Automatisierungssoftware als SaaS

Eplan automatisiert in der Wolke

Mit Eplan Cogineer Advanced bietet der Lösungsanbieter künftig Automatisierungssoftware als „Software as a Service“ (Saas) an. Die beiden Funktionsbereiche Designer und Project Builder werden damit als rein cloudbasierte, separate Lizenzen nutzbar sein. Für Datensicherheit ist dabei gesorgt: Die Nutzungsrechte für den Designer, in dem Regelwerke und Makros für die automatisierte Schaltplanerstellung definiert werden, können über eine neue Rechteverwaltungsfunktion klar definiert werden.

Der im Cogineer Project Builder eingeloggte Benutzer greift in der Cloud auf für ihn freigegebene Konfigurationen zu, wählt Optionen und Varianten aus und generiert dann die Schaltungsunterlagen auf Knopfdruck.

Auf der Hannover Messe stellt Eplan in einer Sneak-Preview die nächste Ausbaustufe seiner Automatisierungssoftware vor. Cogineer Advanced verfügt neben erweiterter Funktionalität im Bereich Schnittstellen und Instanzierung über die separate Lizenzierung der beiden Funktionsbereiche Designer und Project Builder. Im Designer erstellte Modelle können somit auch nur von dem Nutzerkreis im Designer editiert werden, der über eine neue Rechteverwaltung Zugriff darauf bekommt. Damit ist ein wesentlicher Aspekt in Bezug auf Datensicherheit erfüllt. Interessant ist auch das neue Geschäftsmodell: Die Software wird mit der Version 2.8, die voraussichtlich im Spätsommer verfügbar ist, kompett cloudbasiert als „Software as a Service“ nutzbar sein.

XML-Schnittstelle für Prozessintegration

Die Konfigurationsvariablen bzw. deren Anzeigenamen definieren automatisch die Benutzeroberfläche im Project Builder.

Die Automatisierungssoftware verfügt über eine Import-Schnittstelle, die auf dem XML-Format basiert. Darüber lassen sich komplette Konfigurationen inklusive ihrer Wertesätze einlesen. Der Vorteil für Anwender: Schnell lässt sich die Software in Prozesse integrieren und bereits vorhandene Daten für die automatisierte Schaltplanerstellung können weiter genutzt werden. In der Praxis bedeutet dies eine zusätzliche Zeitersparnis und gesicherte Qualität durch Vermeidung doppelter Datenhaltung und –eingabe.

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Dynamische Konfiguration

Eine weitere neue Funktion ist die Möglichkeit zur Instanzierung von Typical-Elementen. Der Anwender kann während eines Konfigurationsprozesses dynamisch auswählen, welche Teilfunktionen oder Teilschaltungen er in Strukturkennzeichen eines Projekts verwenden möchte. Auch die Mehrfachnutzung von Teil- wie auch Komplettfunktionen wird unterstützt. Die Instanzierung dieser Typical-Elemente kann auch direkt durch den Import einer vorgelagert erstellten XML-Datei gesteuert werden. Der große Vorteil der Instanzierung von Typical-Elementen: Nicht für jede Variante und Struktur eines Zielprojekts muss eine eigene 100%-Konfiguration erstellt werden. Gerade im Anlagenbau, wo häufig keine Dokumentenstruktur eines Projekts der anderen gleicht, ist das ein enormer Vorteil. Anlagenbauer und Systemintegratoren sparen viel Zeit ein, wenn sie Teile einer Konfiguration wiederverwenden können.

Das System denkt mit

Die Eingabe von logischen Abhängigkeiten und Formeln wird in allen Versionen erheblich erleichtert. Ein neuer Formelassistent sorgt künftig dafür, dass logische Bedingungen und Formeln – also das gesamte Beziehungswissen einer Funktion oder Funktionsgruppe – noch einfacher und vor allen Dingen fehlerfrei eingegeben werden kann. In Abhängigkeit des Typs einer Konfigurationsvariablen werden immer nur die für den jeweiligen Typ zugelassenen Operanden angeboten. Zugleich schlägt der Formelassistent sämtliche zur Verfügung stehenden Variablennamen „live“ während der Eingabe vor. Tippfehler bei der Eingabe sind damit ausgeschlossen, was eine gleichbleibend hohe Qualität der Projektierung sichert. kp

Smart Automation Wien, Halle A, Stand A0219

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