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Artikel und Hintergründe zum Thema

Digitales Engineering von Werkzeugmaschinen

Mara Hofacker,

CNC-System MTX digital ausgereift

Mit der neuesten Software-Version des CNC-Systems MTX erweitert Bosch Rexroth das digitale Engineering von Werkzeugmaschinen bis hin zur 3D-Bearbeitungssimulation im betrieblichen Alltag.

MTX gehört zu den ersten CNC-Systemen, die von Beginn an OPC UA Client-/Server bereitstellen. © Bosch Rexroth

Parallel zur zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung sind bei dem CNC-System das Engineering und die Funktionen zu einer „IoT-proved-Lösung“ herangewachsen, die die zukünftigen Vernetzungsanforderungen praxisgerecht abbildet. Auf Basis der in drei Stufen skalierbaren Hardware bietet das CNC-System MTX die nach Angaben von Bosch Rexroth selbst höchste am Markt verfügbare Performance und regelt bis zu 250 CNC-Achsen in bis zu 60 Kanälen mit einer Steuerung, inklusive der SPS-Funktionalität. Die neueste Softwareversion beinhaltet sowohl Softwarepakete für alle gängigen spanenden Verfahren wie auch für Strahlschneiden und Hybridmaschinen.

Das Engineering erfolgt durchgängig über die zentrale Engineering-Software IndraWorks zum Projektieren, Parametrieren und Testen von CNC, SPS und HMI. Hersteller haben mit dem digitalen Zwilling der MTX und den integrierten Softwaretools bereits mehrere Hundert Werkzeugmaschinentypen virtuell und automatisiert in Betrieb genommen. In der durchgängig offenen Architektur bilden Maschinenhersteller ihr Know-how geschützt ab. Darüber hinaus können Endanwender mit realitätsgetreuen 3D-Bearbeitungssimulationen Fehler vorab erkennen und die Bearbeitungsprozesse digital optimieren.

MTX gehört zu den ersten CNC-Systemen, die von Beginn an OPC-UA-Client-/Server bereitstellen. Ebenfalls als Vorreiter unterstützt Bosch Rexroth Umati, das herstellerübergreifende Informationsmodell des VDW für Werkzeugmaschinen. Endanwender fügen über diese offenen Standards mit dem CNC-System MTX automatisierte Werkzeugmaschinen ohne Zusatzaufwand in heterogene IoT-Umgebungen und die Fabrik der Zukunft ein.

EMO, Halle 9, Stand C32

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