Druckluftverbrauch

Gesundheits-Check für Kompressoren

Wieviel Strom benötigt der Betreiber pro erzeugtem oder verbrauchten Kubikmeter Druckluft? Wird auch nur so viel Druckluft erzeugt, wie tatsächlich gebraucht wird? Die wichtigste Kenngröße für die Effizienz einer Kompressorstation ist der Energieverbrauch. Druckluftanlagen arbeiten nur dann mit höchster Energieeffizienz, wenn man das Gesamtsystem betrachtet und entsprechend abstimmt. Eine Neuentwicklung hilft, Druckluftanlagen zielgerichtet zu verbessern.

Druckluft kann Dinge bewegen, Prozesse steuern, Produkte verändern. Sie ist ein flexibles und universell einsetzbares Arbeitsmedium. Ohne Druckluft sind viele Arbeiten gar nicht möglich und sie ist im Prinzip ihren Preis wert. Man muss nur die Einsparpotenziale, die sich in einer Gesamtanlage verstecken, konsequent ausschöpfen. Dazu bietet Boge, ein in Deutschland führendes Unternehmen im Bereich Kompressoren, mit dem Aireport eine neue Möglichkeit. Im Rahmen einer Langzeitbetrachtung von Leerlaufzeiten und Leckagen zeigt das Check-up-System Schwachstellen auf und hilft, Druckluftanlagen zielgerichtet und auf der Grundlage soliden Wissens zu verbessern.

Neben Leckagen stellen unnötige Leerlaufzeiten das größte Energiesparpotenzial dar: Im Leerlauf benötigen Kompressoren in der Regel 30 Prozent des Nennstroms, ältere sogar bis zu 40 Prozent. Einerseits tritt unnötiger Verschleiß auf, der die Wartungskosten der Kompressoren erhöht. Andererseits stellt das Check-up System bei Messungen zwischen 5 und 25 Prozent Leerlaufanteil, in Einzelfällen sogar über 50 Prozent, fest. Ganz gezielt kann nun nach einem Report die Kompressorstation optimiert werden. Die Leerlaufanteile unter ein Prozent zu senken, stellt in der Praxis kein Problem dar. Und das spart: Fast 80 Prozent der Life-cycle-costs einer Drucklufterzeugungsanlage sind reine Energiekosten.

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Kosten senken kann man auch bei der Ermittlung der Menge der Leckagen, die so klein wie möglich sein sollte. Gleiches gilt für den Druckabfall zwischen Drucklufterzeuger und Druckluftverbraucher. Um dauerhaft wirtschaftlich zu arbeiten, sollte der erzeugte Höchstdruck ebenfalls so gering wie möglich sein. Üblich und schnell durchzuführen sind bisher Überprüfungen des Druckverlustes in der Rohrleitung, Leckageortungen mittels Ultraschall-Messgeräten oder eine Betrachtung der unwirtschaftlichen Leerlaufzeiten bei Schraubenkompressoren. Am effektivsten aber gewinnt man neue sichere Erkenntnisse mit Messungen, wie sie der Messkoffer von Boge ermöglicht. Mindestens eine Woche, damit das Wochenende mit aufgezeichnet wird, gibt eine Messung wie ein Gesundheits-Test beim Menschen Aufschluß über die ideale Kompressorenkombination mit wirtschaftlichstem Betrieb. Detaillierte Daten und ein exaktes Druckluftverbrauchsprofil über definierte Zeiträume werden geliefert. Zusätzlich erhält man sogar Informationen über die Arbeitsweise im eigenen Betrieb und kann auch hier Abläufe optimieren.

Was ist zu tun, um Energie und Geld zu sparen? Die Einzelmassnahmen, wie sie im Report ermittelt werden können, ergeben als Ganzes ein großes Optimierungspotenzial. Zur schrittweisen Verbesserung der Leistung ist folgendes möglich: Installation einer übergeordneten Druckbandsteuerung, Kompressorenabstufung neu auslegen bzw. frequenzgeregelten Kompressor installieren, Leckagen ausmerzen, Überverdichten vermeiden (6-10 Prozent höhere Energiekosten pro bar Überverdichtung), an Wochenenden oder in der Nacht Druckabsenkung realisieren, Behältervolumen/Puffer optimieren, Delta P der Druckluftaufbereitung optimieren.

Über „effektives Druckluftmanagment“ und seine Produkte informiert Boge in Seminaren in verschiedenen deutschen Städten und auf der Hannover Messe in Halle 6 Stand 36. ee

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