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IASIWeniger Verbrauch im Lager

Im Warenlager steckt viel Optimierungspotenzial. Daher engagiert sich Lenze im Spitzencluster "it´s OWL" mit dem Innovationsprojekt "Intelligente Antriebs- und Steuerungstechnik für energieeffiziente Intralogistik" (IASI). In dem auf drei Jahre angelegten Projekt investiert der Antriebs- und Automatisierungsspezialist drei Millionen Euro in die Erforschung energieeffizienter Lösungen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit rund 1,2 Millionen Euro. Im Spitzencluster arbeitet Lenze gemeinsam mit namhaften Unternehmen des Maschinenbaus, Technologielieferanten sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region daran, den Standort OWL mit "intelligenten technischen Systemen aus Ostwestfalen-Lippe" (it´s OWL) voranzubringen. Im Fokus steht der Innovationssprung von der Mechatronik zu Systemen mit inhärenter Teilintelligenz, deren Systemelemente miteinander kommunizieren und kooperieren sowie sich adaptiv an die Umwelt anpassen. Die Clusterpartner der Region OWL setzen bei ihren technischen Systemen auf Effizienz, einfache Handhabbarkeit und Verlässlichkeit. Das Projekt IASI greift viele dieser Aspekte mit dem Fokus auf Energie-Effizienz auf. "Der Umgang mit Energie ist eines der zentralen Themen unserer Zeit. Über "it´s OWL" investieren wir drei Millionen Euro, um am Beispiel der Intralogistik energieeffiziente Lösungen zu schaffen. So stärken wir die Region und sichern Arbeitsplätze. Entwicklungspotenziale sehen wir in konsequent energieeffizient konstruierten und optimal aufeinander abgestimmten Systemen. Die Summe der benötigten Energie ist dabei wichtiger als die effiziente Einzelkomponente", sagt Frank Maier, Vorstandsmitglied bei Lenze.

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Umfassende Analyse

IASI: Weniger Verbrauch im Lager

Zu Beginn des Projekts analysiert Lenze umfassend, was den Energieverbrauch im Warenlager beeinflusst. "Wir untersuchen das gesamte Warenlager auf Potenziale, um mit elektrischen Antrieben, Steuerungen und Bewegungs- bzw. Prozessführungen Energie zu sparen", erklärt Prof. Dr. Holger Borcherding, fachlicher Leiter des Bereichs Innovation bei Lenze. Ausgangspunkt der Analyse ist die optimale Antriebsauslegung. "Aus den Ergebnissen leiten wir die Eigenschaften für neue Komponenten und Systeme, aber auch für Engineering-Werkzeuge ab, die im Projekt entwickelt werden. Unsere Lösungen bewerten wir an den gesamten Lebenszykluskosten", erläutert Prof. Borcherding. Die Neuentwicklungen aus IASI werden die drei Lenze-Säulen der Energieeinsparung optimal ergänzen. Die wichtigste Säule ist die Optimierung des Antriebsstrangs, durch die elektrische Energie intelligent eingesetzt wird. Die zweite Säule sind die energieeffizienten Komponenten, um die Energie mit einem hohen Wirkungsgrad zu wandeln. Die Rückspeisung und Nutzung von Bremsenergie bildet die dritte Säule.

Gute Zusammenarbeit

In dem Innovationsprojekt arbeitet Lenze mit drei Partnern eng zusammen. Lenze als größter Partner leitet das Projekt. Die Weidmüller Interface GmbH bringt ihr Know-how zur Energievernetzung und Planung von Automatisierungsanlagen ein. Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe wird bei der Energieeffizienzanalyse von Anlagen und Komponenten unterstützen, neue Technologien zur Bremsenergienutzung entwickeln, die Basistechnologie für echtzeitvernetzte, energieeffiziente Umrichter und Grundlagen für Auslegungs- und Berechnungswerkzeuge liefern. Das Fraunhofer Anwendungszentrum IOSB-INA wird ein intelligentes Lastmanagement erforschen, das über statistische Auswertung neue Prozessdaten liefert, um die Bewegungsabläufe im Warenlager adaptiv so zu beeinflussen, dass der Gesamtenergiebedarf reduziert wird. ee HMI, Halle 14 Stand H 20

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