Digitale Zukunft

Hackathon: Über 100 Köpfe tüfteln für die Audi IT

Kreative Audi-Mitarbeiter haben beim dritten Hackathon der Audi IT vom 19. bis 21. Juli praxisnahe Software-Prototypen für Geschäftsmodelle der Zukunft entwickelt. Losgelöst vom Tagesgeschäft feilten mehr als 100 Mitarbeiter aus allen Geschäftsbereichen der Audi AG an ihren Ideen auf Innovationsfeldern wie Big Data, Deep Learning, Virtual Reality oder Wearable Computing. 

Mehr als 100 kreative Audi-Mitarbeiter entwickelten im Rahmen des dritten Hackathon der Audi IT Ideen für Geschäftsmodelle der Zukunft.

Nach dem Motto „Starting from scratch“ entstanden innerhalb von 48 Stunden in 20 Teams komplett neue Anwendungsfälle für die digitale Zukunft von Audi. Darunter war ein Prototyp für eine spezielle Applikation, die mit Hilfe eines Fotos das Modell sowie die Ausstattungsvariante erkennt. Selbstlernende Algorithmen standen auch im Mittelpunkt einer Softwarelösung, die aufgrund einer Porträtaufnahme vom Kunden nicht nur Alter und Geschlecht schätzt, sondern auch eine Empfehlung für ein Modell von Audi ausspricht. Den Weg in die digitale Welt erleichtert ein greifbarer Gegenstand, mit dem digitale Funktionen im Auto durch einfaches Auflegen aktiviert werden, zum Beispiel Musik.

Mattias Ulbrich, Chief Information Officer von Audi, erläuterte den Hintergrund der Veranstaltung: „Wir haben bei Audi herausragende Talente mit unglaublich vielen kreativen Ideen. Mit dem Audi IT Hackathon wollen wir ihnen die Möglichkeit geben, diese Ideen in einer inspirierenden Atmosphäre und in interdisziplinären Teams zu entwickeln und umzusetzen.“

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In diesem Jahr ging der Hackathon bereits in seine dritte Runde und hat sich damit als internes Innovationsforum etabliert. Seitdem ist die Teilnehmerzahl stetig gewachsen. Deshalb gastierte die Veranstaltung nun erstmals in der großzügigen Umgebung des Kulturzentrums neun in Ingolstadt. Mitarbeiter aus den Audi-Innovationsschmieden wie der Audi Electronics Venture (AEV) oder der Audi Business Innovation (ABI) waren ebenso vertreten wie Kollegen aus der neuen Tochtergesellschaft Autonomous Intelligent Driving (AID). Am Freitagnachmittag bewertete eine Jury aus Audi-Experten die Ergebnisse nach Kriterien wie Innovationsgrad oder technische Realisierbarkeit. In die Bewertung floss ebenfalls die Meinung der Teilnehmer mit ein.

„Wir bringen die Projekte auch nach dem Hackathon mit Nachdruck nach vorn. Deshalb unterstützen wir die drei Gewinnerteams mit einem Startkapital sowie internen Profis, die bei der Umsetzung helfen“, sagt Gunnar Lange, Leiter Audi IT Vorentwicklung und Innovationsmanagement.

Bei den beiden ersten Hackathons entstand beispielsweise eine Machine Learning Chatbot für die intelligente Buchung von Autos. Audi kann diese selbstlernende Software zukünftig für seinen exklusiven Mobilitätsdienst Audi at home nutzen. In einem anderen Projekt entwickelten die Audianer einen Prototyp, der auf Basis von künstlicher Intelligenz automatisch Felgenschäden am Auto erkennt. Ein weiteres Team codierte ein Programm, das den Amazon-Sprachassistenten Alexa mit Audi connect verknüpft. cs

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