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Manufacturing-Execution-SystemeDie selbstregelnde Fabrik

Mobile MES-Anwendungen mit Hydra von MPDV

Begriffe wie Selbstregelung, Selbstoptimierung oder selbstlernende Maschinen tauchten bereits in den Anfängen der Industrie 4.0 auf. Sie halten sich hartnäckig, werden in jüngster Zeit sogar häufiger genannt.

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ERPIns rechte Licht gesetzt

Ein veraltetes ERP-System mit viel Individualprogrammierung, bei dem ein Update schon mal bis zu zwei Monate dauerte, veranlasste 2F Leuchten aus Abtenau im Salzburger Land, sich nach einer neuen Lösung umzusehen. Gesucht wurde ein Standardsystem, das sich schnell und einfach an die stetig neuen Anforderungen der Spezialisten für Hotelbeleuchtung und Lichtlösungen anpassen lässt und dabei release-fähig bleibt. Ihr Licht nicht unter den Scheffel gesetzt haben die Abas-Business-Software und der österreichische Abas-Partner Nittmann & Pekoll.

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ERP: Ins rechte Licht gesetzt

Klare Formen und aufregende Materialien – modernes Lichtdesign soll sich dem Käufer zwar lässig und perfekt präsentieren, doch für den Hersteller muss das noch lange nicht gelten. Form folgt Funktion. Diesen Grundsatz lebt 2F Leuchten. Kaum einer setzt Konzepte und Lichtlösungen für den Objektbereich so perfekt um wie das innovative Unternehmen im Salzburger Land.

Eine hohe Individualisierung, ein veraltetes System und eine hohe Abhängigkeit vom betreuenden Systemprogrammierer veranlassten den Leuchten-Spezialisten sich nach einer neuen Lösung umzusehen. Hans Buchegger, Geschäftsführer, erinnert sich: „Mit unserem alten System sind wir bei den Anpassungen sehr ins Detail gegangen. Ein Update oder zusätzliche Individualisierungen waren nur noch mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand zu realisieren. Daher suchten wir möglichst schnell nach einer Alternative. Drei Anbieter kamen in die engere Wahl und wurden zu Systempräsentationen nach Abtenau eingeladen. Um die ERP-Systeme vergleichbar zu machen, haben wir im Vorfeld eine Aufgabe an die Anbieter gesandt. Ein für uns typischer Vorgang sollte abgebildet werden, wir produzieren und liefern einem Kunden ein Lichtsystem mit einer Variante. Nittmann & Pekoll mit der Abas-Business-Software machte die beste Präsentation und erhielt den Auftrag.“ Dass die Datenqualität nicht durchgängig gut war, wussten die Österreicher. Daher bereitete man die Daten peu à peu auf, prüfte und übernahm erst dann. Hans Buchegger: „Wir haben mit den Stammdaten „Artikel und Kunden“ begonnen, als nächstes die Fibudaten und danach der Einkauf und Verkauf. Die Umstellung auf das neue System war fließend.“ Der eigentliche Systemstart erfolgte an zwei Tagen und die Daten wurden parallel in der alten und neuen Software gepflegt. Zur Sicherheit begleiteten zwei Mitarbeiter des Systemhauses den Echtstart vor Ort.

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Nach dem ersten Kennenlernen der Software wussten die Mitarbeiter immer besser um die Möglichkeiten, die die neue Software jedem Einzelnen bot. Zusammen mit dem Systemhaus wurden die Unternehmensprozesse immer weiter optimiert und individualisiert. Der Nutzungsgrad der Software ist im Laufe der Zeit kontinuierlich gestiegen. Geschäftsführer Buchegger: „Man muss sich quasi in das System `eingraben´, um den Nutzungsgrad zu erhöhen. Gerade haben wir die neue Nachkalkulation in Betrieb genommen. Die Provision unseres Außendienstes ist abhängig vom Deckungsbeitrag. Daher haben wir von der Vor- auf die Nachkalkulation umgestellt. Wenn wir individuell fertigen, brauchen wir die Nachkalkulation auch, um Preise zu ermitteln. Früher haben wir viel in Serie gefertigt. Da sind die Prozesse und der Workflow immer gleich, für die Änderung eines Produkts hatten wir bis zu fünf Monate Zeit. Auch die Serienfertigung ist in der Business-Software abgebildet. Heute machen wir jedoch 80 Prozent unseres Umsatzes mit Hotelbeleuchtung. Hier geht es hauptsächlich um Kleinserien. Die Zeit, die wir in diesem Bereich zum Entwickeln von neuen Produkten haben, ist auf fünf Wochen zusammengeschrumpft. Auch wenn ein Architekt etwas völlig Neues möchte, beispielsweise eine neue Oberfläche, sind wir mit der Business-Software in der Lage, termingerecht zu liefern. Bei der individuellen Fertigung einer Lichtanlage ist es immens wichtig, immer und überall die Kontrolle zu behalten.“

Beim Thema Update zeigt sich Hans Buchegger begeistert: „Ein Releasewechsel bei Abas-ERP ist verglichen mit unserem Altsystem ein Kinderspiel. Trotz Anpassungen ist die neue Version an einem Wochenende eingespielt. Unsere Individualität bleibt auch nach dem Update erhalten und es gibt mit jedem neuen Release neue Funktionen, die wir sofort nutzen können. Als Beispiel hierfür kann ich die Nachkalkulation nennen. Die kam in einer der letzten Versionen und wurde von uns sofort genutzt. Wir haben einen Wartungsvertrag und bekommen die Updates automatisch. Das hat den Vorteil, dass wir unsere IT evolutionär, also Schritt für Schritt weiterentwickeln. So profitieren wir zeitnah vom technologischen Fortschritt und können das Update und unsere Anpassungen größtenteils selbst durchführen. Bei jährlichen Updates ist der Schulungsaufwand unserer Mitarbeiter überschaubar. Das Schlimmste was passieren könnte, das wissen wir noch aus den Erfahrungen mit unserem alten System, wäre, wenn es den Softwareanbieter nicht mehr gäbe. Das ist aber bei Abas und Nittmann&Pekoll nicht der Fall. Die sind grundsolide und unabhängig. Wir arbeiten bereits seit über zehn Jahren zusammen. So etwas ist für mich Investitionssicherheit par exellence.“ Und so freut sich Hans Buchegger schon auf die kommenden Herausforderungen, die er mit der abas-Business-Software und Nittmann & Pekoll umsetzen wird. ee

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