Kemper Storatec schließt

Kemper stellt Geschäftsbereich Automation ein

Nach der Branchenmesse Euroblech entpuppte sich der vergangene November als erfolgreichster Monat seit 2008 für Kemper. Im Gesamtjahr konnte der Anlagenhersteller seinen Umsatz um 12 Prozent steigern. Der Betrieb im Geschäftsfeld Automation wird indes eingestellt.

Björn Kemper, Geschäftsführer der KEMPER GmbH (Foto: Tobias Patzkowsky)

Kemper Storatec, spezialisiert auf die Herstellung von Systemen zur Lager-, Automatisierungs- und Steuerungstechnik, hatte den Betrieb in Waltrop erst vor gut sieben Monaten aufgenommen und soll nun schließen. Gegenüber der örtlichen Presse teilte das Unternehmen in der vergangenen Woche mit, die Geschäftsführung habe die Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung über den Schritt informiert. Ihnen werde aus „dringenden wirtschaftlichen Gründen“ gekündigt. Offene Aufträge führe man noch zu Ende. Man habe immer an die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens geglaubt, wird Björn Kemper, Geschäftsführer der Kemper Storatec GmbH, zitiert. Kemper hatte das Unternehmen 2010 aus einer Insolvenz übernommen. Angeblich soll es seitdem nicht aus der Verlustzone gekommen sein.

Kemper, so heißt es weiter, wolle sich künftig gezielt auf den Kernbereich Absaugtechnik und Arbeitsschutz für metallverarbeitende Betriebe fokussieren. Hier sehe man große Wachstumschancen.

„Trotz eines schwierigen Marktumfelds haben wir uns im vergangenen Jahr als Technologieführer beim Arbeitsschutz von Metallverarbeitern weltweit etabliert“, betont Björn Kemper. Stellvertretend dafür steht der Abschluss wichtiger Aufträge zum Beispiel über die Ausstattung der größten Schweißschule des Omans. „Mit unserem neuen Produktportfolio und der einzigartigen Absaug- und Filtertechnik haben wir viele Anwender überzeugt.“

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Aufwärtstrend hält an

Kemper setzte im Geschäftsjahr 2014 das kontinuierliche Wachstum der vergangenen Jahre fort. Der Umsatz stieg um insgesamt 12 Prozent. Beim Auftragseingang verzeichnete das Familienunternehmen einen Zuwachs von 11 Prozent. Die verkaufte Stückzahl der Seriengeräte stieg sogar um 27 Prozent. Der November entpuppte sich beim Auftragseingang als erfolgreichster Monat seit 2008.

Das familiengeführte Unternehmen blickt daher zuversichtlich in die Zukunft: „Der Aufwärtstrend wird bei Kemper weiter anhalten“, sagt Geschäftsführer Björn Kemper. „Auch 2015 erwarten wir einen weiteren Zuwachs knapp unter dem Niveau von 2014.“ kf

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