Software

Konfiguration direkt im CAD

Mit Creo 2.0 liefert PTC über 490 Verbesserungen für die 2011 vorgestellte Creo-Produktfamilie. Eine neue Creo-App – die zehnte – unterstützt insbesondere das modulare Produktdesign. Ableitung und Verwaltung modularer, konfigurierbarer Produkte werden so erleichtert.

Mit Version 2.0 baut PTC das Angebot seiner Produktentwicklungssuite Creo weiter aus. Zusätzlich zu den bereits mit Creo 1.0 vorgestellten neun Creo-Apps (rollenbasierten Werkzeugen), gibt es nun eine weitere App für die modulare Produktentwicklung und -konfiguration. Mit Creo wolle man die Natur der Produktentwicklung neu durchdenken, erläutert Michael Campbell, Divisional General Manager des MCAD-Segments bei PTC. Die Zusammenarbeit werde verbessert und die Datenkonsistenz aufrechterhalten – über sämtliche Rollen im Unternehmen, über alle Design-Modi und alle Datenquellen hinweg. „Mit Creo 2.0 liefern wir nun die erste Technologiekomponente für die Ableitung und Verwaltung modularer, konfigurierbarer Produkte.“

Der Creo Options Modeler als zehnte App der Creo-Produktfamilie richtet sich an Konstrukteure, die bereits in einem frühen Entwicklungsstadium ein modulares Produktdesign entwickeln oder validieren möchten. Unabhängig von Größe und Komplexität sollen sich mit ihr 3D-basierte Produktbaugruppen per Konfiguration entwickeln lassen und in Kombination mit der Creo Parametric App (im weitesten Sinne die Nachfolge-Software zu Pro/Engineer) können Gewichte, Schwerpunkte und sogar das Prüfen und Lösen von Designkonflikten (etwa Kollisionen) validiert werden. Damit gliedert sich Creo Options Modeler in die ‚AnyBOM-Assembly-Technologie‘ ein. Mit dieser erhalten die Anwender eine skalierbare Lösung für die Erzeugung, Validierung und Wiederverwendung von Informationen einer modularen Produktarchitektur. In Kombination mit PTCs Windchill-PLM-Plattform können Fertigungsunternehmen auf diese Weise Produktkonfigurationen, die durch eine individuelle Stückliste definiert sind, generieren und validieren.

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Interessant ist darüber hinaus die vertiefte Unterstützung der 2D-Arbeitsweise mehrerer Creo-2.0-Apps: Viele Unternehmen bevorzugen es, Konzepte in 2D zu entwickeln. Die neuen Releases von Creo Parametric, Creo Direct, Creo Sketch und Creo Layout lassen sich dazu kombinieren, da ja alle auf einem gemeinsamen CAD-Datenmodell basieren. Dadurch lassen sich die 2D-Daten von allen Anwendern und Apps nutzen und weiterverwenden. Der Übergang von der Konzeptphase zur Detailkonstruktion wird so beschleunigt. Speziell den Übergang von der 2D- zur 3D-Konstruktion unterstützt PTC mit Creo Layout 2.0: Damit lassen sich zahlreiche 2D-CAD-Formate importieren, 2D-Geometrien entwerfen und verändern und Informationen mit Gruppen, Markierungen, Strukturen, Bemaßungen, Notizen und Tabellen organisieren. Ein 2D-Konzept in Creo Layout kann also als Basis für ein 3D-Modell dienen, da sich bereits Baugruppen in 2D entwickeln oder 2D-Geometrien referenzieren lassen. Alle Änderungen, die in 2D vorgenommen werden, werden übrigens bei der Aktualisierung in 3D nachvollzogen. -co-

Parametric Technology GmbH, Unterschleißheim Tel. 089/32106-0, http://www.ptc.com

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