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BeutelverpackungsanlageFünf Meter für frostigen Fisch

Die Lebensmitteltechnik ist für jeden Hersteller von Verpackungsanlagen eine Art Reifeprüfung. Extreme Prozessanforderungen und strenge Hygiene-Auflagen lassen hier wenig Spielraum für Experimente. Und erst wenn Anlage und Verpackungsmittel optimal miteinander harmonieren, stimmt auch das Ergebnis.

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Beutelverpackungsanlage: Fünf Meter  für frostigen Fisch

Die Anforderungen an die Flexibilität von Verpackungsprozessen steigen stetig. Einerseits stellen verpackende Unternehmen hohe Ansprüche an die Geschwindigkeit der Verpackungsabläufe, andererseits müssen Verpackungsmaschinen in der Lage sein mit geringen Umrüstungen schnell wechselnde Produkte in schwankenden Stückzahlen zu verpacken. Hier bieten Maschinen, die sowohl voll- als auch halbautomatisch unter Einsatz von Bedienern arbeiten können, eine gute Lösung.

Sollen Maschinen Lebensmittel verpacken, so ergeben sich zusätzliche Forderungen an deren Konstruktion, an das Material der Maschinen und der Verpackung. Gefordert ist grundsätzlich die durchgängige hygienische Behandlung von Lebensmitteln während des Verpackungsprozesses sowie die einfache aber wirkungsvolle täglichen Reinigung mit Wasser.

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Einer der führenden Hersteller von Kleinteile-Verpackungstechnik präsentiert dazu eine Beutelverpackungsmaschine für die Lebensmitteltechnik. Das Unternehmen Automated Packaging Systems bietet für Deutschland über seine Braunschweiger Niederlassung ein Verpackungssystem an, das den Spagat zwischen hoher Geschwindigkeit und flexiblen Einsatzmöglichkeiten schaffen soll.

Die unter dem Label FAS Sprint vorgestellte Maschine verpackt im kontinuierlichen Modus bis zu 120 Beutel pro Minute mit bis zu 4 kg Füllgewicht. Dabei bieten die vom gleichen Hersteller angebotenen vorgeöffneten Kettenbeutel – anders als die mit Flachfolienmaschinen produzierten Beutel – höhere Sicherheit an Kanten und im Siegelbereich. Ein 152 cm langer Ladebereich ermöglicht die manuelle Befüllung der Beutel durch einen oder mehrere Bediener aber auch die Kombination des Verpackungssystems mit Zuführ-, Wiege- und Zähleinrichtungen für den automatischen Betrieb. Die Anbindung an periphere Maschinen oder an ERP-Systeme erfolgt über entsprechende Schnittstellen. Mit optional erhältlichen wassergeschützten Inline-Druckern lassen sich neutrale oder vorbedruckte Beutel mit allen gängigen Barcodes, Texten oder Logos versehen.

Per Touchscreen ist das Verpackungssystem einfach bedienbar. Bis zu 50 verschiedene Verpackungsaufträge lassen sich speichern und bei Bedarf abrufen. Systemeigene Hilfe- und Diagnosefunktionen erleichtern das Handling der Maschine.

Der Aufbau der Anlage erfolgte komplett aus Edelstahl. Für eine einfachere Reinigung ist der Beladebereich um 90° nach vorn kippbar. Zum Schutz des Bedienpersonals und der Elektronik wurde die gesamte Elektrik und Elektronik in der Schutzart IP 56 ausgeführt.

Verschweißt oder gezippt

Die etwa fünf Meter lange FAS Sprint eignet sich besonders für die Verpackung gefrosteter und gefriergetrockneter Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte, soll jedoch auch für die Verpackung von frischen Produkten, Teigwaren und Tierfutter gleichermaßen geeignet sein. Neben dem klassischen Verschweißen der Beutelöffnung ist auch der Einsatz von Kettenbeuteln mit Zipp-Verschluss, mit wieder verschließbaren Laschen, mit Kopfverstärkung und Euroloch möglich. Die eingesetzten Beutel werden in Stärken von 35 bis 110 Mikrometer sowie in Formaten von 65 bis 510 mm Breite und 80 bis 480 mm Höhe in verschiedensten Materialien angeboten. Übrigens: Dieses für den Lebensmittelsektor maßgeschneiderte System gibt es mit gleichen Leistungsdaten auch als robuste Ausführung für die Verpackung sonstiger industrieller Produkte. Michael Stöcker

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