Antriebstechnik

Lotsen und Schutzpolizisten

regeln den Verkehr, die einen auf See, die anderen an Land. Dass auch technische Anlagen intensiver “Verkehrsregelung“ bedürfen, beweist der Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik der Hochschule OWL.

Steigende Anforderungen an die Dynamik und Regelgüte fordern den Einsatz leistungsfähiger und hochdynamischer Reglereinrichtungen. Diese Forderungen können nur durch den Einsatz erweiterter Konzepte für die Regelung elektrischer Antriebe, die bisher wegen ihrer Komplexität wenig Anwendung finden, erfüllt werden. Der Fachbereich präsentiert eine auf Drehfeldantrieben basierende Antriebsregelung zur Positionierung schwingungsfähiger Mechanik in Verbindung mit einer automatisierten Inbetriebnahme. Der Antriebsstrang besteht aus zwei stromgeregelten Synchronmaschinen. Während der erste Antrieb die Grundlage für den Entwurf der Antriebsregelungen bildet, dient die zweite Synchronmaschine als Lastmaschine, um die entworfenen Regelungskonzepte bezüglich des Störverhaltens zu überprüfen. Die beiden Maschinen sind dabei über eine elastische Kupplung, ausgeführt als Magnetkupplung, miteinander verbunden. Durch diese Kopplung ergibt sich ein schwach gedämpftes schwingungsfähiges Zweimassensystem. Messtechnisch erfasst können unter praxisgerechten Rahmenbedingungen nur die motorseitige Position und deren Geschwindigkeit und das umrichterseitig bekannte Motormoment. Andere, zur Regelung des Antriebsstrangs, notwendigen Größen werden mit Hilfe eines modellbasierten Zustandsschätzers ermittelt. ee

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