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Manufacturing-Execution-SystemeDie selbstregelnde Fabrik

Mobile MES-Anwendungen mit Hydra von MPDV

Begriffe wie Selbstregelung, Selbstoptimierung oder selbstlernende Maschinen tauchten bereits in den Anfängen der Industrie 4.0 auf. Sie halten sich hartnäckig, werden in jüngster Zeit sogar häufiger genannt.

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Double Frame TechnikNicht nur das Strahlergebnis zählt

beim Druckluftstrahlen von metallenen Werkstücken – etwa in der Automotive- oder Aerospace-Branche. Die Prozesse müssen auch effizient ablaufen, um unter Kostengesichtspunkten zu bestehen. Mit der Double-Frame-Technik bietet die Wheelabrator Group Lösungen an, die selbst bei wechselnden Werkstückgeometrien eine Serienproduktion ohne Rüstzeitenverluste ermöglicht.

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Double Frame Technik: Nicht nur  das Strahlergebnis zählt

Basis dieser Technik, die unter anderem in Strahlanlagen zum Reinigen und Verfestigen von Hinterachsträgern und Achsrohren genutzt wird, ist der Einsatz von zwei Werkstückträgerrahmen. Diese ermöglichen den Werkstückwechsel für den Strahlprozess – der insbesondere bei komplexen Bauteilen mit Strahlrobotern abläuft – mit einer geringen Nebenzeit. Ein Rahmen kann außerhalb der Anlage automatisiert oder manuell entladen und wieder neu beschickt werden, während sich der zweite Werkstückträgerrahmen im Bearbeitungsprozess befindet. Das ermöglicht einen kontinuierlichen Anlagenbetrieb ohne Stillstandszeiten, was die Kosten für die Bearbeitungszeit pro Werkstück reduziert. Für zusätzliche Ersparnisse sorgt die Bedienungs- und Wartungsfreundlichkeit der Strahlanlagen. Diese ergibt sich zum Beispiel aus dem begehbaren Strahlraum, der ebenerdigen Roboteraufstellung, der guten Zugänglichkeit der Anlagenkomponenten sowie der einfachen Menüsteuerung mit integrierten Wartungshinweisen. Eine weitere Besonderheit ist die flexible Konzeption, die auch das Strahlen von Sonderbauteilen ermöglicht – ohne die laufende Serienproduktion zu beeinträchtigen. Es erfolgt über Sonder-Werkstückträgerrahmen, die mit speziellen, manuell oder automatisch beladbaren Werkstückaufnahmen ausgerüstet sind. Sie werden über eigene Einfahröffnungen störungs- und verzögerungsfrei in die Strahlkammer eingeschleust. Für die Bearbeitung von Sonderbauteilen müssen somit die Standard-Werkstückträgerrahmen nicht umgerüstet werden. Dies reduziert die Rüstzeiten und löst zudem die Sicherheitsprobleme, die sonst durch eine manuelle Beladung in einer automatischen Produktionslinie entstehen. Nach dem Strahlen der Sonderbauteile auf Basis der eingegebenen Werkstücktype lässt sich umgehend wieder die Bearbeitung im Rahmen der Serienproduktion aufnehmen. Mit den Double-Frame Strahlanlagen ist es möglich, Werkstücke in unterschiedlichen Größen und Geometrien zu bearbeiten. Dazu stimmt Wheelabrator die Werkstückaufnahmen in den Trägerrahmen sowohl für die Serienproduktion als auch für Sonderbauteile auf die jeweiligen Kundenanforderungen ab. So können diese für die Bearbeitung mehrerer unterschiedlicher Werkstücke ausgelegt werden. Die Rahmen sind zudem in der Länge variierbar sowie drehbar. Darüber hinaus ist es möglich, sowohl die Anzahl der Strahlroboter als auch die Düsenbewegungen genau an die Werkstückträgerrahmenlänge und die Werkstückkomplexität anzupassen. Falls gewünscht liefert das Unternehmen auch die jeweils passenden Strahlprogramme für die Werkstückbearbeitung. Einen zusätzlichen Beratungsschwerpunkt von Wheelabrator bildet die Einbindung der Strahlanlagen in die Fertigungsprozesse des jeweiligen Kunden. Dies gilt unter anderem für Lösungen mit hohem Automatisierungsgrad und bei Projekten mit geringem Platzangebot. ms

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