CNC-Bearbeitungszentrum

Umlaufdurchmesser bis 1.500 Millimeter

Neues Maschinenkonzept für die Komplettbearbeitung

Mit über 170 Jahren Erfahrung im deutschen und US-Amerikanischen Maschinenbau gehört die Firmengruppe Niles-Simmons-Hegenscheidt (NSH Group) mit dem Hauptsitz in Chemnitz, zu den renommiertesten Unternehmen der Branche. Basis für die moderne Produktentwicklung des Unternehmens bilden die lange Tradition und Erfahrung im Werkzeugmaschinenbau. So bietet der Konzern technisches Knowhow auf höchstem Niveau, was sich deutlich in der Multiproduktstruktur des weltweit operierenden Unternehmens widerspiegelt.

CNC-Dreh-Fräs-Bohr-Bearbeitungszentrum N 50 MC zielt auf die Komplettbearbeitung hochkomplexer Bauteile mit dem Einsatz eines einzigen Maschinenkonzeptes.

Zum Produktportfolio gehören hoch präzise Werkzeugmaschinen mit teilspezifischen Technologien und Systemlösungen für verschiedene Industriezweige und den Sondermaschinenbau; ebenso wie Radsatzherstellungsanlagen und Instandhaltungswerkstätten für die Eisenbahnindustrie und die Planung und Umsetzung kompletter Fertigungslinien (Turnkey- Projekte) für die Automobilindustrie. Ein aktuelles Projekt der NSH Group ist die Weiterentwicklung des CNC-Bearbeitungszentrums N 50 MC. Mit diesem Maschinenkonzept sind Anwender in der Lage, Werkstücke bis zu einem Umlaufdurchmesser von 1.500 Millimeter zu bearbeiten. Dieser große Umlaufdurchmesser bei Schrägbettmaschinen setzt eine sehr steife Grundkonstruktion der Maschine voraus. Die innovative Antriebstechnik des Dreh-Fräs-Bohr-Bearbeitungszentrums verfügt über die modernste Synchrontechnik mit höchsten Drehmomenten für Spindel- und Vorschubantriebe sowie über eine hochdynamische digitale Antriebsregelung. Das richtungweisende Designkonzept ermöglicht eine ergonomische, sehr niedrige Einstiegshöhe in den Maschinenarbeitsraum, trotz der vorhandenen Maschinengröße. So kann der Bediener zum Beispiel zu Mess-, Be- und Entladevorgängen problemlos in den Arbeitsraum eintreten.

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Die N 50 MC zielt auf die Komplettbearbeitung hochkomplexer Bauteile mit dem Einsatz eines einzigen Maschinenkonzeptes. Von besonderem Interesse ist dies unter anderem für die Luft- und Raumfahrtindustrie, die diese technologisch anspruchsvollen Bauteile bisher auf mehreren Maschinen (Portalfräsmaschinen) fertigte. Eine wesentliche Voraussetzung für die verschiedensten Industriezweige bilden variable Lösungsansätze und eine modulare Bauweise des Bearbeitungszentrums. So kann das Maschinenkonzept unter anderem mit einer zusätzlichen Bohrstangenaufnahme und einem separaten Bohrstangenschlitten erweitert werden. Diese Erweiterung gestattet Tieflochbohrungen bis zu einer Länge von 2000 Millimetern. Außerdem können durch den Einsatz von NC- Bohrstangen, über ansteuerbare Werkzeugschneiden, komplizierte Innenkonturen mit Hinterschnitten erzeugt werden. Insbesondere der Lösungsansatz mit einer zusätzlichen, separaten Bohrstangeneinheit mit automatischem Werkzeugwechsel in die Maschine ist für den Markt eine absolute Neuheit. Die Produktentwicklung der NSH Group folgt dem Ziel höchste Qualität und individuelle bearbeitungstechnologischen Anforderungen kundennah zu realisieren. Auf der Intec 2008 in Leipzig präsentiert sich das Unternehmen in Halle 1, Stand D 02/E 01.

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