Neben dem reibungslosen Austausch von Engineering-Daten ist insbesondere bei Entwicklungspartnerschaften auch die schnelle Analyse von Daten unterschiedlichster Formate gefragt. CT CoreTechnologie liefert dazu parallel zur 3D_Evolution-Software für die Dateikonvertierung die Viewing-Komponente 3D_Analyzer, mit der sich vor allem Messungen in den Modellen vornehmen, aber auch zahlreiche Zusatzinformationen visualisieren lassen." />

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Leichter Zugriff auf Entwicklungsdaten

Neben dem reibungslosen Austausch von Engineering-Daten ist insbesondere bei Entwicklungspartnerschaften auch die schnelle Analyse von Daten unterschiedlichster Formate gefragt. CT CoreTechnologie liefert dazu parallel zur 3D_Evolution-Software für die Dateikonvertierung die Viewing-Komponente 3D_Analyzer, mit der sich vor allem Messungen in den Modellen vornehmen, aber auch zahlreiche Zusatzinformationen visualisieren lassen.

Mit der 3D_Evolution-Software bietet CT CoreTechnologie ein Tool für die CAD-Datenkonvertierung für die effiziente Zusammenarbeit in Multi-CAD-Umgebungen an. Das ist für die Anwender ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, denn nur auf diese Weise lassen sich Entwicklungspartnerschaften über Unternehmens- und damit in den meisten Fällen Systemgrenzen hinweg effizient handhaben. Mindestens genauso wichtig ist es, das in den Entwicklungsdaten steckende Know-how sichtbar zu machen. CT liefert für diese Aufgabe auch eine eigene 3D-Viewing-Komponente, den 3D_Analyzer. Mit diesem Collaboration-Tool lassen sich – unabhängig von den jeweils verwendeten CAD-Systemen – Modelle schnell visualisieren und analysieren.

Interessant daran ist, dass der Viewer in der Lage ist, neben der Geometrie auch Features, Fertigungsinformationen (PMI – Product Manufacturing Information wie Form- und Lage-Toleranzen) und Metadaten (beispielsweise Angaben wie Ersteller, Material oder Wärmeausdehnungskoeffizienten) anzuzeigen. Damit wird das in den Ausgangsdaten steckende Know-how – einlesen lassen sich etwa Daten aus Catia V4/V5/V6, NX, Pro/Engineer, SolidWorks oder Inventor – unternehmensweit verfügbar gemacht. Gleichwohl lässt sich der Zugang zu Details des Modells im Zusammenspiel mit dem 3D_Evolution Simplifier auch auf die grafische Repräsentation der Hüllgeometrie beschränken, so Know-how gezielt geschützt werden soll. Damit die Darstellung großer Baugruppen zügig erfolgt, arbeitet die 64-Bit-Software entweder mit der exakten B-REP-Information (für präzise Messungen und exakte Analysen), der tesselierten Beschreibung oder der extrem ‚leichten‘ Hüllgeometrie.

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Analysefunktionen erleichtern frühe Fehlererkennung

Gerade bei der Zusammenarbeit über die Unternehmensgrenzen – und damit eben meist unterschiedliche CAD-Systeme – hinweg wandern Entwürfe häufig mehrere Male hin und her. Entscheidend ist dann, schnell zu erfassen, an welchen Stellen das Gegenüber etwas geändert hat. Die CT-Software erlaubt dazu den Modellvergleich, der Formunterschiede zwischen den 3D-Daten vor allem schnell, zuverlässig und exakt anzeigen soll. Ergeben sich Abweichungen, die größer als die zuvor definierte Toleranz sind, zeigt der Viewer diese per Farbskala an, per Filterfunktion lassen sich bestimmte Bereiche hervorheben. Das gilt zudem nicht nur für die Geometrie, auch der Vergleich von Assembly-Strukturen zeigt fehlende, verschobene oder hinzugefügte Teile an – bis hin zu Modifikationen bei den semantischen Informationen oder der Referenzierung von PMI. Neben der grafischen Darstellung werden die Ergebnisse des Vergleichs auch in einer Logdatei dokumentiert und können so im systemeigenen Format gespeichert werden.

Die Analysefunktionen können auch im Zusammenhang mit der Datenkonvertierung der 3D_Evolution-Software hilfreich sein, insbesondere dann, wenn diese im Batchbetrieb läuft. Integrieren lässt sich ein Modellvergleich mit den Ursprungsdaten, dessen Ergebnisse einerseits wieder protokolliert werden, andererseits aber auch über eine automatisch erzeugte Viewing-Datei die schnelle Fehleranalyse unterstützen. Ergeben sich Abweichungen zwischen Ziel- und Ausgangsmodell, zeigt der 3D_Analyzer die Unterschiede über einen Rot-Blau-Vergleich an.

Der Viewer verfügt darüber hinaus über einen zertifizierten VDA-Checker zur Prüfung der Qualität von 3D-Modellen – wiederum unabhängig vom Format des die Daten erzeugenden Systems. Der Checker überprüft alle 3D-Geometrien gemäß Sassig- und VDA-4955/2-Spezifikationen. Auch hier werden die Ergebnisse der Prüfung in einem HTML-Protokoll gespeichert und die verschiedenen Fehlertypen im Modell visualisiert. Funktionen zur Wandstärkenprüfung sowie zur Kollisions- und Spaltmaßkontrolle sind modular verfügbar.

Alle im Viewer aus den Nativ- und Standardformaten gewonnene Informationen sowie die im Viewer erzeugten Maße, Anmerkungen, benutzerdefinierten Ansichten und Analyseergebnisse lassen sich im proprietären Format des Viewers abspeichern. Optional können die eingelesenen Modelle aber auch im JT- oder PDF-Format abgespeichert werden. Screenshots können in gängigen Bitmap-Formaten gespeichert oder über die Zwischenablage in andere Windows Applikationen wie etwa PowerPoint oder Word kopiert werden.

Die Software lässt sich übrigens auch automatisch im Netzwerk verteilen, das Lizenzmodell mit Floating-Lizenzen unterstützt das. Sie steht damit jedem Anwender konzernweit zur Verfügung – und erlaubt dabei den Anwendern die jeweilige abteilungsspezifische Sicht auf die Daten. Zusätzlich gibt es ‚für unterwegs‘ auch die Möglichkeit, einzelne Lizenzen auf einem Dongle mitzunehmen, auf dem außer der Lizenz auch die komplette Software gespeichert werden kann.

Aktuell hat CT in der 2012er Version zudem die Handhabung erleichtert, über eine neue Grafik und vor allem einfach zu bedienende Funktionen für Messaufgaben. Der 3D_Analyzer realisiert dazu das derzeit auch von Microsoft bei Windows 8 verwendete Bedienkonzept, das die Anwendungen und Funktionen der Software wie Apps darstellt und so eine einfache Bedienung gerade auch auf Tablet-PCs ermöglicht. -co-

CT CoreTechnologie GmbH, Mömbris Tel. 06029/98999-10, http://www.coretechnologie.com

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