Maschinenbaumesse

Über den Motor einer Messe

Mit dem Antrieb für neue Impulse meldeten sich bisher 250 Firmen auf der FMB, der Zuliefermesse Maschinenbau vom 4. bis 6. November 2009 in Bad Salzuflen an. Damit liegt man – auch hinsichtlich der gebuchten Fläche – auf dem Niveau des Vorjahres, in dem die bisher größte FMB über die Bühne ging. Die Aussteller bereiten sich intensiv darauf vor, mit Warpantrieb die Konjunktur aktiv mitzugestalten – wohl wissend, dass man gerade jetzt den Anschluss nicht verpassen darf. Denn in schwierigen Zeiten werden Märkte schnell neu vergeben.

Die Anzeichen für eine deutlich spürbare Markterholung mehren sich. Namhafte Wirtschaftsexperten revidierten ob dieser Entwicklungen unlängst ihre Prognosen für das dritte und vierte Quartal 2009 teilweise deutlich nach oben. Nachdem zunächst die steigende Auslandsnachfrage für Belebung sorgte, zieht nun der Inlandsmarkt nach. Von Zuwächsen des Bruttoinlandsproduktes zwischen 0,7 und einem Prozent ist die Rede. Und Japan meldete kürzlich sogar einen Zuwachs des Bruttoinlandproduktes um 0,9 Prozent von April bis Juni gegenüber dem Vorquartal.

Die Zuliefermesse FMB kommt also im November zum richtigen Zeitpunkt, um für neue Impulse im Maschinenbau zu sorgen. Peter H. Meyer, Chef des FMB-Veranstalters Survey Marketing + Consulting: „Die Schockstarre ist überwunden, zurückgestellte Investitionen werden verstärkt nachgeholt, Lagerkapazitäten müssen nach den Produktionskürzungen wieder aufgebaut werden. Entsprechend wird auch die Nachfrage auf dem Zuliefermarkt des Maschinenbaus deutlich steigen. Gerade für Zulieferunternehmen bedeutet das, immer die Hand am Puls des Marktes zu haben, um schnell auf das erneute Anspringen des Konjunkturmotors reagieren zu können.“

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Die FMB schafft diese nötige Nähe zum Markt – und ist bereits jetzt gut gerüstet für ihre nächste Ausgabe. Meyer ist überzeugt, dass die FMB dem allgemeinen Trend folgen und auch im fünften Jahr in Folge Zuwachsraten verzeichnen wird. Seit dem Debüt 2005 verdoppelten sich sowohl ihre Aussteller- als auch Besucherzahl. Neben dem attraktiven Ausstellungsangebot ist vor allem der Standort im Zentrum des bedeutenden Maschinenbauclusters Ostwestfalen-Lippe und die Alleinstellung im gesamten norddeutschen Raum für diese erfolgreiche Entwicklung verantwortlich. Darüber hinaus gestaltet das besondere Messekonzept des Veranstalters die Messeteilnahme effizient und kostengünstig. Im Vergleich zu den großen Messestandorten liegen die Kosten bei der FMB mit ihren All-inclusive-Paketen, limitierten Standgrößen und dem Rundum-Service besonders niedrig. Und auch Fachbesucher können sich freuen: Auf der FMB sind Parken, Eintritt und der Ausstellerkatalog kostenfrei.

Auch 2009 sind wieder führende Unternehmen im Messezentrum Bad Salzuflen dabei: Beckhoff, Bosch Rexroth, Festo, Dreisol Coatings, Dreckshage, Ferrocontrol, Kahmann & Ellerbrock, Mitsubishi Electric, Torwegge und viele andere. Das Portfolio der Zuliefermesse bildet die gesamte Vielfalt der Zulieferlandschaft ab, wie ein Auszug aus den vertretenen Produktgruppen zeigt: Montage-, Handhabungs- und Automatisierungstechnik, Maschinenteile, Baugruppen und Systeme, Antriebstechnik, Elektrotechnik, Informationstechnik/Software, Produktentwicklung/Engineering, Industriedienstleistungen, Laser- und Plasmatechnologie, Rapid Prototyping, Simulations- und Abschirmtechnik, Echtheitssimulation. ee

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