Sicherheits-Lichtvorhangsystem

Schwere Verletzungen

sind oftmals die Folgen einer nicht abgesicherten Schnittstelle von Mensch und Maschinen. Typische Beispiele sind Arbeitsplätze für Handbestückung. Die Firma Fiessler Elektronik (Esslingen) stellt auf der diesjährigen Motek das neue Sicherheits-Lichtvorhangsystem xLCT für Kategorie II und IV vor. Der Lichtvorhang besteht aus einem Lichtsender und einem Lichtempfänger. Sender und Empfänger befinden sich in einem kompakten Aluminiumprofilgehäuse mit dem Querschnitt 25 x 35 Millimeter mit flexibler T-Nutensteinbefestigung. Zusätzlich werden weitere flexible Befestigungsmöglichkeiten mitgeliefert. Durch die Modulartechnik von Sender und Empfänger sind sämtliche Schutzfeldhöhen zwischen 100 und 1500 Millimeter in 100 Millimeter-Schritten möglich. Die Einsatzflexibilität dieses Systems wird zusätzlich durch eine große Einbaureichweite zwischen Sender und Empfänger und kurze Reaktionszeit erhöht. Das intelligente Sicherheitssystem kann mit einem integrierten Auswertegerät ausgeliefert werden. Dieses beinhaltet die programmierbaren Funktionen EDM (“external device monitoring“) und Wiederanlaufsperre. Ein zusätzliches Sicherheitsauswertegerät wird dadurch nicht mehr benötigt. Für die Programmierung und Diagnose des Systems ist eine 7- Segmentanzeige vorhanden.

In Abhängigkeit von dem Sicherheitsabstand zwischen Sicherheitslichtvorhangschutzfeld und Gefahrenpunkt kommt Fingerschutz (Auflösung 14mm) oder Handschutz (Auflösung 30mm) zum Einsatz.

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Soll der Sicherheitslichtvorhang nicht nur als Bedienerschutz sondern auch für Steuerung der Anlage eingesetzt werden, kann dies je nach Komplexität mit der programmierbaren Steuerung FPSC oder der parametrierbaren Kleinststeuerung PLSG-K gelöst werden. Dabei kann zwischen 1-, 2-, 3-, und 4-Takt Auslösung ausgewählt werden. Das bedeutet zum Beispiel beim 1-Takt, dass nach dem bewussten einmaligen Unterbrechen und wieder freigeben des Sicherheitslichtvorhangs der nächste Takt bzw. Hub ausgelöst wird. Greift aber die Bedienperson während des Hubs in den gefährlichen Bereich ein, kommt es zu einem Stopp der Anlage. Ein erneuter Start der Maschine ist nur durch Betätigen eines Starttasters möglich. st

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