Filterkreisanlagen

Starken Belastungen in Stromnetzen

durch Oberschwingungen lassen sich durch den Einsatz abgestimmter Filterkreisanlagen optimieren. Denn scheinbar grundlose Störungen und Ausfälle von Maschinen, ohne einen erkennbaren Schaden, können ein Indiz für eine zu hohe Oberschwingungsbelastung sein.

Abgestimmte Filterkreisanlagen sind aus Baugruppen zusammengesetzt, deren Resonanzfrequenzen den Oberschwingungen entsprechen. Durch diese Abstimmung wird die Optimierung der Netzspannungsqualität wirtschaftlich. Im Niederspannungsbereich werden vorwiegend 6- und 12-pulsige Stromrichter eingesetzt, die Oberschwingungen der 5ten, 7ten, 11ten und 13ten Harmonischen verursachen.

Grenzwerte für zulässige Oberschwingungsbelastung in öffentlichen und betrieblichen Netzen sind in der Normenreihe EN 61000-2-x festgelegt. Sie werden in der prozentualen Abweichung von der sinusförmigen 50-Hz-Grundschwingung angegeben. Diese Verzerrung wird als Klirrfaktor bezeichnet; der Grenzwert liegt in der Regel bei acht Prozent. Es gibt gute Gründe, die Spannungsqualität im Netz sorgfältig zu beobachten. Verschlechtert sie sich zu sehr, kommt es zu Produktionsausfällen, was grundsätzlich mit Kosten verbunden ist – zusätzlich zu den anfallenden Reparaturen. Gerätehersteller müssen Garantieansprüche bei beschädigten Teilen zudem nicht anerkennen, wenn die Netzqualität nicht nachweislich innerhalb des genormten Bereiches liegt. Der Bereich PQM Power Quality Management der Maschinenfabrik Reinhausen bietet für Niederspannungsnetze mit 400 bis 690 V Nennspannung Filterkreisanlagen in Schrankbauweise an. Anwendungsspezifische Sonderausführungen, die durch gezielte Netzanalysen empfehlenswert sein können, sind ebenfalls möglich. Anzahl und Leistung der einzelnen Baugruppen ist der Höhe der Oberschwingungen angepasst, ebenso wie dem Bedarf an Kompensation der vorhandenen induktiven Blindleistung. st

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