Software

CADFEM, Ansys und Ansoft laden zur Simulation ein

Ansys Workbench und komplementäre Simulationstechnologien für die Produkte von morgen stehen im Blickpunkt der Ansys Conference & dem 27. CADFEM Users’ Meeting vom 18. bis 20. November 2009 im Congress Center Leipzig. CADFEM, Ansys Germany und erstmals Ansoft präsentieren ein vielfältiges technisches Informationsangebot aus weit mehr als 280 Anwenderbeiträgen, Kompaktseminaren, Software-Neuheiten und dem CAE-Forum zu Ansys EKM und CAE-Datenmanagement.
Dr. John Swanson, der »Erfinder« von Ansys, betreut in Leipzig einen Ansys-Programmierkurs.

»Smart Engineering Simulation« ist der Schlüssel zu innovativen, optimierten Produkten und beschleunigten Entwicklungsprozessen. Ansys Workbench präsentiert sich als einheitliche CAE-Umgebung, die die gesamte Bandbreite der Simulation im Produktentstehungsprozess mit leistungsfähigen Werkzeugen bedient: Strukturmechanik, Strömungsmechanik, Elektromagnetik und Multiphysik.

Lösungen für Betriebs- festigkeit und Composites

Premiere feiern in Leipzig die erst kürzlich erschienenen Anwendungen Ansys nCode DesignLife, ein in Ansys Workbench 12.0 integriertes Modul für die numerische Betriebsfestigkeitsanalyse sowie Ansys Composite PrepPost. Mit Letzterem steht speziell Ingenieuren aus dem Leichtbau eine leistungsfähige Simulations-Software für Faserverbundstoffe zur Verfügung, an dessen Entwicklung unter anderem CADFEM selbst beteiligt war. Über das generelle Konferenzprogramm hinaus bieten sich viele Gelegenheiten und kurze Wege für den fachlichen Dialog und die Diskussion mit Referenten, Anwendern und den Mitarbeitern der Veranstalter. In der begleitenden Fachausstellung zeigen die Sponsoren Intel, HP, Microsoft und Dell sowie rund 25 Aussteller ihre Produkte und Services rund um die Simulation.

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Die Ansys Conference & das 27. CADFEM Users’ Meeting ist die Gelegenheit für Neugierige, das Spektrum von Ansys und anderen, zu Ansys passenden Simulationswerkzeugen wie LS-Dyna (Crash, Metallumformung), Digimat (Materialdesign) oder Waon (Akustik) im Detail zu entdecken. Für erfahrene Anwender ist die Veranstaltung das Forum für die Weiterbildung, das sie unterstützt, in Sachen »Smart Engineering Simulation« auf dem aktuellen Stand der Dinge zu bleiben.

Der CEO von Ansys, Inc., James E. Cashman lll, hat seine Teilnahme an der diesjährigen Veranstaltung in Leipzig angekündigt. Cashman wird in der Plenarsitzung zur Eröffnung der Veranstaltung ausführlich über die Vision für Simulation von Ansys referieren und sich anschließend persönlich ein Bild von einer der größten jährlichen Ansys-Anwendertagungen weltweit machen.
Den Keynotes, Anwenderbeiträgen und dem Ansys Programmierkurs am Mittwoch folgen am Donnerstag in 13 parallelen Sessions weitere Präsentationen der Anwender, das 4. CAE-Forum und das VirtualPaintShop Users’ Meeting und am Freitag rund 30 Kompaktseminare zu unterschiedlichen Themen.

CAE-Forum: Forschung für die Produktion von morgen

Das 4. CAE-Forum, das am 19. November stattfindet wird eröffnet durch den Impulsvortrag von Dr.-Ing. Steffen Kulp, Volkswagen AG, mit dem Titel: »Integrierte Prozesskettensimulation bei der Karosserieherstellung im Projekt ViProF«. ViProF ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmenkonzept »Forschung für die Produktion von morgen« gefördertes Projekt, bei dem die CADFEM GmbH federführend ist.

Das CAE-Forum dient dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch im Bereich der simulationsgetriebenen Produktentwicklung, wobei neben den Systemen das Datenmanagement und die Prozesse im Mittelpunkt stehen. Moderiert werden die Themen durch erfahrene Experten aus Industrie und Hochschule. Impulsvorträge stimmen in die Diskussion ein. Thema des diesjährigen Forums ist die Durchgängigkeit von CAE-Lösungen in Produktentwicklung und Produktionsplanung. Das Thema wurde vor dem Hintergrund ausgewählt, dass die Bedeutung von CAE-Software innerhalb der Produktentwicklung auch im Hinblick auf Fertigungsverfahren stark zunimmt.

