Feldbusmodul

Minimale Werkzeug-Wechselzeiten

sind mit dem Feldbusmodul MVK Metall in Push-Pull-Anschlusstechnik die geeignete Lösung für den automobilen Karosseriebau: Die Module sind mit einem Fast Startup ausgestattet. Das ermöglicht optimale Rüst- und Hochlaufzeiten. Fertigungslinien im Rohbau der Automobilindustrie (Bodyshop) sind durch die Roboterbearbeitung gekennzeichnet. In den Fertigungslinien der Daimler AG am Standort Sindelfingen beispielsweise fallen im Laufe eines Tages in einer Fertigungslinie leicht mehrere Hunderte Werkzeugwechsel an.

Fertigungslinien sind konsequent auf optimale Durchlaufzeiten und hohe Produktivität ausgelegt. So hat die Automatisierungs-Initiative Deutscher Automobilhersteller den Begriff „schnell“ im Zusammenhang mit Werkzeugwechselzeiten klar definiert: Vom Anlegen der Spannung bis zum ersten zyklischen Datenaustausch dürfen nicht mehr als 500 ms vergehen. Die Feldbusmodule MVK Metall von Murrelektronik erfüllen diese Anforderung: Mit der integrierten Profinet-Funktion Fast Startup (FSU) ist das Modul innerhalb von rund 400 ms nach einem Werkzeugwechsel wieder bereit.

Einige wesentliche Kennzeichen von FSU sind: Die zu übertragenden Parameter sind definiert, müssen nicht erst automatisch erkannt werden. Beim Hochlauf werden nur relevante Daten neu von der Steuerung übertragen. Außerdem melden die Module ihre Bereitschaft zum Kommunikationsaufbau aktiv an die Steuerung, sie warten nicht auf deren zyklische Abfrage. Das Feldbusmodul MVK Metall mit seinem oberflächenveredelten Zinkdruckgehäuse aus einem Stück hält Schweißfunken stand und widersetzt sich Ölen und Schmierstoffen. Der Vollverguss des Moduls macht es unempfindlich gegen Schock und Vibrationen. MVK Metall verfügt über eine kompakte Bauform und kann flexibel montiert werden. Die Module mit Push-Pull-Anschlusstechnik gibt es als Standard-I/O-Module mit fester Funktionalität und galvanisch getrennten Ausgängen. Außerdem stehen frei parametrierbare Module zur Verfügung. st

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