Beschichtungen

Die Neugründung

eines Unternehmens sei aufwendig und mit vielen Überraschungen gespickt, aber viel schwieriger, so resümiert Dr. Klaus Hoffmann Geschäftsführer IWB Werkstofftechnologie, sei die Meisterung der Wachstumsphase der Unternehmen, insbesondere in Hinblick auf die gegenwärtige negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Das in Chemnitz ansässige Unternehmen startete im November 1991 mit einem Angestellten im Technologie Zentrum Chemnitz. Heute beschäftigt das Unternehmen 28 Mitarbeiter und drei Azubis. Es hat sich seit seiner Gründung zu einem gefragten Partner bei der Herstellung beschichteter und unbeschichteter Maschinen- und Anlagenteile, in der Lohnbeschichtung, dem Lohnstrahlen und der Lohnfertigung, aber auch im Bereich von Montage-, Wartungs- und Instandsetzungsleistungen für die Getränkeindustrie entwickelt. Das Unternehmen vollzog in den achtzehn Jahren seit der Gründung geschäftspolitisch wichtige Umbrüche und Neuausrichtungen, um zügig auf Kundenwünsche eingehen zu können.

Mit Inbetriebnahme eines neu erbauten Fertigungskomplexes wurde der Unternehmenssitz 2002 nach einem Zwischenstopp in Frankenberg/Sa. wieder nach Chemnitz zurückverlegt. Der Bereich der mechanischen Fertigung wurde deutlich ausgeweitet, um auch Großteile drehen und fräsen zu können.

„Vielseitigkeit, Flexibilität und offensive Reaktion auf Kundenanforderungen sind die Stärken unseres Unternehmens“, so Hoffmann. Die jüngsten Beweise sind die baulichen Investitionen und die Erweiterung des Geschäftsfeldes auf Windenergie: Nach der Fertigstellung eines Hallenneubaus im Frühsommer 2006 wurde eine Großteilebeschichtungsanlage mit den Haupttechnologien chemische Vorbehandlung, Nasslack und Pulverlack aufgebaut und in Betrieb genommen. Somit ist das Unternehmen in der Lage, mit diesen Technologien Bauteile bis 8,5 Meter x 2,5 Meter x 3,0 Meter sowie einem maximalen Stückgewicht bis vier Tonnen technologisch durchgängig zu beschichten. Neueste Erweiterung im Bereich des thermischen Spritzens ist eine Hochgeschwindigkeits-/Plasmaspritzanlage für Bauteile von 6,5 Meter x 2,0 Meter und acht Tonnen, die im Mai 2009 die Produktion aufgenommen hat. Die im Juni 2007 ausgegründete Heos Energy GmbH widmet sich erneuerbaren Energien und setzt damit die Tätigkeit der IWB GmbH fort. Zukünftig werden Windenergieanlagen kleiner Leistung bis maximal 100 Kilowatt entwickelt, zur Marktreife gebracht und produziert. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an gewerbliche und landwirtschaftliche Betriebe. Aber auch im Solarbereich sollen innovative Lösungen erarbeitet werden, um perspektivisch autarke und sehr robuste Systeme anbieten zu können. Neben diesen Leistungen ist das Unternehmen auch herstellerunabhängiger Dienstleister und bietet Reparaturleistungen für Windkraftgetriebe bis ein Megawatt Leistung an. So wurden ab März 2009 eine neue Produktionshalle mit Büro- und Sozialtrakt, sowie eine Wind- und mehrere Solaranlagen gegenüber dem bisherigen Standort errichtet. ee

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