Großer Festakt

Siemens eröffnet neue Konzernzentrale in München

Mit einem Festakt haben am Freitag Mitarbeiter, Vorstand und Aufsichtsrat der Siemens AG im Beisein der stellvertretenden bayrischen Ministerpräsidentin Ilse Aigner sowie des Münchener Oberbürgermeisters Dieter Reiter die Fertigstellung des Siemens-Zentrale in München gefeiert.

Auf rund 45.000 Quadratmetern oberirdischer Geschossfläche bietet die neue Zentrale nach der Eröffnung am 24. Juni 2016 ein modernes, inspirierendes Arbeitsumfeld für rund 1.200 Mitarbeiter. Das Erdgeschoss mit den grünen Innenhöfen, einem Café und einem Restaurant ist weitestgehend für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Die spektakuläre Skulptur "The Wings" des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind markiert den Eingang der neuen Konzernzentrale der Siemens AG am Oskar-von-Miller-Ring.

In rund drei Jahren Bauzeit ist der Neubau für bis zu 1.200 Mitarbeiter mit rund 45.000 Quadratmetern oberirdischer Gebäudefläche entstanden.

Mit einem Festakt haben Mitarbeiter, Vorstand und Aufsichtsrat der Siemens AG im Beisein der bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner sowie des Münchener Oberbürgermeisters Dieter Reiter die neue Konzernzentrale in München eröffnet. Im Bild von links nach rechts: Ralf Thomas, Finanzvorstand der Siemens AG, Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, Ilse Aigner, bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Stellvertretende Ministerpräsidentin, Dr. Gerhard Cromme, Aufsichtsratsvorsitzender der Siemens AG, Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Stadt München und Nathalie von Siemens, Vorsitzende der Siemens Stiftung.

Die konzerneigene Immobilieneinheit Siemens Real Estate (SRE) hat die Umsetzung verantwortet und das Großprojekt fristgerecht sowie im gesteckten Kostenrahmen realisiert. Im Laufe der Sommermonate werden alle Mitarbeiter ihre neuen Büros bezogen haben. Mit der Umbenennung des vor dem Eingang des Neubaus verlaufenden Abschnitts der Finkenstraße in Werner-von-Siemens-Straße wird die Lebensleistung des Unternehmensgründers im Jahr seines 200. Geburtstags gewürdigt. Das neue Gebäude soll die strengsten Umweltstandards erfüllen, wird ausschließlich mit regenerativen Energien betrieben und nur noch den Ausstoß von neun Kilogramm CO2 pro Quadratmeter im Jahr verursachen.

„Mit unserer neuen Konzernzentrale wollen wir ein Zeichen setzen für das Miteinander von globaler Unternehmerschaft, gesellschaftlicher Integration und nachhaltigem Handeln. Von hier aus wollen wir die Zukunft unseres Unternehmens gestalten. Das neue Gebäude soll stets ein Ort sein des respektvollen Miteinanders, eines offenen hierarchiefreien Dialogs und geprägt durch ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Eigenverantwortung“, sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.

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„Siemens war von Beginn an ein international tätiges Unternehmen und ist es bis heute. Die neue Konzernzentrale ist ein offener Ort, an dem Menschen aus über 40 Nationen zusammenarbeiten und der allen Siemens-Mitarbeitern weltweit offen steht. Unser neues Haus zeichnet sich durch Modernität und Nachhaltigkeit aus und soll all jene anziehen, die die Welt ein Stück besser machen wollen“, sagte Gerhard Cromme, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Siemens AG.

„Der Neubau der Konzernzentrale ist ein Bekenntnis der Siemens AG zu Bayern und zum Wirtschaftsstandort München. Das ist wichtig. Siemens spielt als hochinnovativer Gestalter und großer Arbeitgeber eine bedeutende Rolle für Wohlergehen und Stärke des Freistaats. Der eindrucksvolle Neubau in der Landeshauptstadt trägt das Wirken von Siemens in Bayern sichtbar nach außen“, sagte Ilse Aigner, Bayerns Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin.

„Mit dem Neubau der Konzernzentrale inmitten der Münchener Innenstadt ist es gelungen, in nur wenigen Jahren Bauzeit ein ebenso innovatives wie stimmiges Bauwerk zu errichten. Mit dem für die Öffentlichkeit zugänglichen Erdgeschoss ergeben sich neue Laufwege in der Innenstadt und attraktive Treffpunkte für die Münchener Bürgerinnen und Bürger sowie die Besucher der Stadt“, sagte Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Stadt München.

Das nach Plänen des dänischen Architekturbüros Henning Larsen Architects erbaute Gebäude ist in allen Belangen auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt ausgerichtet. So sind alle Arbeitsplätze entlang der raumhohen Fensterfronten angeordnet, um eine maximale Tageslichtnutzung zu erreichen. Die Mitarbeiter können die Klimatisierung individuell regeln. Die großzügigen Räume bieten offene Plätze für Austausch und Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg ebenso wie Ruhezonen für konzentriertes Arbeiten.

Das nachhaltige Gebäudekonzept verbindet Effizienz und Umweltschutz. Durch den Einsatz innovativer Gebäudetechnik von Siemens Building Technologies sollen die weltweit höchsten Standards für Nachhaltigkeit – wie etwa die Zertifizierung nach LEED und DGNB, jeweils in Platin – erreicht werden. Der gesamte Energiebedarf wird durch regenerativ erzeugte Energie gedeckt. Auf dem Dach ist eine leistungsstarke Photovoltaik-Anlage montiert, die Klimatisierung des Gebäudes erfolgt über eine Bodenplatte, die im Sommer die Räume kühlt und im Winter die Heizung unterstützt. Auf diese Weise ist es gelungen, den CO2-Ausstoß im Vergleich zum alten Gebäude um 90 Prozent auf rund neun Kilogramm pro Jahr und Quadratmeter zu reduzieren. Für den Bau der Konzernzentrale hat Siemens nur schadstoffarme Materialien verwendet und bevorzugt regionale Baustoffe eingesetzt. Das nachhaltige Gebäudekonzept beinhaltet einen Fahrradraum für bis zu 200 Räder samt Ladestationen für E-Bikes sowie 21 Parkplätze mit Ladestationen für Elektroautos, womit Siemens neue Mobilitätskonzepte unterstützt.

Ziel bei der Auswahl des Entwurfs war es, die neue Konzernzentrale harmonisch in das Erscheinungsbild der Innenstadt zu integrieren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Münchener und Besucher der Stadt können mit der Eröffnung der neuen Siemens-Zentrale nahezu uneingeschränkt das Erdgeschoss mit seinen begrünten Innenhöfen, der öffentlichen Gastronomie und Sitzmöglichkeiten im Erdgeschoss betreten und durchqueren.

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