Einfach Bedienung und schnell zum gewünschten Ergebnis: Das Unternehmen Kalcher Maschinenbau hat sich für die CAD/CAM-Software Topsolid von Missler und den Dienstleister Moldtech entschieden." />

Steuerungstechnik

Tempo bis zur fünften Achse

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infach Bedienung und schnell zum gewünschten Ergebnis: Das Unternehmen Kalcher Maschinenbau hat sich für die CAD/CAM-Software Topsolid von Missler und den Dienstleister Moldtech entschieden. Nach einer effektiven Schulung schreibt jeder Maschinenbediener seine Programme selbst und fertigt auch das Teil. Dadurch entstehen viel weniger Fehler, da der Mitarbeiter den Produktionsprozess von Anfang an begleitet.

Das 1971 in Traunstein gegründete Maschinenbauunternehmen Kalcher war anfangs auf handliche Bäckereimaschinen spezialisiert und in der Folge auf größere und komplexere Maschinen. Bereits 1982 wurde die erste NC gesteuerte Maschine angeschafft, die vorwiegend manuell programmiert wurde. Nach dem Kauf eines Dreh-Fräs-Zentrums im Jahr 2007, der WFL M40, war schnell klar, dass ein modernes CAD-CAM-System benötigt wird, um die Maschine voll ausnutzen zu können, denn mit dem bisherigen Programmiersystem konnte man eine leistungsstarke Mill-Turn-Maschine nicht programmieren. Aus der zahlreichen Auswahl der CAD-CAM Anbieter entschied sich Geschäftsführer Rupert Steiner für den Missler-Vertriebspartner Moldtech mit der durchgängigen CAD-CAM Software Topsolid. „Auf unserer WFL konnte man zu Fuß nur einfache Sachen programmieren. Dank Topsolid können wir nun auch hoch komplexe Teile fertigen und auf die individuellen Kundenwünsche eingehen“, so Rupert Steiner. Es sind zwei Topsolid Arbeitsplätze eingerichtet, von denen aus die Anwender neben der WFL auch die Bearbeitungszentren von Reiden programmieren.

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Einfache Bedienung

„Das für mich wichtigste bei Topsolid ist die einfache Bedienung. Man kommt relativ schnell zum Ergebnis ohne großen Schnick Schnack“, so Geschäftsführer Steiner. In den letzten Jahren hat sich vieles auf dem Markt verändert. Durch den Umstieg von 2D auf 3D ist das Teilespektrum viel komplexer geworden und hat sich für neue Kunden geöffnet. So musste sich auch das Personal von Kalcher Maschinenbau der neuen Situation anpassen. „Bei Einführung der Software 2008 habe ich meine Mitarbeiter zu den Schulungen bei Moldtech geschickt“, erinnert sich Steiner und ergänzt: „die Schulungen waren so effektiv, dass wir die Software schon nach wenigen Wochen praktisch einsetzen konnten. Ich habe vier meiner Mitarbeiter bei Moldtech schulen lassen, zunächst in Basis-Fräsen, Drehen und Mill-Turn. Die abschließende Individualschulung in unserem Hause war dann genau auf unser Teilespektrum zugeschnitten. Das Besondere am maßgeschneiderten Moldtech Trainingskonzept ist die individuelle Förderung. So kann man die Arbeitsprozesse verbessern und damit die Produktivität erhöhen.“

Die 5. Achse in Betrieb

Die Arbeitsweise bei Kalcher ist effizient und schnell: Externe CAD-Daten werden importiert und jeder Maschinenbediener schreibt seine Programme auf dem Programmiersystem selbst und arbeitet somit unabhängig von den anderen. „Derjenige, der das Programm schreibt, fertigt auch das Teil. Dadurch entstehen viel weniger Fehler, da der Mitarbeiter den Produktionsprozess von Anfang an begleitet. Zudem erhöht das integrierte Rohteilmanagement den Überblick und der Sicherheit beim Programmieren“, betont Steiner. Abgesehen davon, dass nun viele komplexe Teile programmiert werden können, werden die Maschinenmöglichkeiten jetzt vollständig ausgenutzt, denn die 5. Achse kann erst seit Einführung von Topsolid voll genutzt werden. Und das macht sich laut Geschäftsführer Steiner bezahlt - die Auftragslage sei besser denn je.

„Der größte Vorteil von Topsolid ist der klare, systematische Aufbau der Software und die gute Übersichtlichkeit. Wenn man erst einmal die Grundkenntnisse erlangt hat, kommt man gut wieder rein, auch wenn man nicht täglich am PC sitzt und programmiert.“ so Mitarbeiter Andreas Steiner.

Spitzensportler vertrauen der Technik

Das steigende Ansehen und die hohe Zufriedenheit der Kunden verschaffte Kalcher Maschinenbau einen guten Ruf, der bis zur Sportwelt vordrang. Die erfolgreichsten Bobfahrer der Welt greifen auf die Technik des bayerischen Unternehmens zurück, schwören auf Kalcher Fahrwerk und Kufen und wollen bei Wettkämpfen nicht darauf verzichten. So konnten schon viele Wettkämpfe gewonnen werden. Auch die bekannten deutschen Bob-Fahrer sind damit ausgerüstet. Dabei werden spezifische Feinheiten der Bobs stets nach Sportlerangaben und –wünschen mit Hilfe von Topsolid gefertigt. „Es gibt gravierende Unterschiede“, sagt Rupert Steiner, “Für alles gibt es extra Kufensätze, beispielsweise bei unterschiedlichen Temperaturen des Eises, bei Schneefall, Regen und so weiter. Zusammen mit dem Fahrer entwickeln wir die Kufen und dank Topsolid ist die Umsetzung dann ein Kinderspiel. Besonders gefällt mir, dass Versuche und Änderungen sehr schnell realisiert werden können. Aber letztendlich ist nicht das Material das Entscheidende, sondern das, was im Kopf des Fahrers vor sich geht.“ -sg-

Missler, F-Evry, Tel. 0033/1608720-17, http://www.topsolid.com

Moldtech, Salzkotten, Tel. 05258/9364-0, www.moldtech.

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