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ERP-Software, Explosionsschutz und Atex GeräteInformationen ­unternehmensweit managen

Kein Unternehmer lässt sich allein „aus dem Bauch“ heraus führen. Jedenfalls nicht lange. Unternehmerischer Erfolg braucht Fantasie und Kreativität, Visionen, Strategien und etwas Glück. Vor allem aber braucht es eine Datenbasis, um Entscheidungen sachgerecht und zum richtigen Zeitpunkt fällen zu können. Betrachtet man die IT-Landschaft oder ERP-Umgebung vor allem mittelständischer Unternehmen stellt man oft schnell fest, dass auch eine vermeintlich moderne IT-Landschaft enge Grenzen setzt, wenn es um das Bereitstellen aktueller Informationen wie beispielsweise Kennzahlen geht. Sie zu generieren, ohne programmtechnische Klimmzüge anstellen zu müssen, ist die Ausnahme.

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Techno-SCOPE: Informationen ­unternehmensweit managen

Wie man ein Unternehmen so transparent macht, dass für alle relevanten Entscheidungen die richtigen Zahlen zur Verfügung stehen, kann das Beispiel Ecom Instruments GmbH, Assamstadt, zeigen. Das Unternehmen produziert überwiegend in Klein- und Kleinstserien Geräte, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, vom Taschenrechner über Messgeräte aller Art bis zu Taschenlampen und Mobiltelefonen. Dieses über Jahre regelmäßig gewachsene Unternehmen hat bei Auswahl und Einführung einer grundlegend neuen IT-Umgebung laut Inhaber und Geschäftsführer Rolf Nied darauf geachtet, eine Vielzahl von Kennzahlen einfach nutzen zu können. Ecom entschied sich nach umfassenden Gesprächen, Präsentationen und Tests für das ERP-System Proalpha.

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Geschäftsführer Rolf Nied steuert das Unternehmen heute stark über Kennzahlen im Sinne des Benchmarking – und zwar über stets aktuelle. „Statt Schätzungen werden echte Zahlen generiert, aus denen sich realistische Ziele und vor allem Maßnahmen ableiten lassen“, schildert Nied seine Art der Führung. So würde es beispielsweise sehr schnell auffallen, wenn sich die Aufwendungen für Reparaturen ungünstig entwickeln. In einem solchen Fall kann man schnell feststellen, bei welchen Produkten oder aus welchen Branchen verstärkt welche Art von Reparaturen mit welchen durchschnittlichen Kosten kommen und die Trends aufzeigen. Mit welchen Durchlaufzeiten aktuell zu rechnen ist und wie sich diese Zeiten entwickeln sind wichtige Daten, um die Kapazitäten im Bereich Reparatur vorausschauend anzupassen und so den Kundenservice zu verbessern und gleichzeitig die Kosten unter Kontrolle zu halten. Je nach Lage lassen sich zusätzliche Maßnahmen ableiten wie konstruktive Änderungen an den Produkten, Bereitstellen zusätzlicher Kapazitäten in der Reparaturabwicklung oder auch eine Einschränkung besonders großzügiger Kulanzregelungen für bestimmte Kunden. Wobei mit „einem Griff“ anhand von Daten aus der Buchhaltung zu prüfen ist, wie wichtig ein Kunde wirklich ist. Solche Daten lassen sich nicht nur schnell und einfach generieren, sondern auch deutlich darstellen und so jedem Mitarbeiter vermitteln.

Ähnliches gilt für den Vertrieb: Sehr effizient und aktuell können Übersichten erstellt werden, um herauszufinden, in welchen Branchen, Ländern oder Vertriebsgebieten welche Produkte über- oder unterdurchschnittlich gut laufen, welche Margen dort mit welchen Produkten erzielt werden oder wo besondere Vertriebsaktionen welche Erfolge gebracht haben. „Mit einem Satz“, bringt es Rolf Nied auf den Punkt, „wir sehen was wirklich los ist im Unternehmen und haben es unter Kontrolle.“Stefan Graf

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