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Technische BürstenZum königlichen Hoflieferanten

wurde die 1845 als kleine Bürstenbinderei gegründete August Mink KG 1883 vom württembergischen König ernannt – der Beginn einer erfolgreichen Firmengeschichte. Bei so vielen Jahren Historie sind wir gezwungen, einen großen Zeitsprung ins nächste Jahrhundert zu machen... Bei einem Bombenangriff 1945 wurde, wie es so vielen Unternehmen in Deutschland erging, das Firmengebäude des Bürstenherstellers völlig zerstört. Davon ließ man sich jedoch nicht entmutigen und startete 1948 einen Neubeginn mit fünf Mitarbeitern in Uhingen.

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Technische Bürsten: Zum königlichen Hoflieferanten

Im Jahr 1975 trifft der bis heute geschäftsführende Gesellschafter Peter Zimmermann die wichtige Entscheidung, sich auf hochwertige technische Bürsten im Bündelsystem zu spezialisieren. Unter seiner Leitung wächst das Unternehmen dann auch kontinuierlich. 1980 wird der Firmensitz nach Göppingen verlegt und in den Folgejahren werden mehrfach weitere Produktions- und Verwaltungsflächen gebaut. 2003 wird eine eigene große Kunststoff-Spritzgussabteilung gegründet und 2005 das Werk III, ein hochmodernes Zentrum für Entwicklung und Fertigung, eingeweiht. Heute beschäftigt der weltweit größte Hersteller technischer Bürsten insgesamt 300 Mitarbeiter und ist führend auf dem Gebiet der Bündelbeborstung.

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Besonderes Augenmerk legt Peter Zimmermann auf das Thema Ausbildung. Er sieht diese als soziale Aufgabe eines Unternehmens – selbstverständlich auch, um jungen Menschen im Anschluss eine Perspektive zu bieten. Darüber hinaus hat das Unternehmen stets auf den Standort Deutschland gesetzt. Produziert wird daher ausschließlich in Göppingen, die Firma verfügt jedoch zusätzlich über Vertriebsbüros auf der ganzen Welt. „Der Standort Deutschland ist gar nicht so schlecht – man muss nur etwas aus ihm machen“, so die Worte des Geschäftsführers Peter Zimmermann. Auch Mink-Bürsten bleibe von der momentanen Krise nicht ganz verschont. Darauf reagiere man allerdings nicht mit Resignation, sondern vielmehr mit Weiterbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter. „Ganz im Gegenteil“, so Zimmermann. „In den Entwicklungsabteilungen arbeiten unsere Ingenieure mit Hochdruck an neuen Problemlösungen mit Hilfe innovativer Fasertechnologie.“

Eines ist klar: Wenn technische Bürsten heute auf der ganzen Welt als vielseitiges Werkzeug verstanden werden, dann ist das auch mit ein Ergebnis der Pionierarbeit des Göppinger Spezialisten. Auf dem langen Weg vom Hand-Werkzeug Bürste zur universellen Maschinen-Werkzeugbürste konnte das Unternehmen als eine Art Schrittmacher immer wieder entscheidende Innovations-Impulse geben. Derzeit werden jährlich über sechs Millionen Bürsten aus einem Spektrum von weit über 180.000 Bürsten für circa 13.0000 Kunden produziert. Die Palette an Einsatzmöglichkeiten ist fast unerschöpflich. So werden zum Beispiel Autoteile vor dem Lackieren vom Staub befreit, Küchenfronten beim Transport geschützt, Zeitungen zusammengefaltet oder Abdichtungen an Türen oder Toren gegen Zugluft, Schmutz oder Geruch geschützt. lg

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