Sondermaschinenbau

Speziell konstruiert

Die eigens konstruierte vollautomatisierte Anlage bearbeitet bis zu 80 Bohrerrohlingen pro Minute.

Die Industrie fordert immer häufiger eigens auf ihre Anforderungen zugeschnittene Sonderlösungen: Ansprüche, die Tisora Sondermaschinen erfüllt. Egal ob Werkzeugmaschinen für die spanende Fertigung, Handhabungstechnik um technische Abläufe zu automatisieren oder speziell produzierte Betriebsmittel: die Projektierung, Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Sondereinrichtungen bestimmen das Arbeitsfeld des Chemnitzer Unternehmens. Tisora erzielt etwa 60 Prozent seines Umsatzes mit Eigenkonstruktionen, die sich seit Jahren im harten Industrieeinsatz bewähren. Zu diesen Sonderlösungen gehört auch eine Anlage zur Bearbeitung von Bohrerrohlingen, welche für das Plettenberger Unternehmen Prinz Verbindungselemente entwickelt wurde. Die Teilebereitstellung erfolgt ungeordnet in Transportbehältern. Von einer Beschickungseinrichtung werden Vibrationswendelförderer beladen, die wiederum kameraunterstützte Sortiereinrichtungen, in welchen eine Lageorientierung der Werkstücke erfolgt, bedienen. Diese werden dann durch ein ausgeklügeltes Handlingssystem, den Arbeitsstationen zugeführt. So dass gleichzeitig vier Werkstücke mechanisch von beiden Seiten bearbeitet werden können. Fertige Werkstücke werden geordnet an eine Richtmaschine übergeben. Die Maschinenausstattung umfasst außerdem Kontrolleinrichtungen, eine leistungsstarke Späneabsaugung am Werkzeugraum sowie eine komplette Einhausung zum Lärmschutz. Bearbeitet werden 50 bis 80 Teile pro Minute, deren Durchmesser zwischen 3,8 bis 14 Millimetern und Länge zwischen 110 bis 315 Millimetern variieren kann. Die mechanische Bearbeitung in den Arbeitsstationen erfolgt durch Wirbeleinheiten, die extern unter der Maßgabe entwickelt wurden, den gesamten Durchmesserbereich wirtschaftlich zu bearbeiten. Das Werkstück bleibt dabei in der festen Spannung, während der Wirbelkopf koordinierte rotative und exzentrische Bewegungen ausführt.

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