Einige Beispiele sind die Simulation von Vorgängen im Bereich der Umformtechnik, des Schweißens sowie bei Beschichtungsverfahren (Lackierung). Der Einsatz der Simulationstechnologie als effizientes Mittel zur Bewertung von Fertigungsverfahren hat sich bereits bewährt. Die Kriterien sind in der Regel neben der Unterstützung von Neuentwicklungen die Verbesserung der Qualität bei gleichzeitiger Kostenreduktion. Damit diese Forderungen erfüllt werden können, muss frühzeitig im Konstruktionsprozess geklärt werden, wie die modernen Simulationstechniken effizient einzusetzen sind. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Weiterentwicklung und Optimierung von Fertigungsverfahren mittels CAE-Software und erfordert ein hohes Maß an Kommunikation zwischen den an der Produktentwicklung beteiligten Disziplinen.

Ein weiterer wichtiger Themenblock befasst sich mit der Energieeffizienz durch Simulation. Der Weg zu maximaler Energieeffizienz führt über Innovationen im Großen wie im Kleinen. Schon die Modifikation kleiner Details kann eine signifikante Effizienzsteigerung auslösen.

Biomechanik: FEM und Medizin rücken zusammen

Als »Navigationssystem« eignen sich die rechnerische Simulation mit Ansys und komplementären Lösungen, wie die Beiträge aus der Windkraft, der Solartechnik, dem Leichtbau, und der Antriebstechnik in diesem Themenblock zeigen.

Der Themenblock »Biomechanik« verdeutlicht, dass FEM-Simulationen und Medizin immer enger zusammenrücken. Um die komplexen Aufgabenstellungen zu lösen, werden Know-how und leistungsstarke Software-Werkzeuge benötigt. Deshalb wurde von CADFEM eigens ein Geschäftsbereich Medical eingerichtet, so dass die Kunden in diesem Bereich optimal betreut werden können. Ziel ist es, gemeinsam mit Forschungseinrichtungen Know-how und Lösungen im Bereich Biomechanik zu erarbeiten und anzubieten.

Zu den engen Partnern von CADFEM zählt die Klinik und Poliklinik für Plastische und Handchirurgie am Klinikum rechts der Isar der TU München unter der Leitung von PD Dr. med. Laszlo Kovacs, welche die Forschungsgruppe Computer Aided Plastic Surgery (CAPS, http://www.caps.me.tum.de) gegründet hat.

Die Forschungsgruppe CAPS hat es sich als Ziel gesetzt, neue Erkenntnisse aus der interdisziplinären Zusammenarbeit im Bereich der Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Physik, Informatik, Biomechanik, Computertechnologie und anderer medizinischer Fachgebiete zur Lösung komplexer, fachübergreifender medizinischer Fragestellungen zu implementieren, mit dem Ziel, die Methoden der Computer assistierten Chirurgie dem Fach der Ästhetischen, Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie zugänglich zu machen. Der Themenblock »Biomechanik« wird gemeinsam von Mitarbeitern der Forschungsgruppe CAPS, CADFEM und Ansys Germany ausgerichtet. Neben Vorträgen im Bereich der Biomechanik hält Prof. Kovacs im Abschlussplenum am Freitag eine Keynote zum Thema »FEM in der Medizin«.

CAE-Anwendungen mit High Performance Computing

In der heutigen wettbewerbsorientierten Produktentwicklung, bietet High Performance Computing (HPC) in Verbindung mit Ansys einen herausragenden Wert und schnelles Return on Investment (ROI). HPC erhöht die Produktivität und Genauigkeit in der Simulation. Schnellerer Durchlauf, größere Modelle und komplexere Physiken sowie zahlreichere zusätzliche Designoptionen lassen sich realisieren.

Ein Kompaktseminar am Freitag gibt einen Überblick über jüngste Benchmarks von CADFEM, die die Leistung von Parallel Computing mit ANSYS Mechanical auf der Basis der neuesten Hardware Technologie und Prozessoren vorstellen und vergleichen. Darüber hinaus werden neben der reinen Leistungsbetrachtung auch der zusätzliche Wert des Parallel Computing und der ROI für die Produktentwicklung dargestellt. -fr-

www.usersmeeting.com

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