SPS IPC Drives

Festo zeigt Automatisierungslösungen und Emotion Butterflies

Auf der SPS IPC Drives präsentiert Festo die Automatisierungsplattform CPX, das flexible Multi-Carrier-System sowie ein Forschungsprojekt, den Tripod mit CPX/EMCA, einer Robotersteuerung mit zahlreichen Industrie 4.0 Merkmalen.

In der Produktion der Zukunft ist Vernetzung allgegenwärtig; reale und virtuelle Welt wachsen zusammen.

Festo Didactic präsentiert zudem Lösungen zur Qualifikation für Industrie 4.0. Einen Blick in die vernetzte Produktion der Zukunft vermitteln die eMotionButterflies des Bionic Learning Network. Mit dem SupraCarrier präsentiert Festo auf der SPS IPC Drives ein innovatives Anwendungskonzept für die Supraleiter-Technologie.

Elektrische Automatisierung bei Festo

Die ästhetisch wirkenden bionischen Schmetterlinge von Festo veranschaulichen komplexe Themen der zukünftigen Produktionswelt, wie Funktionsintegration, Ultraleichtbau und vor allem die vernetzte und in Echtzeit optimierte Kommunikation einzelner Systeme.

Neben der pneumatischen Antriebstechnik ist Festo bereits seit 20 Jahren auch in der elektrischen Automatisierung sehr erfolgreich unterwegs und hat sich für diesen Geschäftsbereich auch weiterhin ehrgeizige Wachstumsziele gesteckt. „Der Geschäftsbereich Electric Automation wuchs im vergangenen Jahr erneut deutlich zweistellig. Diesen positiven Trend möchten wir weiter ausbauen. Das Erfolgsrezept bildet ein umfassendes Produktangebot, das wir kontinuierlich ausbauen. Von Sensoren über elektrische Antriebe bis hin zu Steuerungskomponenten und Software decken wir die ganze Automatisierungspyramide ab und bieten zudem komplette Systemlösungen an“, erklärt Martin Schorbach, Leiter Business Development Electric Automation.

„Festo treibt auch in der elektrischen Automatisierung die Umsetzung von Industrie 4.0 aktiv voran. Wir haben wesentliche Innovationen bei den elektrischen Antrieben erfolgreich im Markt platziert. Der erste Schritt zu Industrie 4.0 ist die universelle Kommunikationsschnittstelle OPC-UA, die Festo in seine innovativen Automatisierungslösungen, wie der Automatisierungsplattform CPX, dem flexiblen Transportsystem Multi-Carrier-System und in seinem Forschungsprojekt, dem Tripod mit CPX/EMCA, einsetzt. Sie ermöglicht es, dass diese Lösungen einfach und schnell in bestehende Anlagen und Leitsysteme integriert werden können“, sagt Dr. Ansgar Kriwet, Vorstand Sales der Festo AG.

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Industrie 4.0 macht flexibel und produktiv

Die Digitalisierung wird künftig zu einer vollvernetzten Kommunikation innerhalb von Produktionswerken und -anlagen führen, woraus zahlreiche Vorteile für Anlagenhersteller wie auch ihre Kunden entstehen. Es findet zum einen eine horizontale Integration der Unternehmen, ihrer Lieferanten und Kunden statt. Dies sorgt für eine höhere Produktivität entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die vertikale Integration innerhalb der Produktion ermöglicht hingegen, dass intelligente Komponenten mit eigener Steuerung untereinander kommunizieren und sich selbst organisieren. „Damit können Anlagen zeit- und kosteneffizient beliebig verändert werden, ohne aufwendige Neuprogrammierung. Das steigert ihre Produktivität und Flexibilität und folgt dem Trend zu individualisierten Produkten“, erklärt Dr. Kriwet beim Pressefrühstück der Festo AG.

Ein Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Rahmen von Industrie 4.0 ist das durchgängige Engineering von Maschinen und Anlagen. „Durch die digitale Vernetzung wird die Zusammenarbeit zwischen Kunden, Forschung, Entwicklung und Produktion, sowie die anschließende Inbetriebnahme und Wartung der Anlage erleichtert“, ergänzt Dr. Kriwet.

Industrie 4.0 bei Festo – Dreiklang aus Technologie, Mensch und Bildung

Festo betrachtet Industrie 4.0 aus unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch, dass moderne Informations- und Kommunikationstechnologien mit klassischen industriellen Prozessen verschmelzen, liegt ein Schwerpunkt auf der Technologie. „Festo entwickelt gemeinsam mit seinen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in gezielten Forschungskooperationen und Verbundprojekten Technologien für die Produktion der Zukunft“, erläutert Dr. Kriwet.

Neben der Technologie stellt Festo die Rolle des Menschen in der künftigen Produktionswelt in den Fokus und erforscht, wie Mensch und Maschine gefahrlos zusammenarbeiten können. Ein Beispiel sind Roboter, die ohne Schutzkäfig mit dem Menschen interagieren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt von Industrie 4.0 ist für Festo die Ausbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter. Diese müssen auf neue und deutlich komplexere Aufgaben vorbereitet werden. Die Mitarbeiter von Festo werden laufend entsprechend qualifiziert: Mit Festo Didactic SE, dem weltweit führenden Dienstleister im Bereich der technischen Bildung, ist das Unternehmen optimal für die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter ausgestattet.

SPS IPC Drives, Halle 9, Stand 361 und Halle 3A, Stand 440  (Sonderschaufläche Industrie 4.0)

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