Software

Comsol Multiphysics mit neuem Desktop vorgestellt

Mit dem neu entwickelten Comsol Desktop wurde der Design-Workflow auf höchste Produktivität getrimmt. Der neue Model Builder mit einmaligen grafischen Programmierungsmöglichkeiten führt den Anwender von der Erzeugung des Modells bis hin zu den Simulationsergebnissen. Dabei hat der Anwender stets die vollständige Kontrolle und komplette Übersicht über die gesamte Simulation.
Designanalyse eines Hochspannungsgenerators in einer Röntgeneinheit unter Verwendung des völlig neuen Comsol Desktop. Mit freundlicher Genehmigung der Comet AG (Flamatt, Schweiz).

Außerdem wurden die CAD-Anwendungen erweitert, sowohl mit dem neuen LiveLink für Pro/Engineer als auch mit der verbesserten Parasolid-Unterstützung für den Im- und Export von Geometrien. Neue leistungsstarke Löser und eingebaute Cluster-Unterstützung für Hochleistungsrechnen (HPC) ermöglichen dem Anwender, mit höherer Geschwindigkeit und Genauigkeit die Modelle zu berechnen.

»Während der letzten Jahre ist die Verwendung von Multiphysik-Simulationen rasant angestiegen, hauptsächlich in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Mit der neuen Comsol-Desktop-Umgebung machen wir es hauptsächlich dem Ingenieur einfacher, mehr Multiphysik für mehr Aufgaben anzuwenden,« kommentiert Svante Littmarck, Präsident und CEO von Comsol. »Der Comsol Desktop schneidet den Modellierungsprozess auf eine breite Basis von Anwendern zu. Die neue Benutzeroberfläche wurde für interdisziplinäre Anwendungen entwickelt und ist einfach zu erlernen. Comsol Multiphysics in der Version 4.0 ist der Schlüssel für unsere Kunden, durch einfachen Zugriff auf mächtige Entwicklungstools den Produktdesignprozess voranzutreiben.«

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Der Model Builder liefert einen dynamischen Ansatz zur Modellkonfiguration, um Simulationen durchzuführen. Das Aufsetzen eines Modells ist ein direkter Prozess unter Verwendung der Modelleigenschaften. Der Nutzer steuert mit der rechten Maustaste Funktionen wie CAD-Import, Vernetzung, Festlegung von Materialeigenschaften, Lösen und Plotten der Ergebnisse. Falls Änderungen durchgeführt werden müssen, liefert der Model Builder freien Zugang zu sämtlichen Modelleinstellungen. Darüber hinaus, können die einzelnen Modellierungsschritte als Sequenzen aufgezeichnet und abgespeichert werden. Eine dynamische kontextabhängige Hilfe ermöglicht eine leichte Suche. Dies alles macht den Model Builder zu mehr als nur einer Arbeitsumgebung: Er ermöglicht grafische Programmierung direkt aus der Oberfläche heraus (Feature-Scripting).

CAD-Kompatibilität ist von enormer Bedeutung, um CAD-Anwendern die Nutzung von Comsol Multiphysics zu ermöglichen. Aus diesem Grund bringt Comsol jetzt den LiveLink für PTC Pro/Engineer auf den Markt. Durch die Assoziativität zwischen den beiden Geometriedarstellungen, bewirkt eine Änderung des CAD-Modells automatisch ein Update der Comsol-Geometrie. Dies ermöglicht Multiphysik-Simulationen unter Einschluss von parametrischen Sweeps und Designoptimierung direkt aus Pro/Engineer heraus. Die Versionen von LiveLink für SolidWorks und Autodesk Inventor sind bereits als optionale Add-ons zu Comsol Multiphysics verfügbar.

Comsol Multiphysics 4.0 erhöht die Funktionalität beim Import von CAD-Geometrien mit Hilfe seines CAD-Import-Moduls, das auf dem Parasolid-Editor-Geometriekern von Siemens PLM basiert. Der Anwender profitiert von diesen CAD-Tools, die Parasolid-basierte Geometrieanwendungen direkt im Comsol Desktop unterstützen. Assoziative Geometrien ermöglichen Mehr-Parameter-Sweeps über jede Art von Geometrieeigenschaften. Aus Comsol direkt erstellte Geometrien oder abgeänderte CAD-Modelle können nun auch direkt im Parasolid-Format abgespeichert werden.

Comsol Multiphysics 4.0 unterstützt paralleles Rechnen, sowohl auf Computern mit Mehrkernprozessoren als auch auf Distributed-Memory-Systemen (Cluster). Damit können zum einen wie bisher Berechnungen parametrisierter Modelle auf einen Knoten pro Parameter ausgelagert werden (shared memory). Zum anderen kann aber auch ein einzelnes großes Modell gerechnet werden, welches alle vom Cluster zur Verfügung gestellten Resourcen verwendet (shared und distributed memory, alle Kerne). Die Version 4 unterstützt Windows Compute Cluster Server 2003, Windows HPC Server 2008 und Linux. -fr-

Comsol Multiphysics GmbH, Göttingen Tel. 05 51/99 72 1 - 0, http://www.comsol.de

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