Großteilebearbeitung

Im Weltall

mit der europäischen Trägerrakete Ariane 5 waren schon die Maschinenteile aus Burg, nun hält die Arbeit sachsen-anhaltischer Maschinenbauer den A380 auf Höhe. Die G.M.W. Präzision fertigte gemeinsam mit anderen Unternehmen Formen für das Höhenleitwerk des Superfliegers. Im Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automation wurde dazu eine neue Verfahrenstechnik entwickelt.

Im Jahr 1991 wurde das Unternehmen von den heutigen geschäftsführenden Gesellschaftern Erich und Norbert Brinkmann in Burg mit einer einzigen Maschine gegründet. Den technischen Fortschritt und den Wünschen des ständig wachsenden Kundenstammes folgend wurde seither in 12 weitere Maschinen von unterschiedlicher Größe und Bearbeitungsmöglichkeiten investiert. Heute sind 130 Mitarbeiter im Betrieb tätig.

Bei der Spezialisierung des Unternehmens auf Großbauteile wurde darauf geachtet das Bauteile aus allen entsprechenden Branchen wirtschaftlich und mit modernster Technik gefertigt werden können. Besonderes Know-How wurde im Bereich von Gas- und Dampfturbinengehäusen sowie in der Sparte der Großverdichtergehäuse erworben. Mühlentechnik sowie Großgetriebe aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen gehören zum weiteren Tagesgeschäft. Bauteile aus Edelstahl oder Aluminium für die Luft- und Raumfahrt werden in Burg bis zur Montagereife bearbeitet. Grundkörper für den deutschen Werkzeugmaschinenbau im Hochgenauigkeitsbereich werden mit Präzision in Kleinserien genau so gern gefertigt wie Dieselmotore oder Bauteile aus dem Bereich der Windkraft. Maschinenbetten und auch Großlager für Krane und Brücken gehören zum festen Produktportfolio. Ein wichtiger Unternehmensanteil ist jedoch vor allem die betriebseigene Forschung und Entwicklung. Übrigens: Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff hat einen Fördermittelbescheid an das Unternehmen übergeben. Es wird bis Anfang 2010 für insgesamt 6,3 Millionen Euro eine neue Halle errichten sowie mehrere Bohr- und Fräsmaschinen anschaffen. ee

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