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Fachtagung UmformtechnikZündende Ideen vom Zürichsee

SCOPE: Herr Häny, wie kamen Sie auf die Idee, eine Fachtagung zu organisieren?

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Techno-SCOPE: Zündende Ideen vom Zürichsee

Häny: Die Idee hat sich allmählich entwickelt. Ursprünglich wollten wir mit unseren Kunden unsere Gedanken zu dem Thema Simultaneous Engineering austauschen. Wir denken ja sehr oft über den Produktentstehungsprozess nach, weil er seit Jahren zu unseren absoluten Kernkompetenzen gehört. Schon bald merkten wir, dass es sehr interessant wäre, den Kreis der Teilnehmer zu öffnen, um mit einem breiteren Fachpublikum diskutieren zu können. Ebenso hat es sich dabei gelohnt, Fachreferenten zu engagieren, die ihre Sicht der Dinge erklären.

SCOPE: Simultaneous Engineering ist ja in aller Munde. Es gibt viele Definitionen und verschiedene Vorstellungen über die richtige Umsetzung. Hat heute nicht schon jede Firma ihren eigenen Weg gefunden?

Häny: Ich denke, genau das ist der Punkt. Wir stellen einfach fest, dass gewisse Aspekte zu kurz kommen und dass teilweise Potentiale schlecht genutzt werden. Wir sind weit entfernt davon, eine Vorgehensweise als die einzig Richtige zu bezeichnen. Aber es gibt gerade in diesem Prozess noch enorm viel Potential. Einer der Fachvorträge ist solch einer neuen Art der Zusammenarbeit gewidmet. Es wird dabei aufgezeigt, was in Bezug auf Schnelligkeit und Ergebnis noch alles möglich ist.

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SCOPE: Welches Zielpublikum sprechen Sie an? Richtet sich Ihre Tagung nur an Teilnehmer aus dem Bereich Technik?

Häny: Ganz und gar nicht. Wir legen grossen Wert darauf, den Produktentstehungsprozess von allen Seiten zu beleuchten. So betrachten wir das Thema auch aus der Sicht des Controllers und der Kommunikation. Erfahrungen aus dem Produkt-Vorentwicklungsprozess und die Trends dazu sind ebenso vertreten, wie die neusten Entwicklungen in der Technik. Wir glauben, dass man nur mit einem umfassenden Ansatz den Prozess verstehen und damit auch nachhaltig nutzen kann.

SCOPE: Klingt sehr ehrgeizig und auch zielorientiert. Haben Sie sich noch andere Ziele gesetzt?

Häny: Es geht darum, dem Publikum „Neue Welten“ zu öffnen, Denkanstösse zu geben und kreative Aspekte zu vermitteln. Die Diskussion soll jedem Teilnehmer ermöglichen, seine eigenen Gedanken einzubringen, oder auch einfach Fragen stellen zu können. Daneben wollen wir Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum persönlichen Networking bieten.

SCOPE: Sie sprechen von „Neuen Welten“. Ist das nicht etwas hoch gegriffen?

Häny: Nein! Denn die Vernetzung des ganzen Prozesses ist für mich absolut faszinierend. Es entsteht eine völlig neue Optik. Dabei gibt es noch so viele Aspekte, über die im Tagesgeschäft kaum gesprochen wird.

SCOPE: Das hört sich schon fast wie Philosophie an. Muss ich als Teilnehmer befürchten, dass alles etwas akademisch, abgehoben und abstrakt wird?

Häny: Bestimmt nicht. Dafür wäre ich der falsche Organisator. Ich lege grossen Wert auf Praxisbezug. Es sind auch alle Referenten fest mit der Praxis verwurzelt. Sie sprechen vor allem aus ihrem reichen Erfahrungsschatz. Das ist gut so, weil wir alle nicht die Zeit haben für graue Theorie.

SCOPE: Wie steht es mit Ihrer persönlichen Zielsetzung? Wann haben Sie erreicht, was Sie wollten?

Häny: Ich bin dann zufrieden, wenn die Teilnehmer sagen: «Es war sehr interessant und hat uns weiter gebracht.» oder «Wir können das Eine oder Andere auch bei uns einführen.» Wenn die Teilnehmer spüren, mit welchen Gedanken wir uns beschäftigen. Wir wollen keine Werbeveranstaltung durchführen. Trotzdem soll man sehen, dass wir nicht nur unsere Produktionsprozesse laufend weiter entwickeln, sondern auch den so enorm wichtigen Produktentstehungsprozess für unsere Kunden absolut pionierhaft gestalten.

SCOPE-Leser erhalten hier die Möglichkeit, sich über die Kennziffer eine CD mit Vorträgen und Diskussionsergebnissen der Internationalen Fachtagung für Umformtechnik anzufordern.ms

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