Beschichtungen

Einen Blick in die Zukunft

von IWB Werkstofftechnologie zu werfen, ist äußerst interessant. Das Chemnitzer Unternehmen hatte im Juni 2007 Heos Energy ausgegründet, das sich erneuerbaren Energien widmet und damit die Tätigkeit der IWB fortsetzt. Zukünftig werden Windenergieanlagen kleiner Leistung bis maximal 100 kW entwickelt und produziert werden. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an gewerbliche und landwirtschaftliche Betriebe. Aber auch im Solarbereich sollen innovative Lösungen erarbeitet werden, um perspektivisch autarke und robuste Systeme anbieten zu können. Neben diesen Leistungen ist das Unternehmen auch herstellerunabhängiger Dienstleister und bietet Reparaturleistungen für Windkraftgetriebe bis 1 MW Leistung an. Ab März 2009 werden eine neue Produktionshalle mit Büro- und Sozialtrakt, sowie eine Wind- und mehrere Solaranlagen gegenüber dem bisherigen Standort errichtet. „Die Neugründung eines Unternehmens ist aufwendig und mit vielen Überraschungen gespickt, aber viel schwieriger“, so resümiert Dr. Hoffmann, „ist die Meisterung der Wachstumsphase der Unternehmen, insbesondere in Hinblick auf die gegenwärtige negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Regionale, zuverlässige Finanzpartner sowie ein kompetentes und einsatzbereites Mitarbeiterteam werden helfen, den notwendigen wirtschaftlichen Erfolg zu erreichen.“

Aber auch die Vergangenheit hat es in sich: Die Chemnitzer haben sich seit ihrer Gründung 1991 zu einem gefragten Partner bei der Herstellung beschichteter und unbeschichteter Maschinen- und Anlagenteile, in der Lohnbeschichtung, dem Lohnstrahlen und der Lohnfertigung, aber auch im Bereich von Montage-, Wartungs- und Instandsetzungsleistungen für die Getränkeindustrie entwickelt. Mit Inbetriebnahme eines neu erbauten Fertigungskomplexes erfuhr die Produktion einen großen Auftragsschub. Der Bereich der mechanischen Fertigung wurde deutlich ausgeweitet, um auch Großteile drehen und fräsen zu können. Ebenso trugen die beiden 10 x 5 x 5 Meter großen Strahlhäuser zur Erweiterung des Leistungsspektrums bei.

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Nach der Fertigstellung eines weiteren Hallenneubaus im Frühsommer 2006 wurde eine Großteilebeschichtungsanlage mit den Haupttechnologien chemische Vorbehandlung, Nasslack und Pulverlack aufgebaut und in Betrieb genommen. Somit ist das Unternehmen in der Lage, mit diesen Technologien Bauteile bis 8,5 x 2,5 x 3,0 Meter sowie einem maximalen Stückgewicht bis vier Tonnen technologisch durchgängig zu beschichten. Und wieder zurück in der Zukunft: Neuestes Vorhaben im Bereich des thermischen Spritzens ist eine Hochgeschwindig- keits- / Plasmaspritzanlage für Bauteile von 6,5 x 2,0 Meter und acht Tonnen, die im Mai 2009 die Produktion aufnehmen wird.
Das Unternehmen finden Sie auf der Intec in Leipzig in Halle 1 Stand F 07. ee

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