Automatisierungstechnik

SMC begrüßte Fachpresse in Egelsbach

Am 14. Juli veranstaltete SMC in Egelsbach erstmalig einen Pressetag und eröffnete zahlreichen Journalisten Einblicke in die Welt von SMC Deutschland und die Zukunft der Automatisierungstechnik. Interessierte Gäste, spannende Vorträge und Fachgespräche im Industrial Application Center (IAC) prägten die Premiere.

Ralf Laber, General Manager von SMC Deutschland.

Den Startschuss für den Pressetag gab Ralf Laber, General Manager von SMC Deutschland, mit seiner Eröffnungsrede. Dabei wurde die Positionierung von SMC als Hersteller, Partner und allen voran als Lösungsanbieter für spezifische Aufgabenstellungen hervorgehoben sowie über die jüngsten Entwicklungen und Investitionen für die Zukunft des Standorts Deutschland berichtet. Dass die zentralen Trendthemen Sicherheit, Industrie 4.0 und Energieeffizienz bei SMC erforscht und weiterentwickelt würden, betonte Laber und verwies auf beispielhafte Komponenten. Mit diesen Themen im Fokus ließe sich der Fortschritt in der Automation gestalten und genau das sei der Weg, den SMC gemeinsam mit seinen Kunden heute verfolgt, morgen ausbaut und damit einen wettbewerbsrelevanten Vorsprung für übermorgen sichert, so Laber.

Den thematischen Einstieg bildeten drei Vorträge.

Dipl.-Ing. Christof Dörge (links), FS Expert Safety Solutions von Rockwell Automation, und Dipl.-Ing. (FH) Ferdinand Rein, Manager Actuators & Air Equipment Section von SMC Deutschland.

Mit dem Vortrag „Funktionale Sicherheit hört nicht bei den Schützen auf“ über elektrische und pneumatische Sicherheitsfunktionen gemäß ISO 13849 von Dipl.-Ing. Christof Dörge, FS Expert Safety Solutions von Rockwell Automation, und Dipl.-Ing. (FH) Ferdinand Rein, Manager Actuators & Air Equipment Section von SMC Deutschland, startete die Safety-Fachthematik. Was fordert die ISO 13849 und wie ist der grundsätzliche Aufbau der sicherheitsgerichteten Norm? Anwendungsbeispiele, stets von der elektrischen wie auch pneumatischen Perspektive, wurden erläutert sowie die Frage geklärt, was bei Störungs- und Wartungsarbeiten getan werden muss. Abschließend wurden bedienerfreundliche, kombinierte Lösungen vorgestellt. Es bleibt festzuhalten, dass die funktionale Sicherheit immer für die gesamte Funktion betrachtet werden muss, vom Sensor über die Logik bis hin zum letzten Aktor. Ebenso, dass bei sicherheitstechnischen Betrachtungen von Neu- und Altmaschinen alle Gefährdungen und alle Energietypen betrachtet werden müssen, seien sie elektrisch, pneumatisch oder auch hydraulisch und mechanisch.

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Der Vortrag „Industrie 4.0 – Impulse für die mittelständische Industrie“ von Prof. Dr.-Ing. Reiner Anderl, Technische Universität Darmstadt, Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion, holte das Publikum bei den Wurzeln des World Wide Web mit der Vernetzung als Schlüsselbegriff ab und brachte es in raschen Schritten über die Gegenwart in die Zukunft der Informations- und Kommunikationstechnik. Der tiefe Ein- und Ausblick über das breite Themenfeld der Industrie 4.0. zeigte unter anderem Ansätze für smarte Systeme, Übersicht zur Referenzarchitektur für Industrie 4.0, Use Cases aus der Technischen Universität Darmstadt für die effiziente Fabrik 4.0 sowie beispielhafte Lösungs- und Nutzendarstellungen verschiedener Unternehmen. Auch wurde der VDMA Leitfaden betrachtet, in dem es um die unternehmensindividuelle Strategieentwicklung beim Übergang in die Industrie 4.0 ging. Dass diese vierte Industrielle Revolution eine Vielfalt an unternehmerischen Chancen zur Umsetzung neuer Geschäftsmodelle birgt, wurde überaus deutlich und lässt uns alle sehr gespannt in die Zukunft blicken.

Das Kernthema Energieeffizienz mit dem Vortrag „Lösungen für eine optimale Energieeffizienz in Maschinen und Anlagen“ von Dipl.-Ing. Torsten Klein, Manager Sales Development Food, SMC Deutschland, rundete die erste Hälfte des Pressetags ab. Wie sparen wir ökologisch und ökonomisch? Welche konkreten Vorteile und welchen Nutzen geben unsere Energy Saving Audits in Bezug auf Maschinen für die Lebensmittelindustrie? Wird das bekannte Ampelsystem zur Energieeinsparung aus dem Consumer-Sektor künftig auch für Maschinen im B2B-Bereich verwendet und welche Konsequenzen bringt das mit sich? Über zahlreiche offene Fragen wurde das Publikum in die Thematik einbezogen und durch direkte Vergleiche die jeweiligen Energieeinsparungsfelder veranschaulicht. Dabei diente die Palette an verschiedenen SMC Komponenten mit der direkten Bezugnahme zu den Anwendungen jeweils als Grundlage zur Vorstellung der Einsparungspotenziale. Indirekte und direkte Einsparungen wurden erörtert, wobei die indirekten Einsparungen den höheren Anteil bringen. Letztlich ist es empfehlenswert, bevor die Maschine gebaut wird, das Thema Energieeinsparung zu planen, sodass die Maschine so effektiv wie möglich genutzt werden kann. Die Effizienz erfolgt durch entsprechende Komponenten im Einsatz und letztlich auch mithilfe durchdachter Prozesse.

SMC öffnete für die Journalisten die Türen des Industrial Application Centers.

Dann wurden die Türen geöffnet, um sich im Industrial Application Center umzusehen und die Testeinheiten „Energy & Technology“, „Industry 4.0“, „Ergonomic Handling“ und „Safety“ kennenzulernen. Das Themenfeld der elektrischen Antriebe in der Testeinheit „Industry 4.0“ zeigte sich dabei als starker Magnet, während die mehrmalige Vorführung des Roboters in der Testeinheit „Energy & Technology“ ebenfalls die Blicke auf sich zog. ee

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