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Messe Intec, Messe ZAbbild der Branche

Mit ihrem wirtschaftlichen Umfeld in Mitteldeutschland korrespondieren die Messen Intec und Z. Beide Messen sind von ihrer Ausrichtung her auf den Maschinen- und Anlagenbau sowie die Automobil- und Fahrzeugindustrie fokussiert. Gerade dort wurde in den letzten Jahren wieder ein starker Aufwärtstrend in diesen Branchen verzeichnet. Eine positive Bilanz des Messeduos kommt daher nicht von ungefähr.

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Maschinen- und Werkzeugbau in Mitteldeutschland: Abbild der Branche

Die Stadt Leipzig, im Freistaat Sachsen gelegen, bildet den Kern der Wirtschaftsregion Mitteldeutschland. Rund drei Millionen Menschen leben in dieser Region, zu der als weitere Zentren die anhaltinischen Städte Halle und Dessau zählen. Als zweitgrößter Wirtschaftsraum nach Berlin dokumentiert Leipzig den Aufschwung Ost. Insbesondere die gute Verkehrsanbindung an alle nationalen und internationalen Netze, die dichte Besiedlung, die gut ausgebildeten und motivierten Fachkräfte und die geistig-kulturelle Vielfalt werden von Experten als wesentliche Standortvorteile Leipzigs benannt.

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Seit 2007 schreiben die Industriemessen Intec und Z im Verbund in Leipzig Erfolgsgeschichte. Die gemeinsame Zwischenbilanz nach fünf Jahren: Ein Ausstellerzuwachs von 34 Prozent, die Verdopplung der Besucherzahlen und vor allem eine größere nationale und internationale Ausstrahlung der Messen seit dem Zusammengehen der Veranstaltungen. Mittlerweile zählt das Messeduo zu den wichtigsten deutschen Fachmessen der metallbe- und verarbeitenden Industrie und der Zulieferbranche.

Beide Messen sind von ihrer Ausrichtung her auf den Maschinen- und Anlagenbau sowie die Automobil- und Fahrzeugindustrie fokussiert. Damit korrespondieren sie mit ihrem wirtschaftlichen Umfeld in Mitteldeutschland, wo gerade in den letzten Jahren wieder ein starker Aufwärtstrend in diesen Branchen zu verzeichnen ist. Das wird auch in der Ausstellerpräsenz sichtbar: Ein Drittel der Unternehmen und Forschungseinrichtungen stammt aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Nicht zuletzt sind auch sie Ausdruck dafür, dass sich die Region zu einem sehr gefragten Standort für die Produktion, die Zulieferindustrie und auch die Forschung entwickelt hat. Mitteldeutschland bündelt seine wirtschaftliche Zukunft in dynamischen Clustern, also regionalen Konzentrationen von Produzenten, Zulieferern, Dienstleistern, Forschungs- und Ausbildungs-Einrichtungen und anderen Institutionen. So ist Mitteldeutschland heute ein anerkanntes Zentrum der Automobilindustrie, aber auch die Bereiche Chemie und Kunststoff, Life Sciences, Energie und Umwelt, Ernährungswirtschaft sowie Medien und IT tragen den guten Ruf der Region.

Neue Akzente

Damit existiert in Leipzig nicht nur ein Liefermarkt, sondern gleichzeitig ein attraktiver Absatzmarkt für Unternehmen aus ganz Deutschland und auch dem Ausland. Mit ihrem jeweiligen Profil – die Z als Zuliefermesse und die Intec als Fachmesse für die Metallbe- und -verarbeitung – bauen sie aufeinander auf und bilden die gesamte Wertschöpfungskette der Branche mit ihren vielfältigen Verflechtungen ab.

Nun steht das fünfte Jubiläum des Messeverbundes bevor: Vom 26. Februar bis 1. März 2013 werden erneut mehr als 1.300 Unternehmen erwartet. Auf der Intec stehen spanende und umformende Werkzeugmaschinen, Werkzeuge und Spannvorrichtungen, Automatisierungs- und Handhabungstechnik, Antriebs- und Steuertechnik, Industrieelektronik, Transport und Logistik, Industrie- und Produktionssoftware im Fokus. Die Aussteller, weltweit agierende Technologiekonzerne, Mittelständler und auch kleine spezialisierte Unternehmen, kommen aus allen deutschen Maschinenbauzentren aber auch dem Ausland. Auf der Z -Fachmesse für Teile, Komponenten, Module und Technologien – ist, neben der deutschen, auch die europäische Zulieferindustrie mit einem über die Jahre konstanten Auslandsanteil von 30 Prozent vertreten.

Damit die Messen auch 2013 ein Erfolg werden, halten die Veranstalter am Konzept fest und setzen bewusst auch neue Akzente. „Derzeit sind wir in intensiven Gesprächen mit den Ausstellern und schärfen das inhaltliche Angebot unserer Messen weiter. Wir werden das Ausstellungsspektrum qualitativ ausbauen und auch in peripheren Bereichen zulegen, um so auf Aussteller- und Besucherseite neue Kundenpotenziale zu erreichen“, erläutert Kersten Bunke-Njengué, Projektdirektorin Intec und Z.

Die Bedeutung des Messeduos zeigen nicht nur die steigenden Aussteller- und Besucherzahlen, sondern auch das von Partnern getragene ambitionierte Fachprogramm. So finden auch 2013 die speziell auf den Maschinenbau und die Zulieferindustrie zugeschnittenen Tagungen des VDMA Ost, des Fraunhofer IWU und des Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) ihre Fortsetzung in Leipzig.

Der Bedarf der Industrie an gut ausgebildeten Fachkräften steht im Mittelpunkt des Studententages 2013. Ausstellern bietet sich damit eine optimale Präsentations- und Kontaktplattform zur Nachwuchsgewinnung, hat Mitteldeutschland doch ein reiches Potenzial an hochqualifizierten Absolventen der renommierten Technischen Universitäten wie Dresden, Chemnitz, Ilmenau oder Magdeburg aufzuweisen. ee

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