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PrüfroboterAuf Herz und Nieren

geprüft werden heute Schaltelemente und Bedienteile. Allerdings setzen viele Hersteller dazu noch immer auf manuelle Tests und Datenerfassung. Neben der Fehleranfälligkeit sind damit hohe Arbeitskosten verbunden. Moderne robotergestützte Messtechnik erlaubt es inzwischen, das subjektive Empfinden bei der Prüfung von Bedienelementen sowie die manuell bedingte Fehleranfälligkeit in objektive, reproduzierbare Zahlen zu fassen. Eine beispielhafte Anlage für eine solche Prüfung zeigt Denso Robotics während der SPS/ IPC/ Drives auf dem gemeinsamen Messestand 7-381 mit National Instruments (NI). Die beiden Partnerunternehmen demonstrieren, wie einfach der Einsatz von Robotern in der Mess-, Regel- und Automatisierungstechnik sein kann. Die Basis hierzu bildet das Programmiersystem Labview von NI. Die Software für das grafische Systemdesign arbeitet unabhängig von Betriebssystem-Plattformen und reduziert den Programmieraufwand für die Industrieroboter wesentlich.

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Prüfroboter: Auf Herz und Nieren

Für die Messe haben die Denso-Ingenieure eigens eine praxisnahe Anlage konzipiert, welche die Funktionsprüfung von Bedienelementen eines Navigationsgerätes demonstriert. Bei solchen Funktions- und Dauerprüfungen von Bedienelementen wie Schaltern, Tastern oder Drehreglern kommen heute Kraft-Drehmoment-Sensoren zum Einsatz, die zwischen dem Robotergreifer und dem Werkzeug angebracht werden. Alle Abläufe werden durch eine integrierte Kamera verfolgt, die dem Roboter Informationen zum Bearbeitungsablauf liefert. Der Sensor misst während der Bewegung des Roboterarms die Kräfte und Drehmomente, die der Greifer auf einen Schalter oder einen Drehsteller ausübt, und sendet diese Daten an einen PC, der als Messgerät fungiert. Zusammen mit den aktuellen Positionen werden sämtliche Daten aufgezeichnet und für die nachfolgende Auswertung bereitgestellt. ms

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