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Manufacturing-Execution-SystemeDie selbstregelnde Fabrik

Mobile MES-Anwendungen mit Hydra von MPDV

Begriffe wie Selbstregelung, Selbstoptimierung oder selbstlernende Maschinen tauchten bereits in den Anfängen der Industrie 4.0 auf. Sie halten sich hartnäckig, werden in jüngster Zeit sogar häufiger genannt.

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FernwartungAlarm in Halle 2

Tag und Nacht, rund um die Uhr – damit sich hochpreisige Investitionsgüter wie Maschinen und Anlagen rechnen, müssen sie möglicht unterbrechungsfrei laufen. Wartungen sollten nur zu geplanten Terminen stattfinden und Störungen beziehungsweise Ausfälle schnell bemerkt und behoben werden. Dasselbe gilt auch für die Gebäudetechnik wie Heizungs- und Klimaanlagen. Damit Techniker auch außerhalb der regulären Arbeitszeit schnell eingreifen können, ist ein Fernwirksystem für die zeitnahe Alarmierung und die Behebung von Störungen ein probates Mittel. Wie aber realisiert man ein derartiges System? Nur größere Anlagensteuerungen sind in der Lage, selbständig Nachrichten und Daten zu versenden oder zu empfangen. Zudem fehlen in der Steuerungstechnik die aus der PC-Welt bekannten Schnittstellen und Protokolle für die Modem-Kommunikation. Daher werden PCs in manchen Anlagen einzig und allein für die Daten- oder Internet-Kommunikation eingesetzt – ein umständliches und teures Verfahren. Dass es auch einfacher geht, zeigt der Hersteller „Tixi.Com“ mit speziellen Modems, die dank einer leistungsfähigen 32-Bit-CPU und eigenem Speicher die Kommunikation selbsttätig abwickeln.

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Techno-SCOPE: Alarm in Halle 2

Speziell für Fertigungsunternehmen sind die Geräte interessant, da sie alle Aufgaben eines Störungsmelders und Fernsteuermoduls für jede SPS vereinen. „Unser Alarm Modem lässt sich mit minimalem Aufwand in vorhandene Anlage integrieren und ermöglicht der Steuerung, über das Fest- oder Mobilfunknetz per SMS, Fax und E-Mail zu kommunizieren“, betonen die Berliner. Das Alarm Modem kann über die RS232, RS422 oder RS485 an jede SPS angeschlossen werden. Alle SPS-Kontakte und -Variablen sind editierbar, ohne dass ein Treiber oder Funktionsblock in die Steuerung geladen muss. Das Programm der SPS müsste also vom Anwender nicht geändert werden.

Aus der Ferne...

Möchte der Anwender remote auf die Steuerung zugreifen, dann baut die Software per PC eine Telefonverbindung mithilfe des Modems zur Steuerung auf. Mit der gewohnten SPS-Programmiersoftware lassen sich in den meisten Fällen alle Aktionen wie Monitoring oder Ändern von Variablen und Ports oder eine neues Programm in die Steuerung laden – so als ob Sie neben der Steuerung stehen. Sind Sie gerade unterwegs, wenn eine Störmeldung etwa per Handy eintrifft, lassen sich aktuelle Werte schnell und einfach auch ohne PC per SMS abfragen. Der Zugriff auf die Steuerung ist auch per Internet möglich, um sich aktuelle Werte anzeigen zu lassen oder Störungen zu quittieren. Mit zusätzlichen „Feature Packs“ wie Alarm Sets, Datenlogging, SPS- und Feldbus-Protokollen oder Web Server können Sie Ihre individuelle Störmelde- und Fernwartungsanlage zusammenstellen.

Eine neue Baureihe des Industriemodems (Tixi HG Alarmmodem) ist auch für die Hutschienenmontage geeignet und benachrichtigt Servicetechniker sofort bei Störungen über alle gängigen GSM-Mobilfunknetze. Dadurch wird auch an Orten ein Remote-Zugriff auf Steuerungen ermöglicht, wo kein Festnetzanschluss zur Verfügung steht. Dank der integrierten Digitaleingänge, über die sich ebenfalls Alarme auslösen lassen, ist das Gerät auch in kleinen, dezentralen Anlagen ohne SPS gut einsetzbar. Für die notwendige Sicherheit sorgt ein optionaler Login mit Benutzername und Passwort beziehungsweise eine Rufnummernidentifizierung, die unberechtigte Einwahlversuche verhindert. Um sicher zu sein, dass eine Alarmmeldung ihren Empfänger erreicht hat, kann mit Quittierung gearbeitet werden. Bei Bedarf lassen sich ganze Alarmkaskaden mit unterschiedlichen Adressaten und Benachrichtigungswegen einrichten. Stefan Graf

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