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Manufacturing-Execution-SystemeDie selbstregelnde Fabrik

Mobile MES-Anwendungen mit Hydra von MPDV

Begriffe wie Selbstregelung, Selbstoptimierung oder selbstlernende Maschinen tauchten bereits in den Anfängen der Industrie 4.0 auf. Sie halten sich hartnäckig, werden in jüngster Zeit sogar häufiger genannt.

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Chemie- und Labortechnik, Fluid- und VerbindungstechnikWir brauchen echten Fortschritt!

Eine kleine Erfolgsgeschichte ist die Entwicklung von Reichelt Chemietechnik. Das Unternehmen erwirtschaftete 2005 einen Umsatz von 5,2 Millionen Euro und blickt optimistisch in die Zukunft. SCOPE-Redakteur Michael Stöcker sprach mit Firmenchef Dr. Peter Reichelt über Wachstumsimpulse, Regierungspolitik und „Flow-Erlebnisse“.

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Techno-SCOPE: Wir brauchen echten Fortschritt!

SCOPE: Herr Dr. Reichelt, wie beurteilen Sie die konjunkturelle Lage?

Reichelt: Makroökonomisch betrachtet, würde ich die Wirtschaftslage als bemerkenswert gut bewerten. Die Exportquoten der deutschen Wirtschaft sind hoch, die Prognosen der Wirtschaftsweisen stimmen positiv. Auch wir sind sehr optimistisch und haben uns für dieses Jahr viel vorgenommen. Ich hoffe, dass es nicht zu politischen oder ökonomischen Störungen kommt, die die Weltwirtschaft in ihren Grundfesten erschüttert. Also etwa Gas- und Ölkrisen oder massive Terroranschläge.

SCOPE: Was erwarten Sie von unserer Regierung?

Reichelt: Kraft, Entschiedenheit und Stabilität. Die große Koalition muss einen konsequenten Wachstumskurs einschlagen und die dringenden Reformprobleme beherzt angehen. Dabei darf sie die soziale Verträglichkeit nicht aus den Augen verlieren. Und sich bitte nicht nur auf die kleinsten gemeinsamen Nenner einigen, denn das löst keine Probleme. Wir brauchen echten Fortschritt! Ob Unternehmen in Deutschland investieren, hängt entscheidend vom Mut und der Verlässlichkeit der Regierung ab. Ich bin überzeugt davon, dass Angela Merkel es schafft, ihre Lenkungsaufgabe wahrzunehmen und die `Deutschland AG´ aufs richtige Gleis zu setzen.

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SCOPE: Woher kommen nach Ihrer Ansicht die größten Wachstumsimpulse für die Zukunft?

Reichelt: Die wichtigsten Technologieimpulse erwarte ich aus der Energiewirtschaft. Der treibende Faktor ist hierbei der Wunsch der Industriestaaten nach Unabhängigkeit von Erdgas und Erdöl. Auch hier ist die Politik gefordert. Sie muss die Rahmenbedingungen dafür schaffen, welche die Unternehmen dazu ermuntert, dieses langfristig angelegte Ziel entschlossen zu verfolgen. Für das Haus Reichelt kommen die entscheidenden Wachstumsimpulse aus Osteuropa. Unsere Zukunftsmärkte sind Russland, Kasachstan, Weißrussland und die Ukraine. Hier rechnen wir mit einem ungeahnten Absatzpotenzial und dauerhaften, seriösen Umsätzen.

SCOPE: Worin sehen Sie Ihre Hauptaufgabe als Firmenchef?

Reichelt: In erster Linie darin, positives Denken zu vermitteln und dafür zu sorgen, dass meine Mitarbeiter „Flow-Erlebnisse“ haben. Die entstehen durch positive Erlebnisse, Glücksmomente oder einen Erfolg, der durch eine Gemeinschaft anerkannt wird. Als Firmenchef muss ich die Voraussetzung für „Flow-Erlebnisse“ schaffen, indem ich den Mitarbeitern freie Entscheidungsräume biete, ihre Eigenverantwortung stärke und ihre Kreativität fördere.

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