CAD/CAM für Elektro-Motoren

Volle Elektrokraft voraus

Solidworks lud zur Vorstellung seiner PLM-Produkte der Version 2017 zu einem interessanten Kunden ein: Torqueedo. Das Münchner Unternehmen ist nach eigenen Angaben Marktführer mariner E-Motoren und setzt seit seiner Gründung 2004 die CAD/CAM-Lösung Solidworks für die Produktentwicklung ein.

Torqueedo nutzt die CAD/CAM Software Solidworks für die Entwicklung mariner E-Motoren.

Heute beschäftigt Torqueedo rund 100 Mitarbeiter und ist weltweit präsent. Dr. Ralf Plieninger, technischer Geschäftsführer bei Torqueedo nannte einige Besonderheiten der E-Antriebe: „Unsere Bootsmotoren sind extrem energieeffizient. Mit einem 100 W-Solarpanel kann man mit dem E-Motor Travel ohne zusätzlichen Energieverbrauch ein leichtes Boot mit einer Geschwindigkeit von 2-3 Knoten antreiben.“ Die Herausforderungen an die Motoren sind beeindruckend: Mehr als 15G schlagen durch die Wellen teilweise auf den Antrieb ein, Salzwasser und Batteriegase müssen sicher beherrscht werden. „Unsere Antriebe sind in der Effizienz weltweit führend. Wir erreichen durch unsere spezielle Konstruktion einen Wirkungsgrad von 56 Prozent, Wettbewerber liegen bei etwa 30 bis 36 Prozent“, ergänzt Geschäftsführer Plieninger. Damit sind sie allerdings immer noch jedem Verbrennungsantrieb mit Wirkungsgraden von maximal 20 Prozent überlegen, denn durch die langsame Drehzahl, die ein E-Antrieb realisieren kann, können die Schiffschrauben prinzipiell deutlich verlustärmer gebaut werden. Die Antriebspalette reicht von 1 PS bis zu 80 PS.

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CAD/CAM für Elektro-Motoren
Realisiert werden diese konstruktiven Herausforderungen bei Torqueedo seit Jahren mit Hilfe der Softwarelösungen von Solidworks. Auf einer Pressekonferenz informierte die Dassault Système Tochter über die neue Version 2017 und die aktuellen Marktentwicklungen: Torqueedo ist einer von rund 240.000 Kunden weltweit, der unsere Lösungen einsetzt. Weltweit nutzen mehr als 3.1 Millionen Anwender unsere Konstruktions- und Entwicklungsanwendungen, auf die sie zeit- und ortsunabhängig von jedem Gerät aus zugreifen können“, sagte Uwe Burk, Country Manager Central Europe bei Solidworks. Eine der wichtigsten Neuheiten der 2017er-Version sei die Möglichkeit, Daten in Formaten anderer CAD/CAM-Lösungen verlustfrei einzulesen und weiterzuverarbeiten. Burk: „Derzeit können wir 3D-Daten von Autodesk Inventor, Catia V5, PTC, Siemens NX und Solid Edge direkt und verlustfrei einlesen, weiterverarbeiten und simulieren. Der Anwender bemerkt keinen Unterschied zwischen den eigenen Solidworks-Daten und den importierten Fremd-Daten.“ Dies bedeute einen enormen Fortschritt für Unternehmen, die mehrere CAD-Systeme einsetzen beziehungsweise mit Partnern arbeiten, die auf andere Systeme setzen.

Mehr Leistung und Effizienz
Die Version 2017 biete auch mehr Leistung und Effizienz sowie neue Einsatzmöglichkeiten, die sich an die papierlose Fertigung richten und durch die modellbasierte Definition (MBD) und das Leiterplattendesign (PCB) unterstützen. Sowohl neue als auch erfahrene Anwender könnten ihre Produktivität mit Simulationen erhöhen, indem sie die Funktionalitäten ihrer Konstruktionen analysieren, mögliche Fehler beheben, visualisieren und verifizieren noch bevor der erste Prototyp erstellt ist. Das dynamische Produktdatenmanagement (PDM) erlaubt eine stärkere Unterstützung standortübergreifender und remote arbeitender Teams.

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