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Z und IntecIm Doppelpack

Vom 1. bis 4. März 2011 trifft sich die metallbe- und verarbei- tende Industrie zu den Messen Z und Intec in Leipzig. In den vergangenen Jahren zogen die Angebote der insgesamt 1.300 Aussteller und das umfangreiche Fachprogramm mehr als 20.000 Besucher an. Was wird dieses Jahr geboten?

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Maschinen- und Werkzeugbau in Mitteldeutschland: Im Doppelpack

Citizen Machinery Europe kommt erstmals als Direktaussteller, Fehlmann präsentiert Fräs-/Bohrmaschinen made in Switzerland und für Alotec, Spezialist im Laserhärten, ist es fast ein Heimspiel – das Messedoppel Z und Intec zieht viele Aussteller an, auch die ULT, die sich im Jahr 2009 bei der Auslobung des Intec-Preises über den 2. Platz freuen konnte, wird ihre effektive Laserrauchabsaugung zeigen.

Die Z hat sich mittlerweile als eine europäische Zuliefermesse einen Namen gemacht. Zum Angebot gehören Zulieferleistungen – Halbzeuge, Komponenten, Module und Technologien – vorwiegend für den Fahrzeug- und Maschinenbau sowie für weitere Gebiete wie Medizintechnik oder Energie-Anlagenbau. In diesem Jahr nehmen Zulieferer aus über 20 Ländern teil, darunter aus Polen, der Tschechischen Republik, den Niederlanden, aus Rumänien, Russland und der Schweiz. Zusätzlich zur Präsentation am Stand haben Aussteller die Möglichkeit, ihre Neuentwicklungen ins rechte Licht zu rücken. Die Innovationsschau steht diesmal unter dem Motto Innovationen für Mobilität. Auf der Sonderfläche in Halle 5 präsentieren sich zum Beispiel die baden-württembergische Firma Bertrandt Technikum mit einem Demonstrator für Fahrerassistenzsysteme und die Hohenstein GmbH mit einer neuen, serienreifen Spannvorrichtung. Maßgebliche Initiatoren und Mitgestalter der Innovationsschau sind der Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) und die Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen (AMZ).
Niles-Simmons und die Märklin-Lok sind Objekte der Sonderschauen Rapid Y und Rapid µ, die das erste Mal von der NC-Gesellschaft (Ulm) organisiert werden. Erstere trägt den Titel Energieeffiziente Werkzeugmaschine ist Realität. Sie zeigt anhand der neuen CNC-Drehmaschine N 20 des Unternehmens aus Chemnitz die Kette der energieeffizienten Konstruktion und Fertigung einer Werkzeugmaschine. Unter der Überschrift Miniaturisierung fordert die CAD/CAM-Systeme und erfordert Ultrapräzisionsfertigung demonstriert die 1. Rapid µ auf der Zuliefermesse eine durchgängige Prozesskette am Beispiel einer Miniatur-Lokomotive von Märklin.

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Was die Zukunft bringt

Auf der Intec stehen Werkzeug- und Sondermaschinen sowie Fertigungstechnik im Mittelpunkt des Messegeschehens. Darüber hinaus umfasst das Angebot Werkzeuge, Werkzeugsysteme, Vorrichtungen, Baugruppen, Maschinenkomponenten und Lasersysteme zur Materialbearbeitung. Das Gros der Aussteller kommt aus den deutschen Maschinenbauzentren. Das Ausland ist unter anderem mit Unternehmen aus Japan, der Schweiz und Italien vertreten. In Leipzig beteiligen sich große, weltweit bekannte Konzerne ebenso wie kleine, hoch spezialisierte Firmen.

Zur Eröffnung des Messedoppels wird am Abend des 28. Februar 2011 der Intec-Preis vergeben. Er würdigt herausragende Neu- und Weiterentwicklungen in der Fertigungstechnik und im Maschinenbau, wobei der effiziente Einsatz von Energie, Material oder anderen Ressourcen in die Bewertung einfließt. Weitere Kriterien sind der Innovationssprung im Vergleich zum aktuellen Stand der Technik, das Zukunftspotenzial der Neuheit, die voraussichtlichen Marktchancen und die unternehmerische Leistung.

Auf dem Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft präsentieren sich unter der Federführung der TU Dresden elf sächsische Forschungseinrichtungen mit 14 Projekten. Dazu gehört das Spitzentechnologiecluster Eniprod, das sich unter dem Dach der TU Dresden mit energieeffizienten Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik beschäftigt.

Ressourcenschonende Fertigungsprozesse bilden auch ein Thema der Fachveranstaltung Ressourceneffiziente Produktion am 2. März 2011 im Congress Center Leipzig. Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft mit Experten von rund 60 Automobilherstellern, Ausrüstern und Zulieferern in der vom Bundesforschungsministerium geförderten Innovationsallianz Green Carbody Technologies die Prozesskette der Karosseriefertigung hinsichtlich ihrer Ressourceneffizienz. Fachleute schätzen ein, dass in der gesamten Kette ein Energieeinsparungspotenzial von bis zu 50 Prozent liegt.
Wo gehe ich hin? Die Auswahl wird allen auch dieses Jahr schwer fallen. SCOPE wünscht gute Eindrücke und positive Gespräche! ee

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