MRK im Mittelstand

Erstes ‚Forum Mensch Roboter‘ in Stuttgart

Die Kooperation von Mensch und Roboter – kurz MRK – gilt als eine der tragenden Säulen von Industrie 4.0. Doch wie lässt sich MRK im Mittelstand wirtschaftlich umsetzten? Das ‚Forum Mensch Roboter‘, welches vom 17. – 18. Oktober erstmals in Stuttgart stattfindet, liefert Antworten.

Die Roboter verlassen ihre „Käfige“ und sollen künftig ohne trennende Schutzeinrichtungen mit und neben ihren menschlichen Kollegen arbeiten. (Bild: Kuka)

Mit einer Roboterdichte von 292 Einheiten pro 10.000 Arbeitnehmer zählt die deutsche Wirtschaft weltweit zu den am stärksten automatisierten Standorten und rangiert damit laut der jüngsten Roboterstatistik der International Federation of Robotics (IFR) auf Rang eins in Europa. Nach dem Vorbild der (Automobil-)Konzerne soll jetzt der deutsche Mittelstand vor einer revolutionären Automatisierungswelle stehen.

Das Schlagwort in diesem Kontext lautet MRK – sprich Mensch-Roboter-Kooperation beziehungsweise -Kollaboration. Mit anderen Worten: Die Roboter verlassen ihre „Käfige“ und sollen künftig ohne trennende Schutzeinrichtungen mit und neben ihren menschlichen Kollegen arbeiten. Hierzu sind komplett neue Roboter- beziehungsweise Schutzkonzepte erforderlich. Wie sehen diese aus? Wie lassen sich die neuen Produktionshelfer auch von Nicht-Robotik-Experten programmieren und in die Fertigung integrieren? Diese und weitere Fragen rund um das Thema MRK beantworten zahlreiche namhafte Experten der Branche auf dem ‚Forum Mensch Roboter‘, welches gemeinsam von der WEKA Akademie und der Fachzeitschrift Computer&AUTOMATION veranstaltet wird.

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Den Auftakt des ersten Kongresstages macht Dr. Bernd Liepert, CTO von Kuka, mit seiner Keynote „Mensch–Roboter–Kollaboration – die Zukunft der Produktion?“, bevor es in den anschließenden Fachvorträgen um Fragen und Themen geht wie:

• MRK im Alltag: Ein Ideen-Pool und Praxiseinblick für Maschinen- und Anlagenbauer

• Einfache Programmierung: Das A&O für erfolgreiche MRK

• MRK – was sagen die Normen?

• Sensor- und Greiferinnovationen für die intelligente und sichere MRK

• Kollaboration oder Kooperation – was setzt sich durch?

Der zweite Kongresstag steht ganz im Zeichen der Praxis und den Aspekten der Sicherheit und Ergonomie. Anhand von realisierten Projekten in unterschiedlichen Branchen und Applikationsbereichen – vom Handling über die Montage bis hin zur Integration in Messtechnik-Anwendungen – berichten Anwender und Systemintegratoren über ihre ersten Erfahrungen bei der Integration beziehungsweise Umsetzung der Mensch-Roboter-Interaktion. Im Fokus steht dabei nicht zuletzt der Wirtschaftlichkeitsaspekt.

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