Datenvernetzungsstrategien

Mara Hofacker,

Software, die ERP und Shopfloor verbindet

Coscom realisiert Datenvernetzungsstrategien vom ERP-System in den Shopfloor der zerspanenden Fertigungsindustrie. Die Software FactoryDirector ist das Datenbindeglied – ein zentrales Datenkonzept, das „Shopfloor-Dateninseln“ zusammenführt und mit dem führenden ERP-System nicht konkurriert.

FactoryDirector ist das Datenbindeglied vom ERP-System in den Shopfloor – ein zentrales Datenkonzept, das „Shopfloor-Dateninseln“ zusammenführt und mit dem führenden ERP-System nicht konkurriert. © Coscom

Die ERP-Shopfloor Datenvernetzung ist ein wichtiges Thema in produzierenden Unternehmen. Die ERP-Software ist ein gesetzter Standard der Betriebsausstattung, es gibt verschiedene Ausprägungen dieser Systeme. Sicher ist, dass die betriebswirtschaftlichen Prozesse eines Unternehmens in der Regel schon sehr detailliert und integrativ von ERP-Systemen unterstützt und abgebildet werden. ERP-Datenprozesse beschäftigen sich nicht mit dem Shopfloor und fristen deshalb häufig ein sehr vielfältiges Inseldasein. Analysen zeigen die deutliche Kluft zwischen dem „Officefloor“ und dem „Shopfloor“. Hier herrschen immer noch zwei „Datenwelten“. Coscom hat mit seiner Fertigungsdatenmanagement-Software FactoryDirector die Lösung für dieses Thema: ERP-Shopfloor Datenvernetzung – eine verbesserte Datenbereitstellung für mehr Agilität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit in der Datenverarbeitung.

ERP-Shopfloor-Datenvernetzung

Mit dem FactoryDirector hat sich das Unternehmen eine universelle Lösung der Datenvernetzung ERP und Fertigung zum Thema gemacht. Hierbei handelt es sich um eine Datenbankanwendung, die genau in der Schnittstelle zwischen Officefloor und Shopfloor zum Einsatz kommt. Im gesamtheitlichen Datenprozess positioniert sich der FactoryDirector klar unterhalb des ERP-Systems, ERP-Daten werden um fertigungstechnische Informationen angereichert und im Shopfloor entsprechend zur Verfügung gestellt. Das Besondere an dieser Software-Lösung liegt in seiner Kompatibilität. Sie ist das datentechnische Bindeglied zwischen dem ERP-System und der operativen IT-Systeme (CAD/CAM, Simulation, ToolManagement, Werkzeugvoreinstellung, Maschinen usw.) im Shopfloor. Die Vielfalt der Shopfloorsysteme wird auf einen „datentechnischen Nenner“ gebracht und so auch eine zentralisierte Kommunikation zum ERP-System erreicht. Die Coscom-Shopfloorkompetenz verschmilzt mit den Kompetenzen des ERP-Anbieters zu einem einheitlichen Datenprojekt beim Anwendungsunternehmen.

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ERP-Gateway in die Fertigung

Mit einer standardisierten Datenkommunikation können mit der Softwarelösung nun auch ERP-Daten im Shopfloor angereichert und Zusatzinformationen genutzt werden. Der strukturelle Aufbau des Fertigungsdatenmanagements des Coscom FactoryDirector wird auf der Basis von Artikel-Stammdaten (Material-Stammdaten) erstellt. Datensysteme wie ERP- und/oder PLM-Systeme können nun als führende Datenbereitstellungssysteme in den Datenprozess eingebunden werden. Das Produkt dient so als „ERP-Gateway“ in die Fertigung – mit folgenden Vorteilen: Es sorgt für individuell angereicherte Startinformationen für operative Shopflooranwendungen, wie z. B. CAD/CAM, Virtuelle Maschinen oder Automatisierungssysteme. Ebenso konzentriert es für die digitale Arbeitsmappe die entsprechenden Fertigungsinformationen und übernimmt die Steuerungsfunktion für den DNC-Betrieb, wie z. B. Änderungsdienst, Freigabe und mehr.

Gesicherter Daten-Workflow

Der FactoryDirector nimmt vom ERP-System Materialstammdaten des Fertigungsteils entgegen. Dazu gehören z. B. Materialnummern, Werkstoff, Zeichnungs-Daten, Änderungs- bzw. Revisionsnummern und Arbeitspläne mit Maschinenzuordnungen. Diese Informationen werden strukturiert und mit weiteren logischen Informationen verknüpft. Der FactoryDirector dient unter anderem auch als Startplattform für CAD/CAM-Systeme. Daraus gestartet, ist das CAD/CAM-System schon von Anfang an in einem richtigen Startzustand. Die ERP-Daten sorgen für die richtige Maschinenvorbelegung (Postprozessor), für einen vordefinierten NC-Programmnamen, oder auch für die korrekte Auswahl der Schnittdaten über die ERP-Werkstoffzuordnung. Informationen, die im ERP-System bereits angelegt wurden, erreichen so die operativen IT-Systeme im Fertigungsumfeld. Das bedeutet: keine doppelte Datenanlage und keine Brüche im Datenprozess.

Fertigungsdaten, die im Shopfloor erzeugt werden, wie etwa NC-Programme, Werkzeuglisten, Rüstpläne usw., werden dem ERP-Materialstamm im FactoryDirector zugeordnet und können so zielgerichtet an digitale Info-Points in der Fertigung oder CNC-Maschinen transferiert werden. Ein über das führende ERP-System angestoßener Änderungsdienst greift über den FactoryDirector bis zur Datenübertragung an die CNC-Maschine durch – laut Unternehmensangaben für mehr Prozesssicherheit und Vermeidung von Ausschuss und Nacharbeit.

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