Beschichtungen

Ihr längstes Bauteil

zum Plasmaspritzen war eine Rührerwelle aus massivem Titan und maß 2,45 Meter, ihr schwerstes bewegliches Bauteil zum Flammspritzen wog 4,2 Tonnen und erhielt eine Schutzschicht aus Molybdän und ihre kuriosesten Bauteile zum Strahlen waren Ritterrüstungen und ein Kuhschädel für eine Theaterbühne – diese Anwendungen und weitere konnte IWB Werkstofftechnologie in den letzten Jahren verwirklichen. Das in Chemnitz ansässige Unternehmen startete im November 1991 mit einem Angestellten im Technologie Zentrum Chemnitz. Heute beschäftigt das Unternehmen 28 Mitarbeiter und drei Azubis. Es hat sich seit seiner Gründung zu einem gefragten Partner bei der Herstellung beschichteter und unbeschichteter Maschinen- und Anlagenteile, in der Lohnbeschichtung, dem Lohnstrahlen und der Lohnfertigung, aber auch im Bereich von Montage-, Wartungs- und Instandsetzungsleistungen für die Getränkeindustrie entwickelt.

Das Unternehmen vollzog in den zwanzig Jahren seit der Gründung geschäftspolitisch wichtige Umbrüche und Neuausrichtungen, um zügig auf Kundenwünsche eingehen zu können: Investitionen erfolgten, mit denen das Unternehmen sich in der Lage sieht, Bauteile bis 8,5 Meter x 2,5 Meter x 3,0 Meter sowie einem maximalen Stückgewicht bis vier Tonnen technologisch durchgängig zu beschichten. Eine neuere Erweiterung im Bereich des thermischen Spritzens ist eine Hochgeschwindigkeits-/ Plasmaspritzanlage für Bauteile von 6,5 Meter x 2,0 Meter und acht Tonnen. Außerdem erfolgte die Ausgründung der Heos Energy. Das neugegründete Unternehmen übernahm die Kompetenzen im Bereich der regenerativen Energieanlagen. Schwerpunkte bilden hierbei die Instandhaltung und Reparatur von Windkraftgetrieben bis ein Megawatt Nennleistung, sowie die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von vertikalachsigen Windenergieanlagen (VWEA) mit einer Leistung ab 50 kW und von zweiachsig nachgeführten Solaranlagen.
Übrigens: Die schnellsten Teile zum Beschichten waren die Kufen eines weltbekannten Bob-Piloten. ee

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Intec, Halle 1, Stand G07

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