ZVEI-Fachverband Automation

Prozessautomatisierer sind vorsichtig optimistisch

Das vergangene Jahr konnten die Unternehmen der Messtechnik und Prozessautomatisierung in Deutschland mit einem Umsatzplus von 2,2 Prozent auf insgesamt 19,4 Milliarden Euro im Vergleich zum Jahr 2013 abschließen.

„Erfreulich ist der Zuwachs bei den Auftragseingängen, die um 4,3 Prozent zulegten“, sagt Hans-Georg Kumpfmüller, Vorsitzender des Fachbereichs Messtechnik und Prozessautomatisierung im ZVEI-Fachverband Automation, auf dem Fachpressetag zur Achema 2015. Wachstumstreiber sind die Regionen Indien, Mittlerer Osten und Südostasien.

Für das laufende Jahr blicken die Prozessautomatisierer vorsichtig optimistisch nach vorn. Die Geschäfte mit den Bereichen Pharma, Chemie im Ausland und Nahrungs- und Genussmittel laufen gut. „Bei anhaltend niedrigem Ölpreis erwarten wir allerdings, dass die Geschäfte im Bereich Oil & Gas mittelfristig schwieriger werden“, sagt Kumpfmüller. „Wenn die größte Branche der Prozessindustrie schwächelt, dann hat dies auch Auswirkungen auf die Prozessautomation. Besonders zu spüren war dieser Trend bereits im ersten Quartal 2015 im Systemgeschäft. Instrumentierung und Prozessanalytik laufen derzeit noch besser“, so Kumpfmüller weiter.

Grund für Optimismus geben die technologischen Trends in der Automatisierungstechnik für die Prozessindustrie. Im Forum „Automation im Dialog“ auf der Achema stehen unter anderem die Themen modulare Produktion, Energieeffizienz und IT-Sicherheit für Automatisierungslösungen im Mittelpunkt. „Smarte Automatisierungstechnik ist der Schlüssel für die Umsetzung von modularer Produktion in der Prozessindustrie. Sie ermöglicht die Umsetzung flexibler Anlagenkonzepte“, sagt Kumpfmüller. Dafür arbeitet der ZVEI gemeinsam mit der Prozessindustrie und der Namur, Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie, an den Themen zustandsbasierte Prozessführung, Diagnose und Maintenance, Human-Machine-Interface und Technologiebewertung. kf

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