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Carsten Wollschläger im Interview

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Interview mit Carsten Wollschläger„E-Commerce wird immer wichtiger“

„Der Erfolg unseres Unternehmens ist davon abhängig, wie gut wir uns auf ständig verändernde Rahmenbedingungen einstellen können“, begründet Frank Wollschläger (rechts) letztes Jahr den Generationswechsel bei Wollschläger. Sein Sohn, Carsten Wollschläger (links), hat dies verinnerlicht und richtet den unternehmerischen Blick nach vorn. Mit umstrukturierter Führungsebene, vereinfachten Kommunikationswegen und dem Thema E-Commerce im Fokus zeigt sich der junge Geschäftsführer im Interview mit SCOPE-Redakteurin Caterina Schröder optimistisch.

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Interview mit Carsten Wollschläger: „E-Commerce wird immer wichtiger“

SCOPE: Herr Wollschläger, seit Mai letzten Jahres verantworten Sie die Geschäfte von Wollschläger. Welche neuen Impulse konnten Sie setzen?

Carsten Wollschläger: Zuerst einmal haben wir die Führungsebene neu strukturiert. Das heißt: flachere Hierarchien. Zum Beispiel haben Profitcenter oder Produkt-Fachbereiche mehr Verantwortung übernommen. Das ist zeitgemäß und motiviert die Leute, wie ich es vorher nicht für möglich gehalten habe.

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Wir haben außerdem einige onlinebasierte Tools eingeführt, um unsere interne Kommunikation zu vereinfachen. Jede interne E-Mail, die nicht geschrieben wird, verschafft uns Zeit für unsere Kunden. Und ein wesentlicher Punkt:

Wir haben dem Bereich E-Commerce wesentlich mehr Stellenwert gegeben, indem wir einem Kollegen die Verantwortung für diesen Bereich übertragen konnten. Er kümmert sich nun Vollzeit mit unserem IT-Leiter zusammen um die Weiterentwicklung dieses Bereiches.

SCOPE: Wie wichtig ist das Thema E-Commerce für Wollschläger?

Wollschläger: Das Thema E-Commerce mit all seinen Ausprägungen wird immer wichtiger für uns. Wir haben einen mehrstelligen Millionenbetrag in die Entwicklung unseres neuen Onlineshops investiert, mit welchem wir in diesem Jahr an den Start gehen werden. Momentan schießen neue Onlineshops und Plattformen im Bereich Werkzeug wie Pilze aus dem Boden. Deutsche Hersteller haben diesen Vertriebsweg für sich entdeckt, aber auch inländische und ausländische reine Online-Händler mischen den Markt gehörig auf. Wer sich hierfür nicht wappnet, wird in naher Zukunft ein Problem kriegen.

SCOPE: Welche Bilanz ziehen Sie für das Jahr 2015 und was ist für 2016 geplant?

Wollschläger: Da unser Jahresabschluss noch nicht komplett durch ist, kann ich hierzu noch keine definitive Aussage treffen. Aber so viel kann ich schon sagen: Wir sind zufrieden und blicken sehr optimistisch in das neue Jahr. Wir haben den Vorteil, dass wir noch einen relativ kleinen Export-Anteil haben. Im Export sehen wir die höchsten Wachstumszahlen. Unsere Zielmärkte werde ich selbstverständlich nicht preisgeben. Die Konkurrenz schläft nicht.

SCOPE: Was erwarten Sie von der Metav 2016?

Wollschläger: Das Thema Metav ist für uns ein sehr persönliches.

Leider hat die Metav in den letzten Jahren immer mehr an Reputation verloren. Das schmerzt uns, da sie ja quasi unsere Hausmesse direkt vor unserer Tür ist. Aber ich bin trotzdem positiv gestimmt und freue mich auf viele gute Gespräche. Und natürlich bin ich auch gespannt, wie sich unsere Mitbewerber präsentieren.

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