Kompetenzplattform Vernetzte Simulation

Seit zwei Jahren

gibt es an der FH-Bielefeld die Kompetenzplattform Vernetzte Simulationen als eine vom Land Nordrhein-Westfalen anerkannte und geförderte Forschungseinrichtung. Sie ermöglicht es vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen, an wichtigen, praxisrelevanten Technologieentwicklungen teilzuhaben.

Die Organisation einer rechnerintegrierten Entwicklung und Fertigung ist außerordentlich kostenintensiv und wird deshalb vor allem in Konzernen und Großunternehmen mit entsprechenden Dienstleistungszentren angewendet. Ansonsten bieten Datenmanagement- und Entwicklungssysteme häufig Insellösungen, die nur jeweils kleine Ausschnitte aus den Gesamtabläufen abbilden. Dementsprechend treten in der alltäglichen Arbeit oft erhebliche Probleme auf, ob beim Austausch von Daten zwischen den verschiedenen Simulationssystemen oder bei der Verwaltung von Fertigungssteuerungs- und Produktdaten oder bei der Verknüpfung von Konstruktionsdaten mit betriebswirtschaftlichen Stammdaten. Acht Professoren aus drei Fachbereichen der FH-Bielefeld und ihre Mitarbeiter unterstützen Kooperationspartner aus der Industrie bei der Analyse von Schwachstellen der Abläufe und der verwendeten Softwarewerkzeuge. Sie analysieren die Datenstrukturen und -formate, um den Transfer zu vereinfachen, und setzen dabei offene standardisierte Formate und Softwaremodule zur Konvertierung, Anpassung und Übertragung von Daten ein. In enger Kooperation mit den beteiligten Projektpartnern tragen sie so zur Verkürzung der Durchlaufzeiten und Senkung der Gemeinkosten bei. Die Kompetenzplattform Vernetzte Simulationen stellt auf der diesjährigen Hannover Messe Industrie 2007 in Halle 16 auf dem Gemeinschaftsstand OWL Maschinenbau (Stand A04) ihre Kooperationsprojekte mit den Firmen Miprotek, Buxtehude, Hanning & Kahl und Oerlinghausen vor. ms

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