugriff auf Geodaten über öffentliche Portale sein kann, zeigte die Jahrhundertflut in Sachsen. Zur Geonet wollen wir einen Dialog initiieren, der die verschiedenen Interessengruppen zusammenführt. Wir wollen dabei deutlich machen, dass von Seiten der Hard- und Software sowie der personellen Potenziale bereits wesentliche Voraussetzungen für eine bundesweite Geodateninfrastruktur vorhanden sind.“

Im vergangenen Jahr kamen fast 13.000 Besucher zur Terratec. Gut denkbar, dass das auf vielen Gebieten ausgeweitete Programm der Messe im kommenden Jahr noch mehr Menschen nach Leipzig zieht. Das Messedoppel Terratec und Enertec ist inzwischen jedenfalls eine feste Größe auf dem Markt der Umweltmessen – und eigentlich ein Muss-Termin für alle, die in Sachen Umwelttechnik mitreden wollen.Michael Stöcker

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